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SUMMARY:Ausstellungseröffnung „Das Leben war jetzt draußen und ich war dort drinnen” Zwangssterilisation und Ermordung im Rahmen der NS-‚Euthanasie‘ und ihre Opfer
DESCRIPTION:Vom 2. bis zum 19. November wird unsere Ausstellung „Das Leben war jetzt draußen und ich war dort drinnen” Zwangssterilisation und Ermordung im Rahmen der NS-‚Euthanasie‘ und ihre Opfer in der ehemaligen Synagoge in Niederzissen zu sehen sein. Am 2. November wird Henrik Drechsler bei der Ausstellungseröffnung in die Ausstellung einführen.
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SUMMARY:Lesung: „Aber ich lebe“ und „Und deshalb muss ich sprechen - Die Erinnerungen von Emmie Arbel“ mit der Autorin Barbara Yelin
DESCRIPTION:Geboren 1937 in Holland\, wird Emmie Arbel mit ihrer jüdischen Familie 1942 deportiert. Sie überlebt als Kind die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist\, ist sie acht Jahre alt\, beide Eltern wurden im Holocaust ermordet. Mit ihren Brüdern wird sie von einer Pflegefamilie adoptiert und wandert mit ihnen nach Israel aus. Im Kibbuz fühlt sie sich isoliert und nirgends zugehörig. Bis Emmie ihr Leben in die eigenen Hände nimmt. Emmie Arbel lebt heute in der Nähe von Haifa. Immer wieder reist sie nach Deutschland\, um als Zeitzeugin zu sprechen. Ihre Jugend war geprägt von Tod\, Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Sie blickt aber auch zurück auf ein Leben voller Rebellion\, Selbstermächtigung und Humor. Bei ihrer steten Anstrengung\, ihre Erinnerungen lebendig werden zu lassen\, werden die Folgen des Holocaust sichtbar – für ihr Leben\, ihre Familie\, an jedem einzelnen Tag. \nAuf Basis persönlicher Begegnungen und zahlreicher intensiver Gespräche mit Emmie Arbel schafft Barbara Yelin eine besondere Form eindringlicher Erinnerungsliteratur\, die zugleich eine Reflexion über das Erinnern selbst ist. 2022 erschien die Anthologie „Aber ich lebe – Vier Kinder überleben den Holocaust“\, in der Barbara Yelin bereits einen Teil der Erinnerungen Emmie Arbels zu einer Graphic Novel verarbeitete. Nun erscheint ihre neue Graphic Novel „Und deshalb muss ich sprechen. Die Erinnerungen von Emmie Arbel“\, in der sie die bewegende Geschichte der Shoah-Überlebenden auf 160 Seiten darstellt. \nAlice Hoffmann\, Emmie Arbels Schwägerin\, wird an dem Abend auch anwesend sein und über den Umgang ihrer Familie mit ihrer Geschichte sprechen \nBarbara Yelin\, geboren 1977 in München\, studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Heute lebt und arbeitet sie in München und zählt zu den bekanntesten deutschen Comic-Künstler*innen. 2015 erhielt sie den Bayrischen Kunstförderpreis für Literatur\, 2016 folgte der Max-und-Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin. \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenkstätte KZ Osthofen\, im Rahmen der SchUM-Kulturtage 2023. \nEintritt frei. Anmeldung unter: info@haus-des-erinnerns-mainz.de
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SUMMARY:Online- Studienvorstellung mit Diskussion: Die Distanzierte Mitte. Rechtsextreme und Demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2022/23
DESCRIPTION:Die Pandemiefolgen sind noch nicht bewältigt\, die Inflation hoch\, die Klimakrise immer virulenter\, da entstehen mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dessen Folgen für Sicherheit und Energieversorgung weitere Herausforderungen für die „Mitte“. Inmitten von multiplen Krisen erhöhen sich Unsicherheiten und Verteilungskonflikte und bieten das Einfallstor für antidemokratische Positionen und rechtsextreme Ideologien\, wie auch zur Abwertung der „Anderen“. \nDie neue FES-„Mitte“-Studie 2022/23 beleuchtet rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen und Hintergründe und regt zur Debatte an. \nDie Ergebnisse der Studie zeigen\, dass die Demokratie\, ihre Grundprinzipien\, Abläufe und Institutionen zunehmend mit Distanz betrachtet werden. Die „Mitte“ der Gesellschaft wird empfänglicher für extremistische\, demokratiefeindliche und menschenfeindliche Einstellungen. Zugleich geht eine demokratiefeste „Mitte“ auf klare Distanz zu den Feinden der Demokratie. Will und kann sie diese Distanz überbrücken? \nWir laden Sie herzlich ein\, die Ergebnisse der neuesten Studie und mögliche Gegenstrategien mit unseren Expert*innen zu diskutieren: Was bedeuten die Studienergebnisse für die Demokratieförderung? Wie kann eine Deradikalisierungsstrategie aussehen? Durch welche Maßnahmen kann das Vertrauen in demokratische Institutionen gestärkt werden? Und wie überzeugen wir Menschen mit einer unsicheren Haltung zur Demokratie? \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Regionalbüro Rheinland-Pfalz/Saarland und der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim. \nHier geht es zum Veranstaltungsflyer. \nEintritt frei. Anmeldung unter: mainz@fes.de
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SUMMARY:Lesung: Werke der Mainzer Shoah- Überlebenden Lotte Kramer anlässlich ihres 100. Geburtstags
DESCRIPTION:Lotte Kramer\, geboren Wertheimer\, wurde am 22. Oktober 1923 in Mainz geboren und besuchte dort die Jüdische Bezirksschule. Im Sommer 1939 konnte sie mit einigen Mitschüler*innen durch einen der letzte Kindertransporte nach England gelangen\, wodurch sie der Verfolgung durch das NS-Regime entkam. Ihre Eltern blieben zurück und wurden 1942 deportiert und ermordet. In England heiratete Lotte Wertheimer im Alter von 20 Jahren ihren Mainzer Schulfreund Fritz Kramer. Die in Großbritannien anerkannte Lyrikerin Lotte Kramer sprach lange nicht über das Geschehene. Erst sehr viel später gelang es ihr\, diese existentiellen Erfahrungen ihrer Jugend und das Leben in der Emigration in Gedichten auszudrücken.\nDie Dichterin lebt heute in Peterborough. \nWir erinnern an das Wirken der Lyrikerin Lotte Kramer aus Anlass ihres 100. Geburtstags. An eine Lesung ausgewählter Gedichte schließt sich ein Gespräch über die Auswirkungen der Emigration auf die nachfolgenden Generationen an. \nHier geht es zum Flyer. \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Stadt Mainz.
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SUMMARY:Ausstellung „Den Zeitzeugen ein Gesicht geben“ von dem KunstKulturLabor\, der Kunstpädagogin Bernadette Boos
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Den Zeitzeugen ein Gesicht geben” gestaltet von Bernadette Boos zeigt 14 Überlebende des Holocaust. In XXL Graffiti-Porträts mit separaten Kurzbiografien auf Leinwand sollen diese ausgewählten Zeitzeug*innen exemplarisch stehen für das Schicksal so vieler Opfer der NS Zeit. \nDie erste Idee zu dieser Porträtreihe entstand\, während der Recherchearbeiten zu den Büchern „Der Fotograf von Auschwitz” und „Wir haben das KZ überlebt” (cbj 2015) von Reiner Engelmann. Der Autor und die Theatermacherin haben Überleben-de des Holocaust besucht und sind diesen starken Persönlichkeiten und ihren bewegenden Lebensgeschichten nähergekommen. Die letzten Menschen\, die Auschwitz und den Holocaust überlebten\, werden uns bald nicht mehr als Zeitzeug*innen zur Verfügung stehen können. Um die Erinnerung dennoch lebendig zu halten\, weiter zu vermitteln und greifbar zu machen\, ist die Ausstellung „Den Zeitzeugen ein Gesicht geben” entwickelt worden.\nErgänzt wird die visuelle und textliche Präsentation von R. Engelmann und B. Boos durch Veranstaltungen wie Autoren- und Konzertlesungen mit Erfahrungsberichten und Diskussionsrunden\, sowie Beratungen zu (und) Studienfahrten nach Auschwitz. „Den Zeitzeugen ein Gesicht geben” ist als Wanderausstellung konzipiert für Schulen\, Bildungseinrichtungen\, Synagogenvereinen\, Gedenkstätten…ect. um z. B. als Einstieg und Sensibilisierung für das Thema „Kultur der Erinnerung“ genutzt zu wer-den. Dabei soll nicht nur über Fakten informiert werden\, sondern auch die emotional empathische Ebene berührt werden. Die Ausstellung mit ihrem Begleitprogramm möchte Schüler*innen und Pädagog*innen anregen und motivieren\, sich selbstständig mit Biografie- und Erinnerungsarbeit auseinander zu setzen. \nDie Ausstellung wird vom 13. bis zum 28. November mit Ausnahme vom 18.-20. November im Haus des Erinnerns – Für Demokratie und Akzeptanz zu sehen sein. 
