Der Stiftungsrat der Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz hat turnusmäßig den
Vorstand neu berufen.
Während Angelika Arenz-Morch, Dr. Ralph Erbar und Gerhard Kopf ihre Vorstandstätigkeit fortführen, schied der langjährige Vorstandsvorsitzende Hans Berkessel auf eigenen Wunsch aus. Das fünfte
Vorstandsmitglied wird jeweils von der Stadt Mainz berufen. Mit seinem Amtsantritt hat diese Funktion der
Schul- und Kulturdezernent Ata Delbasteh übernommen.
Seit 2018 hatte Hans Berkessel das Amt des Vorstandsvorsitzenden der von ihm mitgegründeten Stiftung
Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz ausgeübt. Nun wurde er verabschiedet und erhielt in
diesem Rahmen eine entsprechende Würdigung. Herr Dezernent Ata Delbasteh verlas nicht nur die
Dankesworte des Oberbürgermeisters Nino Haase, sondern äußerte auch seine ganz persönliche
Wertschätzung: „Das, was Sie geleistet haben, ist immens. Die Demokratie ist in Gefahr: Sie haben das sehr
früh gesehen und der Erinnerungskultur, aber vor allem der Demokratiebildung eine Sichtbarkeit verliehen,
wie es zuvor keiner geschafft hat.“ Auch die weiteren Vorstandsmitglieder und die Stiftungsratsvorsitzende
Dr. Hedwig Brüchert sprachen Herrn Berkessel ihren tief empfundenen Dank für die geleistete Arbeit aus.
Mit dem Ausscheiden einer solch prägenden Persönlichkeit kommt es darauf an, das Erreichte zu sichern,
und weiterzuentwickeln. Dafür wurde nun Jürgen Häfner berufen. Er wird sich künftig diesem
herausfordernden Ehrenamt widmen und seine beruflichen Erfahrungen und sein Netzwerk in die Arbeit
für die Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz einbringen. Häfner betonte, wie wichtig
und notwendig Demokratiebildung gerade in der jetzigen Zeit sei. Er wird auch die Nachfolge von Hans
Berkessel antreten und das Amt des Vorstandsvorsitzenden bekleiden.
Die gesamte Stiftung spricht Hans Berkessel großen Dank für seine Verdienste aus. Die herausragende
Arbeit des bisherigen Vorsitzenden wollen auch die neuen Vorstandsmitglieder fortführen. Die Aufgabe
besteht zunächst darin, die Zukunft des Hauses des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz dauerhaft
finanziell zu sichern. „Wenn man sich in herausfordernden Zeiten befindet, gilt es, zusammenzuhalten. Wir
müssen das, was Hans Berkessel bereits bewirkt hat, weiterführen. Wir werden es schaffen, die Arbeit des
Hauses des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz langfristig zu sichern.“, so Ata Delbasteh.
In diesem Sinne möchten Stiftungsvorstand und Stiftungsrat ihre Arbeit angehen, sich den
Herausforderungen stellen und freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit.

