In seiner 3. Förderperiode (2025 bis 2032) ist das Bundesprogramm Teil der Strategie „Gemeinsam für Demokratie und gegen Extremismus – Strategie der Bundesregierung für eine starke, wehrhafte Demokratie und eine offene und vielfältige Gesellschaft“. Über die Partnerschaften für Demokratie werden in diesem Sinne zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen und Organisationen gestärkt, die sich in ihrem kommunalen Umfeld für die Demokratie engagieren. Gleichzeitig unterstützt die Landeshauptstadt Mainz in dieser Struktur Projekte, die sich für ein respektvolles Zusammenleben, gegen Rechtsextremismus und für eine lebendige Demokratie einsetzen. Innerhalb der Partnerschaft für Demokratie Mainz stehen daher Mittel zur Förderung von Projekten externer Dritter zur Verfügung, die auf Antrag an externe Veranstalter:innen weitergeleitet werden.
Förderanträge für das Jahr 2026 können ab sofort bis Freitag, 10. April 2026 beim Kulturamt der Landeshauptstadt Mainz unter kulturamt@stadt.mainz.de eingereicht werden. Spätere Anträge können nach gemeinsamer Abstimmung im Einzelfall eventuell noch berücksichtigt werden.
Bitte beachten Sie für die Antragstellung folgende Vorgaben:
- Vor der Antragstellung ist verbindlich ein Beratungsgespräch mit der Koordinierungs- und Fachstelle zu führen, in dem über die Konditionen und Möglichkeiten der Förderung informiert wird. Die Koordinierungs- und Fachstelle in der Partnerschaft für Demokratie Mainz ist das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz (info@hde-mainz.de)
- Die Themen für Projekte und Veranstaltungen sind generell offen. Dennoch wählt das Bundesprogramm für jedes Jahr Förderthemen aus, die sich an akuten Bedarfen und dem aktuellen Zeitgeschehen orientieren und die prioritär aufgegriffen werden sollen. Für das Jahr 2026 sind die Jahresthemen:
- Extremismusprävention im Netz, bspw. zum Thema Hatespeech
- Antisemitismus- und Islamismusprävention
- Stärkung der Extremismusprävention und Demokratiebildung vor Ort
- Demokratiebildung in der Arbeitswelt und in Unternehmen
Idealerweise sollen sich die Veranstaltungen und Projekte gezielt an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene richten.
Für die Antragstellung ist der folgende Ablauf im Bundesprogramm vorgegeben: Nach dem verbindlichen Beratungsgespräch mit der Koordinierungs- und Fachstelle werden alle Anträge durch diese geprüft, bevor sie beim Federführenden Amt (in Mainz ist dies das Kulturamt der Landeshauptstadt Mainz) eingereicht werden. Danach werden alle Anträge dem zivilgesellschaftlichen Bündnis der Partnerschaft für Demokratie Mainz zur Beratung vorgelegt und in einem letzten Schritt durch das Bundesprogramm final entschieden.
► Für die Antragstellung finden Sie hier ein Antragsformular zum Download.
► Kooperationen mit dem Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz für Projekte und Veranstaltungen sind generell möglich und werden seitens des Federführenden Amts als Format begrüßt.

