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„Ich habe das Lachen nicht verlernt“

24 Oktober, 18:00 - 20:00

Edith Erbrich, geborene Bär, kam 1937 in Frankfurt am Main als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter zur Welt. Somit galt sie für die Nationalsozialisten als „Mischling ersten Grades“ und bekam die damit verbundenen Ausgrenzungen überall zu spüren. Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith gemeinsam mit ihrer Schwester Hella und ihrem Vater Norbert in einem der letzten Transporte von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert. Der Weitertransport nach Auschwitz war schon festgelegt, doch die Familie wurde in der Nacht zum 8. Mai 1945 durch die russische Armee befreit.
Nach der Begrüßung durch Cornelia Dold, Leiterin des Hauses des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz und einer Einführung von Dietmar Muscheid, Bezirksvorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, berichtet die Zeitzeugin Edith Erbrich. Nach einer kurzen Pause und einer thematischen Einführung wird der NS-Propagandafilm über das KZ
Theresienstadt „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ aus dem Jahr 1944 gezeigt.
Im Anschluss an ihren Zeitzeugenbericht und die Vorführung des Films steht Edith Erbrich für Fragen aus dem Publikum  zur Verfügung.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem DGB, Region Rheinhessen-Nahe.

Details

Datum:
24 Oktober
Zeit:
18:00 - 20:00
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