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SUMMARY:Vortrag „Landsynagogen in Rheinhessen“
DESCRIPTION:In den rheinhessischen Gemeinden\, in denen Jüdinnen und Juden wohnten\, waren die Synagogen Mittelpunkte des religiösen und gesellschaftlichen Lebens. Die meisten Synagogen wurden während des Novemberpogroms 1938 zerstört. Einige wenige\, die der Zerstörung entgangen waren\, wurden in den 1960er und 1970er Jahren abgerissen\, andere gerieten in Vergessenheit. Aber es gibt erhaltene Rechnungsbücher der jüdischen Gemeinden\, Korrespondenzen mit den zuständigen Kreisämtern und weitere Dokumente\, etwa Baupläne\, die es möglich machen\, das Aussehen der Gebäude\, ihre Einrichtung und das Gemeindeleben in den Dörfern zu rekonstruieren\, bis hin zu den Namen der Gemeindevorstände\, der Vorbeter und der jüdischen Lehrer. Die meisten Landsynagogen entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts\, für Essenheim und Stadecken sind ältere Synagogen belegt. \nWolfhard Klein ist Journalist und Autor aus dem rheinhessischen Jugenheim und arbeitete von 1973 bis 2012 beim damaligen Südwestfunk\, dem heutigen Südwestrundfunk\, zuletzt als Programmchef bei SWR 4 (Radio) Rheinland-Pfalz. Neben seiner journalistischen Arbeit veröffentlichte Wolfhard Klein zahlreiche Bücher und Beiträge zu Sammelbänden\, neben Sachbüchern auch Gedichtbände und Kriminalromane. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit Recherchen und Veröffentlichungen zur jüdischen Geschichte Rheinhessens\, u. a. zum jüdischen Bezirksfriedhof Jugenheim\, zur Geschichte der Juden in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und zu Landsynagogen in der Region. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Förderverein Synagoge Mainz-Weisenau e.V. und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e. V. (IGL).
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SUMMARY:Rekonstruktion und Lokalisierung der privaten Kunstsammlung des Teppichhändlers Felix Ganz (1869–1944)
DESCRIPTION:Präsentation des Forschungsprojektes durch Nathalie Neumann \nZielsetzung des Projektes ist es\, die Kunstsammlung des Mainzer Geschäftsmannes Felix Ganz (1869–1944) zu rekonstruieren. Von ihr fehlt fast jede Spur. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Erforschung des Netzwerkes von Felix Ganz\, d.h. seiner Familie\, Freunde sowie seiner geschäftlichen und administrativen Beziehungen\, um den historischen Austausch von Informationen und/oder Objekten zu verstehen und zu rekonstruieren. Neben der Rekonstruktion der Kunstsammlung geht es auch um die Wiedergewinnung der Erinnerung an die assimilierte jüdische Familie Ganz und ihre vielfältigen Verflechtungen mit der Stadt Mainz. Das Projekt profitiert sowohl von den Recherchen des Urenkels Adam Ganz (London)\, der das Projekt maßgeblich unterstützt\, als auch von den Ergebnissen des Provenienzprojektes\, das in den Jahren 2017 bis 2019 im Landesmuseum Mainz realisiert wurde. Dort fanden sich verschiedene Möbelstücke und Kunstgegenstände aus dem Vorbesitz der Familie Felix Ganz. \nNathalie Neumann ist eine französisch-deutsche Kunsthistorikerin\, die in Freiburg/Breisgau\, UMass Boston\, EHESS Paris\, Tokio und Berlin studiert und gearbeitet hat. Ihre Masterarbeit über die Darstellung von Wolken in Malerei und Fotografie erschien 1996. Es folgten Ausstellungen und Konferenzen zur Dokumentarfotografie und zum Kulturtransfer zwischen Deutschland und Frankreich. Sie hat Berufserfahrung bei der kanadischen und französischen Botschaft in Berlin. Seit 2014 forschte und veröffentlichte sie zur Kunstsammlung von Julius Freund und Aspekte der Rückgabe von Raubkunst. Von Juni 2016 bis November 2017 war sie Mitglied des Gurlitt-Forschungsteams\, gefolgt von einem Forschungsauftrag für die Kunstverwaltung des Bundes zum Restbestand CCP und seine Verwaltung von 1961 bis 2016. Derzeit ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der JGU Mainz beschäftigt. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Deutschen Zentrum für Kulturgutverlust
