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SUMMARY:Ausstellungseröffnung „Kindertransporte aus Mainz nach dem 09./10. November 1938“ mit Dr. Hedwig Brüchert
DESCRIPTION:Nur wenige der jüdischen Kinder konnten dem NS-Regime entkommen. Die Ereignisse des 9./10. November 1938 waren für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger ein einschneidendes schockierendes Erlebnis\, welches vielen Angst für ihr Leben in Deutschland machte. Viele Eltern versuchten zumindest ihre Kinder ins sichere Ausland zu schicken. Dies gelang unter anderem mit den Kindertransporten. Die Ausstellung „Kindertransporte aus Mainz nach dem 09./10. November“ zeigt exemplarisch drei Schicksale von jüdischen Kindern aus Mainz\, die durch Kindertransporte vor der nationalsozialistischen Verfolgung gerettet werden konnten. Die drei Lebensgeschichten stehen beispielhaft für mindestens 60 jüdische Mainzer Kinder\, die nach der Pogromnacht von 1938 allein in die Niederlande\, nach England und in die Schweiz geschickt und gerettet wurden. Die meisten sahen ihre Eltern nicht wieder. Die Ausstellung vom Stadthistorischem Museum Mainz wird vom 16. Oktober bis 6. November 2023 im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz zu sehen sein. \nEine Veranstaltung im Rahmen der SchUM-Kulturtage Mainz 2023 in Kooperation mit dem Stadthistorischen Museum Mainz. \nEintritt frei. Anmeldung unter: info@haus-des-erinnerns-mainz.de
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SUMMARY:Filmvorführung: „Dem Leben entgegen“ - Kindertransporte nach Schweden Dokumentarfilm von Gülseren Sengezer
DESCRIPTION:Der Dokumentarfilm berichtet vom Schicksal von vier überlebenden Juden\, die von ihren Eltern in der Zeit des NS-Regimes mit einem sogenannten „Kindertransport“ allein nach Schweden geschickt wurden\, um sie vor dem nationalsozialistischen Terror zu retten – und dabei ein Trauma erlebten. Bis heute leben sie mit dem Gefühl von Verlust\, Einsamkeit\, Entwurzelung und Schuld. Ihre Eltern haben sie meist nie wieder gesehen. Schweden gab nur 500 jüdischen Kindern Schutz. Eine Geschichte aus der nahen Vergangenheit\, ein Zeichen für Hoffnung\, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Im Gespräch mit einigen noch lebenden Zeitzeugen setzt die Filmautorin ihnen ein sensibles Denkmal und macht zugleich ganz aktuell deutlich\, was Flucht und Vertreibung für Kinder bedeutet. \n  \nGülseren Şengezer ist eine deutsch-schwedische Filmemacherin und Journalistin mit kurdischen Wurzeln. Sie hat in Frankfurt a. M. Pädagogik\, Psychologie und Soziologie studiert. Nach dem Studium hat sie als freie Redakteurin beim ZDF gearbeitet. 2010 hat sie für ihre Dokumentation „Die Brandkatastrophe von Ludwigshafen: Das Leben danach“ den Mainzer Journalistenpreis erhalten. 2013 wechselte sie ihren Lebensmittelpunkt und zog nach Schweden\, wo sie heute lebt. \n„Aufgrund meiner eigenen Biographie\, in der Verwandte bei Massakern ermordet wurden\, und der kurdischen Geschichte insgesamt\, hat mich die lange Verfolgung des jüdischen Volkes stets berührt“. Die Regisseurin der Dokumentation „Dem Leben entgegen – Kindertransporte nach Schweden“\, Gülseren Şengezer\, war sechs Jahre alt\, als sie mit ihrer Familie nach Deutschland emigrierte. \nEine Veranstaltung im Rahmen der SchUM-Kulturtage 2023; sie findet im Rahmen unserer Sonderausstellung zu den „Kindertransporten“ aus Mainz und in Kooperation mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz und dem Stadthistorischen Museum Mainz statt. \nEintritt frei. Anmeldung unter: info@haus-des-erinnerns-mainz.de
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