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SUMMARY:Filmvorführung „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“
DESCRIPTION:Filmvorführung mit anschließender Diskussion \n  \nDer Film „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ erzählt die wahren Geschichten von vier jungen jüdischen Menschen in Berlin 1942\, denen es gelingt\, die nationalsozialistische Diktatur zu überleben. Im Anschluss an die Filmvorführung kann gemeinsam mit dem Institut für Kino und Filmkultur\, das auch Unterrichtsmaterial dazu entwickelte\, diskutiert werden. Am 27. Oktober 2020 wird der Film um 19.00 Uhr im Capitol Mainz gezeigt. \nBis zum 24. Oktober können Sie sich für den Filmabend bei reservierung@programmkinos-mainz.de per Mail anmelden. Der Eintritt ist frei. Unsere Veranstaltung findet im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage in der SchUM-Stadt Mainz statt\, die zwischen dem 6. September und dem 25. November 2020 veranstaltet werden. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier. \n  \n  \n  \nEine gemeinsame Veranstaltung des Haus des Erinnerns\, dem Institut für Kino und Filmkultur und dem Capitol Mainz.
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SUMMARY:„Das Mädchen im Strom“ – Lesung mit der Autorin Sabine Bode
DESCRIPTION:(c] Klett-Cotta \nSabine Bode erzählt in ihrem Roman „Das Mädchen im Strom“ die Geschichte Gudrun Samuels\, der als Jüdin die Flucht vor den Nationalsozialisten gelingt. Der Roman beruht auf der Biografie der Mainzerin Gertrude Meyer-Jørgensen\, dieim Alter von 93 Jahren in Wiesbaden verstarb\, und kreist um die Frage nach der Selbstachtung in Zeiten einer Diktatur. Damit spiegelt der Roman die Geschichte einer ganzen Generation wider und ist das Zeugnis einer Epoche. Am 14. September 2020 findet die Lesung des Romans mit der Autorin Sabine Bode um 19 Uhr in den Mainzer Kammerspielen statt.\nDer Eintritt ist frei. Eine Teilnahme ist nach Voranmeldung möglich. Bis zum 11. September 2020 können Sie sich für die Lesung bei cornelia.dold@haus-des-erinnerns-mainz.de per Mail anmelden. \n\n\n\n\nDie Lesung findet im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage in der SchUM-Stadt Mainz statt.\nWeitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.
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SUMMARY:Vortrag und Lesung "Rettet wenigstens die Kinder"
DESCRIPTION:Ein neues Buch beleuchtet Kindertransporte während der NS-Zeit.\nAm Donnerstag\, den 05. März 2020\, ab 18:30 Uhr wird Autorin Angelika Rieber mit ihrem Vortrag und Lesung im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz (Flachsmarktstraße 36\,55116 Mainz) zu Gast sein\, wozu wir Sie recht herzlich einladen möchten. \n9. November 1938: SA-Horden und ein entmenschter Pöbel plündern und zerstören Hunderte von Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Nazi-Deutschland. Es kam zu Ausschreitungen gegen jüdische Bürger*innen. Wie viele Menschen während und infolgedessen ums Leben gekommen sind\, ist bis heute nicht genau bekannt. Sicher ist jedoch\, dass mehrere Hundert waren. Nach dem Schock des 9./10. Novembers gingen Initiativen vor allem von jüdischen Hilfsorganisationen in mehreren Ländern aus\, die ihre Regierungen dazu brachten\, den Kindern jüdischer Familien die Einreise zu gestatten\, wobei Hilfsorganisationen oder Privatleute für den Unterhalt der Kinder bürgen mussten.