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SUMMARY:Buchvorstellung und szenische Lesung "Schreie auf Papier"
DESCRIPTION:Die Lebenssituation jüdischer Menschen im Nationalsozialismus war geprägt von Entrechtung\, Verfolgung und schließlich Ermordung. Zu den seltenen Zeitdokumenten aus erster Hand gehören Briefe\, die den Wandel der Lebensumstände und das Erlebte schildern. Die nahezu vollständig erhaltenen Briefe\, die Selma und Heinrich Wolff aus Nackenheim mit ihren Kindern in den USA austauschten\, sind solch seltene authentische Zeugnisse. Die knapp 190 Briefe und Postkarten werden mit dem Buch „Schreie auf Papier.“ Die Briefe von Heinrich und Selma Wolff aus Mainz an ihre Söhne Herbert und Helmut in New York 1937-1941 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. \nAm 8. November um 19.00 Uhr wird die Publikation duch den Herausgeber Hans Berkessel und den Historiker Henrik Drechsler n der Gedenkstätte KZ Osthofen vorgestellt. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nackenheim ergänzen die Veranstaltung durch eine szenische Lesung. \nAnmeldung und weitere Informationen unter: info@ns-dokuzentrum-rlp.de. \nEine Kooperationsveranstaltung der Gedenkstätte KZ Osthofen mit dem Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz e.V.\, dem Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V. (IGL) und dem Gymnasium Nackenheim
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LOCATION:Gedenkstätte KZ Osthofen\, Ziegelhüttenweg 38\, Osthofen\, Rheinland-Pfalz\, 67574\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: NANU? Geschlechtliche Vielfalt in der Pfalz. Gestern und heute.
DESCRIPTION:Es dauerte über einhundert Jahre\, bis der 1872 eingeführte\, menschenverachtende §175 StGB\, der männliche Homosexualität kriminalisierte\, im Jahre 1994 endgültig und ersatzlos gestrichen wurde. Seit 2017 gibt es die „Ehe für alle“. Außerdem wurden die früheren Verurteilungen schwuler Männer laut §175 StGB aufgehoben. Tausende homosexueller Justizopfer erfuhren damit eine späte Rehabilitation\, teilweise auch eine Entschädigung. Die positive rechtliche Entwicklung entspricht jedoch noch nicht einer gesellschaftlichen Gleichstellung: Bis heute existieren in der Gesellschaft\, den Medien und in der Schule aufgrund mangelnden Wissens vielfältige Vorurteile und unrealistische Vorstellungen vom Leben lesbischer\, schwuler\, bisexueller\, trans- und intergeschlechtlicher Menschen. Die Themen „lesbisch-schwul-bi-trans-intergeschlechtlich-queer“ (LSBTIQ) erleben derzeit einen intensiven Diskurs. Jede Region hat dazu ihre eigene Geschichte\, die jedoch bisher kaum erforscht ist. \n  \nDr. Sabine Klapp ist Direktorin des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV) sowie der Pfalzbibliothek Kaiserslautern; sie hat zuvor als Historikerin mit den Schwerpunkten Landesgeschichte\, Mittelalter und Frühe Neuzeit\, Sozialgeschichte sowie Gender Studies und Frauengeschichte an den Universitäten Trier\, Mainz und Tübingen gearbeitet. \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Landeshauptstadt Mainz\, Kulturamt & Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LSBTIQ\, und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e. V. (IGL).
