Ausstellungseröffnung | Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft
Die Wanderausstellung des Deutschen Juristinnenbundes zum Thema „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ porträtiert 17 Frauen, die viele weitere jüdische oder von den
Nationalsozialisten als jüdisch verfolgte Juristinnen der ersten Juristinnengeneration repräsentieren.
Ergänzt werden die Biografien durch Tafeln u.a. mit Erläuterungen zur Zulassung von Frauen zu den
juristischen Berufen, zur Gründung des Deutschen Juristinnenvereins 1914, zu Berufsverboten, Vertreibung, Ermordung, Exil, Remigration und Restitution.
Die Juristinnen haben sich ihr Jurastudium, den Abschluss mit dem Zweiten Staatsexamen und ihre
juristische Berufstätigkeit in Deutschland oft hart und noch in höherem Alter erkämpft und ein paar
Jahre später alles wieder verloren. Die Ausstellung folgt dem Leben und Wirken einige dieser
Juristinnen. Über die Erinnerung an Einzelschicksale hinaus zeigt sie die wichtige Rolle dieser Frauen in
der Weimarer Republik für das Entstehen der Demokratie auf, weist auf ihren Anteil beim Entstehen des Feldes der sozialen Arbeit hin und auf ihren Anteil beim Kampf der Frauen um gleiche Rechte.
Die Ausstellung wird in Mainz bis zum 29. Mai 2026 an zwei Orten zu sehen sein: Ein Teil mit einführenden Texten und einigen Biografien auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Foyer des Hauses Recht und Wirtschaft I (Jakob-Welder-Weg 9) und ein zweiter Teil – vor allem mit Biografien – im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz.
Anmeldung zur Ausstellungseröffnung erforderlich bis 24. April 2026 per Mail: fb03-sekretariatspool@uni-mainz.de (begrenzte Plätze)
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.


