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SUMMARY:Nie wieder ist jetzt! – Und jetzt? Potenziale und Herausforderungen im Ehrenamt
DESCRIPTION:Ehrenamt ist überall – in Kultur- und Bildungsangeboten\, im Sport\, in Sozial- und Umweltprojekten\, in der Nachbarschaftshilfe ebenso wie in Bürgervereinen und Stadtteilinitiativen. Auch das THW\, die Feuerwehren und Hilfsorganisationen bauen auf freiwilliges Engagement. Dieses gestaltet nicht nur unsere Gesellschaft\, sondern stärkt auch die Demokratie durch Teilhabe\, Integration und soziale Bindungen. \nDie Veranstaltung widmet sich der essentiellen Rolle des Ehrenamts für die Demokratie und den damit einhergehenden Potenzialen und Herausforderungen. Nach einem Impulsvortrag von… werden auf dem Markt der Möglichkeiten engagierte Akteur*innen und Vereine ihre ehrenamtlichen Projekte zur Demokratieförderung vorstellen. Im Anschluss laden wir herzlich zum Austausch in entspannter Atmosphäre ein. Diese Veranstaltung richtet sich sowohl an bereits aktive Ehrenamtliche\, die sich informieren oder austauschen möchten\, als auch an Interessierte\, die sich engagieren möchten.  \nKostenfreie Tickets unter: https://Nie-wieder-ist-jetzt.eventbrite.com \nHier können Sie den Flyer einsehen. \nEine Veranstaltung vom Stadtjugendring\, dem Haus des Erinnerns – Für Demokratie und Akzeptanz und MEM – Mein Engagement in Mainz mit Unterstützung der Flüchtlingskoordination und des Migrationsbüros der Landeshauptstadt Mainz.
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LOCATION:Stadthaus Große Bleiche\, Große Bleiche 46/Löwenhofstraße 1\, Mainz\, Rheinland-Pfalz\, 55116\, Deutschland
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SUMMARY:Öffentlicher Stadtrundgang „Auf den Spuren von Mainzer*innen zwischen Verfolgung\, Widerstand und Emanzipation“
DESCRIPTION:Stadtgeschichte ist keine Männergeschichte: Die Geschichte von Mainz lässt sich nicht erzählen\, ohne gleichzeitig auch an das Leben und die Lebensumstände ihrer Bewohnerinnen zu erinnern. Doch noch immer hält sich hartnäckig die Ansicht\, nur „große Männer“ hätten die Geschicke der Stadt gelenkt. Dabei hat die weibliche Hälfte der Bevölkerung quer durch alle Jahrhunderte einen ebenso hohen Anteil am Geschehen in Mainz – und nicht wenige Frauen wirkten auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. \nAnlässlich des Weltfrauentages stellt der etwa zweistündige Rundgang das Leben und Wirken von Mainzer*innen aus den letzten zwei Jahrhunderten in den Mittelpunkt\, die sich hier in der Stadt auf vielfältige Weise engagierten\, gegen enge Frauenrollen opponierten und gesellschaftlich gesetzte Grenzen nicht einfach hinnehmen wollten. \nTreffpunkt: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz \nAnmeldung und Fragen: info@haus-des-erinnerns-mainz.de; Tel.: 06131/617 74 47
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SUMMARY:Öffentlicher Stadtrundgang „Auf den Spuren der Demokratie durch Mainz“
DESCRIPTION:Dieses Jahr wird mit einigen Veranstaltungen 175 Jahren Revolution 1848/49  gedacht. Dazu wird von unserem Haus der Stadtrundgang „Auf den Spuren der Demokratie durch Mainz“ öffentlich angeboten. \nIn einer eineinhalbstündigen Führung mit sechs Stationen reist man bei diesem Stadtrundgang durch zwei Jahrhunderte der städtischen Demokratiegeschichte. Darin zeichnen wir den Kampf für Grund- und Freiheitsrechte\, aber auch die Rückschritte und Einschnitte auf dem Weg zu unserer heutigen Gesellschaft nach. Beginnend mit der Mainzer Republik 1793\, über die Revolution von 1848 und die Zeit des Nationalsozialismus bis hin zum Wiederaufbau und der Schaffung des Landes Rheinland-Pfalz bietet der Stadtrundgang einen Überblick über die historischen Entwicklungen in unserer Landeshauptstadt. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den regionalen demokratischen Strömungen und deren Geschichte\, so beispielsweise auf der Biografie von Kathinka Zitz-Halein. \nDas weitere Programm kann hier eingesehen werden. \nTreffpunkt: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz \nAnmeldung und Fragen: info@haus-des-erinnerns-mainz.de; Tel.: 06131/617 74 47
