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Gedenken, Forschen, Vermitteln – Zur Geschichte der Gedenkstätte Hadamar

28 Januar, 19:00 - 20:00

Kostenlos

Judith Sucher, pädagogische Leiterin der Gedenkstätte Hadamar, gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in die Geschichte der ehemaligen Tötungsanstalt Hadamar sowie die pädagogische Arbeit der Gedenkstätte. Zwischen 1941 und 1945 wurden im Zuge zweier Mordprogramme – der NS-‚Euthanasie‘ – insgesamt circa 14.500 Menschen in Hadamar ermordet. Menschen, die von der nationalsozialistischen Ideologie als ‚lebensunwert‘ stigmatisiert wurden. Die Schicksale dieser Menschen drohten jedoch in Vergessenheit zu geraten, so findet diese Opfergruppe zum Teil bis heute keine angemessene Anerkennung. Doch Gedenkstätten wie die ehemalige Tötungsanstalt in Hadamar tragen mit ihrer Arbeit entscheidend dazu bei, dass die Geschichte dieses Ortes heute einen elementaren Teil in der historischen Aufarbeitung, Vermittlung sowie im Gedenken einnimmt. 

Der Vortrag findet begleitend zur Ausstellung „‚Das Leben war jetzt draußen, und ich war dort drinnen‘. Zwangssterilisation und Ermordung im Rahmen der NS-‚Euthanasie‘ und ihre Opfer in Mainz und Rheinhessen“ statt. Im Frühjahr 2022 wird im Wochenschau Verlag auch ein Begleitband zur Ausstellung veröffentlicht.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung per Mail an erinnerung@ente-bagdad.de ist erforderlich.

Veranstaltende: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz und FC Ente Bagdad

Details

Datum:
28 Januar
Zeit:
19:00 - 20:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
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Veranstaltungsort

Haus am Dom
Liebfrauenplatz 8
Mainz, 55116
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