\n20 Lebensgeschichten dieser Kinder und drei Biografien von Retter*innen werden in dem von Angelika Rieber herausgegebenen Buch vorgestellt. Darunter ist auch die Biografie von Herta Mayer aus Harxheim. Sie machte ihr Abitur in Mainz und trat als junge Frau eine Stelle als Lehrerin an der jüdischen Bezirksschule in Bad Nauheim an. In dieser Funktion konnte sie vielen Kindern helfen\, aus Deutschland zu fliehen. \nAuch die Geschichte Ruth Barnetts (geb. Michaelis) ist mit Mainz verbunden und wird in dem Buch aufgegriffen. Ruth Michaelis\, 1935 in Berlin geboren\, wurde von ihren Eltern im Februar 1939 gemeinsam mit ihrem drei Jahre älteren Bruder in einem »Kindertransport« nach England geschickt. Sie war damals erst drei Jahre alt. Ruth Barnett berichtet in ihren 2016 auf Deutsch erschienenen Lebenserinnerungen aus der Perspektive des kleinen Mädchens über ihre Erfahrungen als heimat- und staatenloses Kind in einem fremden Land. Diese schmerzvolle Geschichte der Familie diente Ursula Krechel als Vorlage für den Roman „Landgericht“.\nDie Lesung wird eingeleitet mit Ausschnitten aus Videos der Shoah-Foundation zu den Mainzerinnen Charlotte Bodenheimer geb. Bondi und Lotte Kramer geb. Wertheimer\, die mit Kindertransporten nach Belgien bzw. England verschickt wurden. \nDie Autorin Angelika Rieber wuchs in Kronberg auf. Sie studierte an der Universität Frankfurt Geschichte\, Politik und Pädagogik und war bis 2012 als Lehrerin und Fortbildnerin tätig. Seit Ende der 1970er Jahre baute sie das Zeitzeug*innen-Projekt „Jüdisches Leben in Frankfurt“ auf. Heute ist die Vorsitzende des gleichnamigen Vereins. \nEine Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz mit dem Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz. \n 
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Mainzer Opfern der NS-Krankenmorde einen Namen geben
DESCRIPTION:Der „Raum der Namen“ im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Mainz (HdE) ist ein Erinnerungsort mit einer audiovisuellen Installation. Bisher wird hier an die Namen der Mainzer Sinti und der jüdischen Mainzer*innen und ihr Schicksal erinnert\, die in den Jahren 1940 und 1942 aus der Stadt deportiert und ermordet wurden. \nIm Rahmen eines HdE-Forschungsprojektes konnte der Historiker Christoph Schmieder mehr als 400 Namen von Mainzer Opfern der sogenannten „Euthanasie-Aktionen“ ermitteln\, die jetzt im „Raum der Namen“ präsentiert werden. In einer kleinen Ausstellung werden ausgewählte Biografien durch die Historiker*innen Christoph Schmieder und Renate Rosenau präsentiert und historisch eingeordnet. \nChristoph Schmieder\, Jahrgang 1988\, studierte Mittlere und Neuere Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2012 ist er im Projekt „Auswanderung aus Rheinland-Pfalz“ des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an  der Universität Mainz e.V. tätig und forscht vor allem zu regionalgeschichtlichen Themen\, insbesondere zur jüdischen Geschichte. \nRenate Rosenau\, Jahrgang 1941\, war als Lehrerin und Schulleiterin an Berufsbildenden Schulen tätig. Seit 1994 forscht sie zur NS-Geschichte der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und der Jüdischen Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn sowie zur Geschichte der Jüdinnen*Juden in Alzey und Umgebung. \nDer Eintritt ist frei.\nDie Veranstaltung findet im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zum 27. Januar statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.
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SUMMARY:"Alodia\, du bist jetzt Alice!"