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SUMMARY:Buchvorstellung: „Die Nazis nannten sie \,Asoziale‘ und \,Berufsverbrecher‘. Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik“
DESCRIPTION:Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte melden sich 20 Nachkommen der über 75 Jahre lang verleugneten KZ-Häftlinge in einem Sammelband zu Wort: „Die Nazis nannten sie \,Asoziale‘ und \,Berufsverbrecher‘. Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik“ (Campus). Die Autor*innen beschreiben darin die jeweilige Verfolgungsgeschichte ihrer Vorfahren\, die mit dem grünen oder schwarzen Winkel in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Die meisten von ihnen überlebten das NS-Regime nicht und wurden ermordet. \nAlle Autor*innen sind Mitglieder im „Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus – vevon“\, der im Januar 2023 gegründet wurde. Durch diesen Verband und mithilfe dieser neuen Publikation soll diese Opfergruppe dem Vergessen entrissen werden und endlich mehr Beachtung finden. \nSo wird in diesem Buch neben historischen Hintergründen und der Verfolgungsgeschichte dieser Menschen im Nationalsozialismus auch die Nachkriegszeit beleuchtet. Jahrzehntelang waren die Menschen\, die durch die Nationalsozialisten als soziale Außenseiter stigmatisiert\, ausgegrenzt und verfolgt wurden\, von jeder Anerkennung als Verfolgte des NS-Regimes ausgeschlossen. So wirkte das durch die NS-Propaganda geprägte Bild dieser Menschen auch nach 1945 noch lange weiter: Sie galten weiterhin als zu Recht von den Nationalsozialisten verfolgt. Die meisten Überlebenden dieser Opfergruppe schwiegen daher auch aus Scham lange Jahre über ihre Schicksale – auch in den eigenen Familien wurde oftmals nicht über die Zeit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gesprochen. Erst 2020 erkannte der Deutsche Bundestag diese Menschen als Opfer der NS-Diktatur an. Die Beiträge der Nachkommen zeigen so auch auf\, wie die Traumatisierung der verleugneten Opfer zum Teil bis heute in den Familien fortwirkt. \n  \nProf. Dr. Frank Nonnenmacher\, emeritierter Professor für politische Bildung an der Frankfurter Goethe-Universität\, ist der Herausgeber dieses Buches. Er hat bereits vor zehn Jahren eine Doppelbiografie zu seinem Vater Gustav verfasst\, der für Hitlers Luftwaffe flog und später Bildhauer in Worms wurde\, und dessen Bruder Ernst mit dem grünen Winkel der sogenannten ‚Berufsverbrecher‘\, der in den Konzentrationslagern Flossenbürg und Sachsenhausen „durch Arbeit vernichtet“ werden sollte (Titel: „Du hattest es besser als ICH“). \nIm jetzt neu erschienenen Sammelband wird die Verfolgungsgeschichte Ernst Nonnenmachers nicht von Frank Nonnenmacher\, sondern von Eva Fischer erzählt. Ernst lebte nach der Befreiung in Mainz und brach verhältnismäßig früh sein Schweigen. Er fand in den 70er Jahren Verständnis und Anerkennung bei seinen Freunden im Mainzer „Unterhaus“. Er trat schon 1983 als Zeitzeuge in einer Schulklasse der damaligen Lehrerin Eva Fischer auf\, die jetzt erstmals ihre entsprechenden Tondokumente der Öffentlichkeit zugänglich macht. \nErgänzt werden die eindrücklichen Biografien durch ein Geleitwort von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und eine historische Einführung der Historikerin Julia Hörath. Frank Nonnenmacher beschreibt darüber hinaus die Gründe für die erinnerungspolitischen Versäumnisse von 1945 bis heute. \nFrank Nonnenmacher stellt dieses Buch am 20. März 2024 um 18.30 Uhr im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in Mainz in der Flachsmarktstr. 36 vor. \n 
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