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Verfolgung und Widerstand von Zeugen Jehovas – Das Ehepaar Duchmann aus Mainz | Vortrag und Lesung

22 September, 18:00 - 19:30

Nach der Verlegung der beiden ersten Stolpersteine für Zeugen Jehovas in Mainz am 17. September, stehen die Biografien von Eva und Karl Duchmann, für die diese Steine verlegt wurden, im Zentrum des Vortragsabends. Mitglieder des Vereins für Sozialgeschichte Mainz haben intensiv zum Ehepaar Duchmann recherchiert und so können die Lebensgeschichten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dem Vergessen entrissen werden. Daneben wird der Historiker Christoph Wilker sein Projekt und Buch „Die unbekannten Judenhelfer – Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden“ vorstellen.

Eva Duchmann war aktives Mitglied der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Mainz und wurde im August 1943 von der Gestapo verhaftet. Nachdem sie in das Polizeipräsidium München eingeliefert wurde, verurteilte der Volksgerichtshof Berlin sie zum Tode. Eva Duchmann wurde anschließend in das Frauenstrafgefängnis Berlin-Plötzensee überstellt, wo sie am 13. Oktober 1944 enthauptet wurde.

Karl Duchmann wurde im November 1943 ins Gefängnis München-Stadelheim eingeliefert, wo er wenig später in seiner Zelle verstarb. Das NS-Regime hatte ihm „Bibelforscherei“ zur Last gelegt.

Anmeldung erbeten per Mail an: kontakt@hde-mainz.de 

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. und der Volkshochschule Mainz.

Details

  • Datum: 22 September
  • Zeit:
    18:00 - 19:30

Veranstaltungsort