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SUMMARY:Lehrer*innenfortbildung: Identität und Lokalität. Jüdisches Leben in  Rheinland-Pfalz vor\, während und nach der Shoa
DESCRIPTION:Jüdische Geschichte kann nicht auf den Holocaust reduziert werden. Nationalsozialismus und Shoa zu unterrichten und dabei die Juden lediglich als Opfer zu zeigen\, wird dieser Geschichte nicht gerecht. Aber wie kann in der knappen Zeit\, die in der Schule zur Verfügung steht\, ein umfassenderes Bild vermittelt werden? \nDieser Frage wird sich die Fortbildung widmen\, die die Perspektiven und Ansätze unserer Kooperationspartner und aktuelle Tendenzen der Geschichtsdidaktik zusammenführt: Das Konzept Yad Vashems – das Unterrichten des Holocaust anhand exemplarischer Biografien\, die das Leben der Opfer vor\, während und nach der Shoa in den Blick nehmen und den Lernenden über „kognitive Empathie“ ein Verständnis der historischen Ereignisse ermöglichen – verbindet sich\nmit regionalgeschichtlichen Perspektiven.\nExemplarisch werden von Yad Vashem und SchUM e.V. entwickelte Unterrichtsmaterialien und Konzepte sowie Video-Interviews mit Mainzer Jüdinnen\, die die Shoa überlebt haben\, vorgestellt. So eröffnet sich die Möglichkeit\, im forschenden Lernen Schüler*innen einen multiperspektivischen Blick auf die Geschichte (nicht nur) der Shoa zu vermitteln. \nAnmeldung für Lehrer*innen über Link oder per Mail an kost@ilf.bildung-rp.de möglich. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ilf )\, Yad Vashem\, Jerusalem und dem SchUM-Städte e.V.\, Worms.
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LOCATION:Erbacher Hof – Akademie des Bistums Mainz\, Grebenstr. 24–26\, Mainz\, Rheinland-Pfalz\, 55116
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SUMMARY:Kein Transit ins gelobte Land – Anna Seghers aus Mainz
DESCRIPTION:► Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Anna Seghers und die DDR“ mit dem Zeitzeugen Dr. Jörg Bilke und Hans Berkessel sowie dem Journalisten Andreas Berg \nLiterarisch ist sie unbestritten eine Autorin von Weltrang\, ihre politische Haltung hingegen war in der Bundesrepublik und ihrer Heimatstadt Mainz nie unumstritten und bot Zündstoff für Diskussionen: Anna Seghers. Der halbstündige Film von Andreas Berg widmet sich der Person und dem Werk von Anna Seghers. Auf der Suche nach der Anna Seghers abseits aller Klischees und Pauschalurteile\, versucht das filmische Porträt einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts mit ihrem humanistischen Vermächtnis und in ihren Widersprüchen gerecht zu werden. \nDr. Jörg Bilke\, damals Germanistik-Student in Mainz\, der über das Frühwerk von Anna Seghers forschte\, fuhr am 6. September 1961 zur Leipziger Buchmesse und besuchte den Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Hans Mayer. Am 9. September wurde er von der Staatssicherheit verhaftet und später wegen „staatsgefährdender Hetze“ zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Spätherbst 1962 traf Hans Mayer Anna Seghers und bat sie\, sich für die Freilassung Bilkes einzusetzen. Am 4. Dezember 1962 erschienen drei MfS-Offiziere bei Anna Seghers. Das Protokoll dieses Gesprächs wurde Jörg Bilke erst vor kurzem von der Gauck-Behörde in Berlin zugesandt … \nAnmeldung per Mail an cornelia.dold@haus-des-erinnerns-mainz.de bis drei Tage vor Veranstaltungstermin möglich.\nHinweis: Die Veranstaltungen werden unter Einhaltung der gültigen Sicherheits- und Hygienevorschriften durchgeführt. Bitte beachten Sie\, dass es zu kurzfristigen Änderungen oder Absagen kommen kann. \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen\, der Konrad-Adenauer-Stiftung Rheinland-Pfalz\, der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e.V. und der Landeshauptstadt Mainz
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SUMMARY:Der „Schwulenparagraf“ – Geschichte einer Verfolgung: Filmvorführung mit anschließender Diskussion