DESCRIPTION:„Alodia\, du bist jetzt Alice!“– Buchvorstellung und Lesung mit dem Schriftsteller Reiner Engelmann mit einer Einführung durch Hans Berkessel \nVergessene Opfer: Geraubte Kinder im Nationalsozialismus: \nAlodia Witaszek ist fünf Jahre alt\, als ihr Vater von Nationalsozialisten hingerichtet und ihre Mutter deportiert wird. Die blonde und blauäugige Alodia gilt als „rassennützlich“. Sie kommt in ein „Lebensborn“-Heim und wird einer deutschen Familie zur Adoption übergeben. Nach zweijähriger Suche findet Alodias leibliche Mutter kurz vor Weihnachten 1947 ihr verschlepptes Kind wieder: Alodia kehrt in ihre fast vergessene Familie zurück und muss ihre Muttersprache neu lernen. Reiner Engelmann hat die Zeitzeugin getroffen und ihr Leben aufgeschrieben. Mit Originaldokumenten und Fotos entstand ein wichtiger Beitrag gegen das Vergessen und für den Schutz der Menschenwürde. \nErgänzend zu diesem Jugendbuch hat der Verlag auch Unterrichtsmaterialien für die Klassenstufen 7-10 erarbeiten lassen\, die kostenlos unter www.schullektuere.de heruntergeladen werden können. \nDas pädagogische Team im Haus des Erinnerns bietet ab Februar 2020 begleitende Einführungen für Lehrer*innen aus Mainzer Schulen an. \nReiner Engelmann ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Bei cbj sind bereits erschienen: „Der Buchhalter von Auschwitz“\, „Der Fotograf von Ausschwitz und „Wir haben das KZ überlebt“. \nDie Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz beteiligt sich seit ihrer Gründung (2015) über ihre Stifter*innen und zunächst ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen an den von Landtag Rheinland-Pfalz und Landeshauptstadt Mainz koordinierten Veranstaltungen im Programm des 27. Januar. \nWeitere Informationen erhalten Sie hier.\nDer Eintritt ist frei. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. und cbj Kinder- und Jugenbuch Verlag/Verlagsgruppe Random House GmbH\, München.
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SUMMARY:„Sinti und Roma. Eine deutsche Geschichte"
DESCRIPTION:„Sinti und Roma. Eine deutsche Geschichte“ – Filmvorführung mit anschließender Diskussion \nAls „Zigeuner“ beschimpft\, verfolgt\, von den Nazis ermordet und ausgegrenzt bis heute: ZDF-History blickt anhand bewegender Lebensläufe auf die Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland. Vor 75 Jahren leisteten sie im sogenannten „Zigeunerlager“ von Auschwitz Widerstand gegen ihre drohende Vernichtung. Sie konnten sie aufschieben\, aber nicht verhindern. In der Nacht zum 3. August 1944 wurden fast 3.000 Sinti und Roma in den dortigen Gaskammern ermordet. Die Dokumentation widmet sich nicht nur der Verfolgungsgeschichte durch das NS-Regime\, sondern zeigt auch\, wie Sinti und Roma nach dem Krieg um Entschädigung und Anerkennung kämpften\, und dass Antiziganismus auch heute noch immer weit verbreitet ist. \nIm Anschluss an die Filmvorführung lädt die Stiftung Haus des Erinnerns ein zur Diskussion mit Annette von der Heyde\, Redakteurin in der ZDF Redaktion Zeitgeschichte und Autorin zahlreicher Dokumentationen und Hans Berkessel\, Historiker und Pädagoge. \nAnnette von der Heyde\, geboren 1963\, studierte Geschichte\, Politologie und Rechtswissenschaften in Mainz und Montpellier. Seit 1997 ist sie Redakteurin in der ZDF Redaktion Zeitgeschichte. Neben „Sinti und Roma. Eine deutsche Geschichte“ ist sie Autorin zahlreicher weiterer Dokumentationen\, wie „Weltenbrand. Sündenfall“ (2015) und „Unsere Mütter\, unsere Väter. Eine andere Zeit“ (2013). \nDer Eintritt ist frei.\nWeitere Infos erhalten Sie hier. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF)\, Redaktion Zeitgeschichte Mainz
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SUMMARY:Gespräch mit der Zeitzeugin Alodia Witaszek-Napierala
