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Heute

Dimensionen des Völkermordes an den Sinti und Roma

Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz Flachsmarktstraße 36, Mainz

Ob in Mainz oder Kaiserslautern, in Koblenz oder Trier: Überall auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz wurden ab 1933 Sinti und Roma aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, als „Fremdrasse“ erfasst sowie in Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. Nur wenige überlebten. Anlässlich des 80. Jahrestages der Deportationen in das Konzentrations-...

Die Verfolgung der Mainzer Sinti zwischen 1933 und 1945

Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz Flachsmarktstraße 36, Mainz

In der Nacht vom 15. auf den 16. Mai 1940 wurde ein Großteil der Mainzer Sinti durch die Schutz- und Kriminalpolizei verhaftet und im Polizeigefängnis inhaftiert. Am helllichten Tag des 16. Mai wurden sie zum Güterbahnhof gebracht und von dort aus in das Sammellager Hohenasperg deportiert. Der Politikwissenschaftler Herbert Heuß,...

Der lange Weg zur Anerkennung. Deutsche Sinti und Roma nach Auschwitz

Die Nachkriegsgeschichte der deutschen Sinti und Roma ist geprägt von einem asymmetrischen Täter-Opfer-Verhältnis. Um sich selbst zu entlasten, betrieben die für den Völkermord Verantwortlichen aus Polizei und Rassenforschung eine gezielte Kriminalisierung der Überlebenden. Erst die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma, die sich Ende der 1970er Jahr formierte, konnte das Täternarrativ...

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