DESCRIPTION:Man nannte sie „die 175er“. Verhaftet wurden diese Männer direkt beim Liebesspiel\, nicht selten am Arbeitsplatz\, oder die Polizei holte sie von zu Hause ab. Ein paar Stunden später saßen sie oft schon in Haft\, die Kündigung vom Arbeitgeber ließ meist nicht lange auf sich warten. Ihr begangenes Verbrechen: einvernehmlicher Sex unter erwachsenen Männern. Damit verstießen sie gegen den §175.\nIn diesem Film berichten Zeitzeugen davon – wie jemand\, den die Polizei 1966 vom Postamt abgeführt hat\, weil die Mutter seines Ex-Freundes ihn angeschwärzt hatte. Oder jemand\, der im katholischen Franken mit einem amerikanischen Soldaten in flagranti erwischt wurde und deshalb im Jugendarrest landete. Sie alle sprechen über ihre Verhaftung\, den Knast\, ihre Angst\, erwischt zu werden oder erpressbar zu sein\, aber auch über ihren Wunsch\, trotzdem ein selbstbewusstes schwules Leben zu führen. Sie lassen verstehen\, wie lang und beschwerlich der Weg war von der damals verbotenen Sexualität und Heimlichkeit bis hin zur Schwulenehe heute. \nFilmautor Marco Giacopuzzi geht mit großer Sensibilität auf seine Zeitzeugen zu. Sein Film zeigt eindrucksvoll\, wie ein menschenverachtender Paragraf und brutale Diskriminierung das Leben unschuldiger Männer und auch Frauen zerstörte und warum es so lange dauerte\, bis Paragraf 175 aus der bundesdeutschen Rechtsprechung endlich verschwand. Erst 2017 beschloss die Bundesrepublik ein Gesetz zur Rehabilitierung aller Opfer des Paragrafen. Doch nur wenige trauten sich\, einen Antrag zu stellen\, und die meisten waren ohnehin verstorben. \n  \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Landeshauptstadt Mainz\, Kulturamt & Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LSBTIQ\, und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e. V. (IGL).
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SUMMARY:VERSCHOBEN: Gleichgeschlechtliche Liebe in Mainz 1933–1945
DESCRIPTION:Leider muss die Präsentation des Mainzer Forschungsprojektes auf das Frühjahr 2023 verschoben werden! Wir bitten um Ihr Verständnis und informieren Sie gerne\, sobald ein konkreter neuer Termin feststeht.  \nDas NS-Regime versuchte die Menschen im Sinne seines totalitären Machtanspruchs aus der rassisch und nationalistisch definierten „Volksgemeinschaft“ auszugrenzen und dann zu vernichten\, die nicht den absurden Vorgaben einer uniformen Gesellschaft entsprachen. Dazu gehörte auch die Unterdrückung und Auslöschung gleichgeschlechtlicher Liebe. Schon vor der Machtübernahme machte die NSDAP ihre Haltung unmissverständlich klar: „Wer an mannmännliche oder weibweibliche Liebe denkt\, ist unser Feind. Alles\, was unser Volk entmannt\, zum Spielball seiner Feinde macht\, lehnen wir ab. […] Wir verwerfen daher jede Unzucht\, vor allem aber die mannmännliche Liebe.“ Den Spuren dieser „Auslöschung“ in Mainz geht das Forschungsprojekt nach\, dessen Ergebnisse vorgestellt werden sollen. \nDr. Kirsten Plötz arbeitet\, nach Studium und Lehrtätigkeiten in Hannover\, Göttingen und Erfurt\, heute als selbständige Historikerin\, die sich im Schwerpunkt mit der Erforschung und Darstellung von Homosexualität und LSBTTIQ-Biografien beschäftigt. Auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Mainz wurde am 21. Juli 2021 eine Stele zum Gedenken an die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit enthüllt. \nAnmeldung per Mail an cornelia.dold@haus-des-erinnerns-mainz.de bis drei Tage vor Veranstaltungstermin möglich.\nHinweis: Die Veranstaltungen werden unter Einhaltung der gültigen Sicherheits- und Hygienevorschriften durchgeführt. Bitte beachten Sie\, dass es zu kurzfristigen Änderungen oder Absagen kommen kann. \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Landeshauptstadt Mainz\, Kulturamt & Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LSBTIQ\, und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V. (IGL)
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