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SUMMARY:Vortrag und Diskussion: Namensexorzismus oder zeitgemäße Erinnerungskultur? – Der Streit um Straßennamen in Mainz
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Rainer Pöppinghege (Lehrbeauftragter an der Universität Paderborn) und Dr. Ralph Erbar (Dozent für Geschichtsdidaktik an der Universität Mainz)\, Einführung und Moderation: Dr. Tillmann Krach\, VfSgM  \nAuch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wird über die Umbenennung von Straßen und Plätzen diskutiert\, deren Namensgeber*innen historisch belastete – oder jedenfalls umstrittene – Persönlichkeiten sind. Wir wollen informieren: Warum und in welchem Verfahren können Straßen bzw. Plätze überhaupt neu benannt werden? Wie hat Mainz diesen Prozess organisiert und wie ist der aktuelle Stand? Wie machen es andere Städte? \n \nWir wollen aber vor allem diskutieren: Für was stehen Straßennamen? Sind sie zeitgebunden\, also veränderbar\, wenn die Gesellschaft hierüber Konsens erzielt? Welche Kriterien müssen erfüllt sein\, um ihre Entfernung bzw. Änderung zu rechtfertigen? Spielt der Zeitpunkt der Benennung eine Rolle? Woran entzünden sich die inhaltlichen Kontroversen? Wofür könnte ein alternativer Name stehen? Oder muss man die entsprechenden Schilder quasi unter Denkmalschutz stellen\, egal was die historische Forschung über die geehrte Person sagt? Ist das geschichtsdidaktisch womöglich zielführender? \nÜber diese und weitere Fragen wollen wir informieren und mit dem Publikum diskutieren. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz statt. \nEintritt frei. Anmeldung unter: info@haus-des-erinnerns-mainz.de
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SUMMARY:Buchvorstellung: „Wer sagt\, dass Zwiespalt Schwäche sei? Das Leben des jungen Wilhelm Dröscher. 1920-1948“ - mit der Autorin Barbara Dröscher
DESCRIPTION:Wilhelm Dröscher\, der spätere rheinland-pfälzische Landesvorsitzende und Bundesschatzmeister der SPD\, fälschte die Heiratsurkunde seiner Großeltern\, um seine jüdische Mutter vor den Nazis zu retten und als „Halbjude“ mit deutsch-nationaler Gesinnung Wehrmachtsoffizier werden zu können. Anhand von Tagebuchnotizen und Briefen lässt seine Tochter die inneren Kämpfe zwischen Krieg\, rassischer Verfolgung und Vaterlandsliebe wiedererstehen. \n \nIm Ringen um eine eigene Position kann der junge Dröscher die Augen vor den Verbrechen des Nazi-Regimes nicht verschließen. Auch das Frontgeschehen hat sich tief in seine Seele eingebrannt. Als der Krieg vorüber ist\, will er\, wie so viele Deutsche\, nur nach vorne schauen. Die Fälschung bleibt sein Geheimnis. Dem Thema Holocaust entzieht er sich\, und mit Nazis in seiner Umgebung geht er versöhnlich um. Er engagiert sich zunächst in der KPD\, doch bald begreift er: Nach NS-Zeit und Zweitem Weltkrieg hat Deutschland nur eine Chance als soziale\, friedliche und freie Gesellschaft. \nBarbara Dröscher\, geb. 1953\, Dr. phil.\, hat\, bevor sie sich dem Privatarchiv ihres Vaters widmete\, als Literaturwissenschaftlerin und Lateinamerikaexpertin gelehrt und geschrieben. Sie lebte in Nicaragua und Kuba und wohnt heute in Berlin. \n  \n  \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Verein für Sozialgeschichte Mainz statt. \nEintritt frei. Anmeldung unter: info@haus-des-erinnerns-mainz.de
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