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SUMMARY:Zwangsarbeit für den „Endsieg“: Das KZ Mittelbau-Dora 1943–1945 | Ausstellungseröffnung mit Vortrag
DESCRIPTION:Mittelbau-Dora steht exemplarisch für die Geschichte der mörderischen KZ-Zwangsarbeit und der Untertageverlagerung von Rüstungsfertigungen in der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs. „Dora“ wurde Ende August 1943 als Außenlager des KZ Buchenwald gegründet: KZ-Häftlinge mussten eine Stollenanlage im Kohnstein bei Nordhausen zur Fabrik ausbauen. Nur ein geringer Teil der Häftlinge war in unterirdischen Rüstungs-produktionen eingesetzt\, die meisten mussten auf den zahlreichen Baustellen kraftraubende Zwangsarbeit leisten. Am Ende bestand der Mittelbau-Komplex aus 40 Lagern\, in die insgesamt 60.000 Menschen aus fast allen Teilen des besetzten Europas verschleppt worden waren – etwa 20.000 von ihnen haben dies nicht überlebt. \nDie Ausstellung zeigt auf thematischen Bannern die Geschichte des Konzentrationslagers\, beleuchtet Biografien von Tätern und Opfern und erläutert die Systematik der NS-Zwangsarbeit. Sie wird ergänzt durch Informationen zur Zwangsarbeit in Mainz und Umgebung. \nIm Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung wird diese vom 22. Januar bis zum 2. Februar 2024 im Haus des Erinnerns Mainz in der Flachsmarktstr. 36 gezeigt. Dort ist sie von montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr zu besichtigen. \nEintritt frei. \nAnmeldung per E-Mail erbeten an: erinnerung@ente-bagdad.de \nEine Kooperationsveranstaltung mit FC Ente Bagdad\, VVN-BdA\, KV Mainz-Bingen\, Frauenbüro der Stadt Mainz\, dem 1. FSV Mainz 05\, dem Landessportbund RLP und der Akademie des Bistums Mainz Erbacher Hof. \nBild: © Stiftung Gedenkstätten Buchenwald
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SUMMARY:Ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Mainz während des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Hedwig Brüchert mit Publikumsdiskussion \n \nVon 1939 bis 1945 mussten Millionen von Kriegsgefangenen und Zivilarbeitskräften unter meist unmenschlichen Bedingungen im nationalsozialistischen Deutschland Zwangsarbeit leisten\, davon auch mindestens 7.000 in Mainz und seinen damaligen rechtsrheinischen Stadtteilen. Sie waren während der Kriegsjahre nicht nur in der Rüstungsindustrie\, sondern auch in allen Mittel- und Kleinbetrieben\, im Handwerk und Gastgewerbe\, in der Landwirtschaft\, in Privathaushalten\, in Staats- und Kommunalbetrieben zu finden. Die Art und Weise der Rekrutierung sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeitskräfte waren je nach ihrer Herkunft sehr unterschiedlich. „Ostarbeiter“ waren hinsichtlich ihrer Rechte und ihrer Ernährung wesentlich schlechter gestellt als „Westarbeiter“. \nDer Vortrag widmet sich vor allem den Menschen aus der Sowjetunion\, Polen und Frankreich. Auch die besondere Problematik der osteuropäischen Frauen und ihrer Kinder soll angesprochen werden. \n  \nAnmeldung per Mail an erinnerung@ente-bagdad.de \n► Die Veranstaltung ist Teil der Mainzer Erinnerungswochen \nEine Kooperationsveranstaltung mit FC Ente Bagdad\, VVN-BdA\, KV Mainz-Bingen\, Frauenbüro\nder Stadt Mainz\, dem 1. FSV Mainz 05\, dem Landessportbund RLP und der Akademie des Bistums\nMainz Erbacher Hof. \nBild: © Stadtarchiv Wiesbaden\, Ostarbeiterkartei
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