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Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Juristen in Mainz und Rheinhessen

20 Mai, 18:30 - 19:30

In Ergänzung zu der Ausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ wirft Dr. Tillmann Krach in seiner Präsentation einen Blick auf die Situation der Betroffenen in Mainz und Rheinhessen. Nach einer kurzen Vorbemerkung über die bis in die Weimarer Republik andauernde Benachteiligung von Frauen beim Zugang zu den klassischen Rechtsberufen – weshalb der Vortrag auch nur von Juristen handelt – geht es zunächst um die Lage vor 1933. Zu dieser Zeit waren jüdische Juristen, ohne dass ihr Glaube (geschweige denn ihre Herkunft) thematisiert wurden, vor allem in der Anwaltschaft deutlich stärker vertreten als es ihrem Bevölkerungsanteil entsprach – wofür es nachvollziehbare Gründe gab. Dementsprechend gravierend waren die Auswirkungen der „Machtergreifung“ die – bezogen auf Mainz und Rheinhessen – detailliert geschildert werden. Dabei nimmt die Darstellung von Einzelschicksalen breiten Raum ein, was dabei hilft, die Ereignisse nachzuvollziehen. Zahlreiche Fotos und Dokumente bieten spannendes Anschauungsmaterial.

Um Anmeldung per Mail an kontakt@hde-mainz.de wird gebeten.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.

Bild: © Stadtarchiv Mainz, Nachlass Paul Simon NL 238

Details

  • Datum: 20 Mai
  • Zeit:
    18:30 - 19:30

Veranstaltungsort

  • Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz
  • Flachsmarktstraße 36
    Mainz,
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