DESCRIPTION:„Geraubte Kindheit im Nationalsozialismus“\nGespräch mit der Zeitzeugin Alodia Witaszek-Napierala \nWährend des Zweiten Weltkriegs raubten die Nationalsozialisten tausende polnische Kinder\, die wegen ihres „arischen“ Aussehens zwangsweise „eingedeutscht“ werden sollten. Die Kinder wurden ihren Familien entrissen\, in Konzentrationslagern und Kinderheimen interniert und als Waisenkinder an deutsche Familien vermittelt. \nAlodia Witaszek-Napierała\, geboren 1938\, wuchs mit ihren fünf Geschwistern in Poznań in Polen auf. Sie war fünf Jahre alt\, als ihr Vater von den Nationalsozialisten hingerichtet und ihre Mutter nach Auschwitz deportiert wurde. Von der SS wurde Alodia zusammen mit ihrer Schwester in das berüchtigte „Jugendverwahrlager Litzmannstadt“ verschleppt. Als vermeintliches Waisenkind wurde sie dann von einer deutschen Familie adoptiert. Nach Kriegsende suchte Alodias leibliche Mutter zwei Jahre lang nach ihrem verschleppten Kind. 1947 kehrte Alodia nach Polen zurück. Es begann die schwierige Zeit des Wieder-Erlernens der Muttersprache und der Rückkehr in eine fast vergessene Familie. \nDie Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz beteiligt sich seit ihrer Gründung (2015) über ihre Stifter*innen und zunächst ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen an den von Landtag Rheinland-Pfalz und Landeshauptstadt Mainz koordinierten Veranstaltungen im Programm des 27. Januar. Das Gespräch mit der Zeitzeugin findet im Rahmen dieses Programms statt. \nWeitere Informationen erhalten Sie hier.\nDer Eintritt ist frei.\nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Bistum Mainz und dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V.
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SUMMARY:Lesung mit Ricardo-Lenzi Laubinger: "Und eisig weht der kalte Wind"
DESCRIPTION:Ricardo-Lenzi Laubinger erzählt in dem Buch „Und eisig weht der kalte Wind“ die Lebens- und Leidensgeschichte der Sinti-Familie Weiss-Laubinger\, insbesondere die Geschichte von „Sichla“ Weiss\, einer deutschen Sintiza\, die im Alter von 14 Jahren von den Nationalsozialisten zusammen mit all ihren Angehörigen von Hamburg aus nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde.Ricardo-Lenzi Laubinger berichtet aus dem Leben dieses 14-jährigen Mädchens\, das seine Mutter war. Sie verlor ihre Eltern\, ihre sieben Geschwister\, ihre Großeltern\, Tanten und Onkels sowie die meisten von deren Kindern\, weil sie alle von den Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern ermordet wurden. Sichla Weiss war fast 20 Jahre alt\, als sie endlich von den Alliierten befreit wurde. Sie hatte fünf fürchterliche und grauenvolle Jahre Haft in verschiedenen Konzentrationslagern überlebt\, und hatte ihre gesamte Familie und mehr als 60 weitere Angehörige verloren. Aber die Diskriminierung sollte auch nach dem Krieg weitergehen … \n\n\n\nRicardo-Lenzi Laubinger\, geboren 1959\, ist ein deutscher Sinto. Gemeinsam mit anderen Familienvorständen hessischer Sinti gründete er 2014 die Sinti-Union Hessen\, in der er sich als deren Vorsitzender auch politisch für Sinti einsetzt. \n\n\n\nDie Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz beteiligt sich seit ihrer Gründung (2015) über ihre Stifter*innen und zunächst ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen an den von Landtag Rheinland-Pfalz und Landeshauptstadt Mainz koordinierten Veranstaltungen im Programm des 27. Januar. Die Lesung findet im Rahmen dieses Programms statt. \nWeitere Informationen erhalten Sie hier.Der Eintritt ist frei. \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Landeshauptstadt Mainz und der Sinti-Union Hessen e.V.
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DESCRIPTION:„Geraubte Kindheit im Nationalsozialismus“\nGespräch mit der Zeitzeugin Alodia Witaszek-Napierala \nWährend des Zweiten Weltkriegs raubten die Nationalsozialisten tausende polnische Kinder\, die wegen ihres „arischen“ Aussehens zwangsweise „eingedeutscht“ werden sollten. Die Kinder wurden ihren Familien entrissen\, in Konzentrationslagern und Kinderheimen interniert und als Waisenkinder an deutsche Familien vermittelt. \nAlodia Witaszek-Napierała\, geboren 1938\, wuchs mit ihren fünf Geschwistern in Poznań in Polen auf. Sie war fünf Jahre alt\, als ihr Vater von den Nationalsozialisten hingerichtet und ihre Mutter nach Auschwitz deportiert wurde. Von der SS wurde Alodia zusammen mit ihrer Schwester in das berüchtigte „Jugendverwahrlager Litzmannstadt“ verschleppt. Als vermeintliches Waisenkind wurde sie dann von einer deutschen Familie adoptiert. Nach Kriegsende suchte Alodias leibliche Mutter zwei Jahre lang nach ihrem verschleppten Kind. 1947 kehrte Alodia nach Polen zurück. Es begann die schwierige Zeit des Wieder-Erlernens der Muttersprache und der Rückkehr in eine fast vergessene Familie. \nDie Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz beteiligt sich seit ihrer Gründung (2015) über ihre Stifter*innen und zunächst ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen an den von Landtag Rheinland-Pfalz und Landeshauptstadt Mainz koordinierten Veranstaltungen im Programm des 27. Januar. Das Gespräch mit der Zeitzeugin findet im Rahmen dieses Programms statt. \nWeitere Informationen erhalten Sie hier.\nDer Eintritt ist frei.\nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Bistum Mainz und dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V.
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SUMMARY:Gespräch mit der Zeitzeugin Alodia Witaszek-Napierala
DESCRIPTION:„Geraubte Kindheit im Nationalsozialismus“\nGespräch mit der Zeitzeugin Alodia Witaszek-Napierala \nWährend des Zweiten Weltkriegs raubten die Nationalsozialisten tausende polnische Kinder\, die wegen ihres „arischen“ Aussehens zwangsweise „eingedeutscht“ werden sollten. Die Kinder wurden ihren Familien entrissen\, in Konzentrationslagern und Kinderheimen interniert und als Waisenkinder an deutsche Familien vermittelt. \nAlodia Witaszek-Napierała\, geboren 1938\, wuchs mit ihren fünf Geschwistern in Poznań in Polen auf. Sie war fünf Jahre alt\, als ihr Vater von den Nationalsozialisten hingerichtet und ihre Mutter nach Auschwitz deportiert wurde. Von der SS wurde Alodia zusammen mit ihrer Schwester in das berüchtigte „Jugendverwahrlager Litzmannstadt“ verschleppt. Als vermeintliches Waisenkind wurde sie dann von einer deutschen Familie adoptiert. Nach Kriegsende suchte Alodias leibliche Mutter zwei Jahre lang nach ihrem verschleppten Kind. 1947 kehrte Alodia nach Polen zurück. Es begann die schwierige Zeit des Wieder-Erlernens der Muttersprache und der Rückkehr in eine fast vergessene Familie. \nDie Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz beteiligt sich seit ihrer Gründung (2015) über ihre Stifter*innen und zunächst ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen an den von Landtag Rheinland-Pfalz und Landeshauptstadt Mainz koordinierten Veranstaltungen im Programm des 27. Januar. Das Gespräch mit der Zeitzeugin findet im Rahmen dieses Programms statt. \nWeitere Informationen erhalten Sie hier.\nDer Eintritt ist frei.\nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Bistum Mainz und dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V.
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