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SUMMARY:Gegen Antisemitismus vor und hinter der eigenen Haustür
DESCRIPTION:Workshop mit Burak Yilmaz (Duisburg) \nAnregungen und Erfahrungen aus der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit \nDer Workshop orientiert sich an den Debatten über muslimischen Antisemitismus und problematisiert einfache Zuschreibungen\, die das Phänomen des Antisemitismus nicht in ihrer Gesamtheit sehen\, sondern auf eine Gruppe pauschalisieren. Es werden Strategien erarbeitet\, wie man Rassismus und Antisemitismus bekämpfen kann\, ohne diese Phänomene gleichzusetzen oder gegeneinander auszuspielen. Dabei greift Yilmaz auf zahlreiche Praxisbeispiel aus Schulen und Gefängnissen zurück\, die gemeinsame Wege aufzeigen. \nReferent: Burak Yilmaz arbeitet als selbstständiger Pädagoge und Autor in seiner Heimatstadt Duisburg. Er initiierte das Projekt „Junge Muslime in Auschwitz“ als Reaktion darauf\, dass muslimische Schüler an einer Schule von Gedenkstättenfahrten ausgeschlossen wurden. Yilmaz arbeitet in Schulen und in Gefängnissen zu den Themen Biografiearbeit\, Erinnerungskultur und Antisemitismus. \nEine Teilnahme an dem Workshop ist nur nach vorheriger Anmeldung über folgenden Link möglich.
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SUMMARY:Historischer Vortrag und Lesung: Walter Heist (1907–1984) und die Gruppe 47
DESCRIPTION:„Bitte um umgehende Zu- oder Absage. Dein Regenschirm steht noch hier.“ (H.W.Richter) \n Walter Heist (1907 – 1984) und die Gruppe 47 \nHistorischer Vortrag von Hans Berkessel mit anschließender Lesung aus Briefen und Essay von Walter Heist durch die Mainzer Staatsschauspielerin Gaby Reichardt \nWalter Heist\, am 4. Januar 1907 in Steinberg/Oberhessen geboren\, kam mit der Familie 1914 nach Mainz. Seine Schulzeit am Mainzer Realgymnasium schloss er mit dem Abitur 1926 ab und kam durch den SPD-Politiker Fritz Ohlhof zur sozialdemokratischen Mainzer „Volkszeitung“. Er schrieb schon während seines Studiums der Romanistik und Germanistik in Frankfurt/M. Theaterkritiken. Später war er Gründungsmitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) in Mainz und verantwortlicher Redakteur der SAP-Organe „Mainzer Fackel“ und „Arbeitertribüne“. Mit einer Arbeit über das Thema „Wege zum proletarischen Roman in Frankreich“ promovierte er im Dezember 1932. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten setzte sich Heist nach München ab\, um einer Verhaftung zu entgehen. Heist\, im Mai 1940 zum Kriegsdienst eingezogen\, im Frühjahr 1945 verwundet und bis Januar 1947 in englischer Gefangenschaft\, gehörte nach dem Krieg zum engeren Kreis um Hans Werner Richter und seine legendäre Zeitschrift „Der Ruf“\, aus dem sich später die Gruppe 47 entwickelte. 1952 wurde er Leiter des Mainzer Presseamtes. In diesem Amt hat er sich als Gründer und Redakteur der Zeitschrift „Das neue Mainz“ (1953–1970) und der „Kleinen Mainzer Bücherei“ verdient gemacht\, die er Schriftstellern und Theaterleuten von Rang wie Anna Seghers\, Carl Zuckmayer\, Rudolf Frank und Ludwig Berger widmete. Aber auch als Literaturkritiker und Übersetzer der französischen Literatur der Nachkriegszeit hat Heist weit über seine Heimatstadt Mainz hinaus Bedeutung erlangt. \nDie Briefe von und an Walter Heist\, in denen er über Jahre mit vielen später berühmten Schriftstellerinnen und Schriftstellern in Verbindung stand\, sind zusammen mit seinen Essays für Zeitschriften und Rundfunk eine Fundgrube zur Kulturgeschichte der Nachkriegszeit.   \nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter der Angabe der Kontaktdaten ist erforderlich. Die Durchführung der Veranstaltung hängt von den jeweils geltenden Vorschriften zu Covid 19 ab. \nMail zur Anmeldung und bei Fragen: cornelia.dold[at]haus-des-erinnerns-mainz.de; Tel.: 06131/617 74 47 \nVeranstaltende: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz in Kooperation mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e. V.\, der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e. V. und der Landeshauptstadt Mainz | Amt für Kultur und Bibliotheken \nDiese Veranstaltung findet im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema „Literatur um 1947 in Rheinhessen“ statt.
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SUMMARY:Anna Seghers und der Georg-Büchner-Preis 1947
DESCRIPTION:„… eine späte Anerkennung für das große dichterische Schaffen …“\n \nAnna Seghers und der Georg-Büchner-Preis 1947 \nVortrag und Lesung mit Hans-Willi Ohl und Christina Schreiber\n \nDie Schriftstellerin Anna Seghers wurde am 19. November 1900 unter dem Namen Netty Reiling in Mainz geboren. Als Jüdin und Kommunistin war sie gezwungen\, 1933 mit ihrem Mann Laszlo Radvanyi und den beiden Kindern Peter und Ruth Deutschland verlassen. Von 1933 bis 1941 lebte die Familie in Frankreich\, musste dann nach dem Einmarsch der deutschen Truppen wieder fliehen und gelangte nach Mexiko. Erst im April 1947 kehrte Anna Seghers nach Berlin zurück. Sie wollte dort leben\, wo die Menschen ihre Sprache verstehen und ihre Bücher lesen können. Doch zunächst erlebte sie ein zerstörtes Land und viele Landsleute\, die ihren Anteil an dem\, was geschehen war\, nicht wahrhaben wollten. Sie sah Hunger und Verwahrlosung\, empfand Fremdheit und Kälte. Desillusioniert schrieb sie\, „im Volk der kalten Herzen” sei sie in eine „Eiszeit” geraten. \nDoch es gab einen Lichtblick: Im Juli des gleichen Jahres erhielt sie vor allem für ihren 1942 erschienenen Roman Das siebte Kreuz den Georg-Büchner-Preis. Die Stadt Darmstadt und der Darmstädter Regierungspräsident Ludwig Bergstraesser begründeten ihre Entscheidung damit\, sie habe „in einer heimatlosen Zeit mit hohem persönlichen Verantwortungsbewußtsein ihre dichterische\, politische und frauliche Berufung erfüllt”. \nDa Anna Seghers zu dieser Zeit nicht nach Darmstadt reisen konnte\, fand die Festveranstaltung am 20. Juli 1947 ohne sie statt. Die Laudatio auf Anna Seghers hielt der Journalist Kurt Heyd. Die Verleihung des Georg-Büchner-Preises war für ihn „eine späte Anerkennung für das große dichterische Schaffen” und „ein Teil unseres Dankes für ihre Rückkehr nach Deutschland.“ Das Preisgeld von 1.000\,- Mark brachte ihr Elisabeth Langgässer persönlich nach Berlin. Auch sie war für den Preis vorgeschlagen worden\, bekam ihn aber erst posthum im Jahr 1950. Die Preisurkunde erreichte Anna Seghers schließlich im Jahr 1949. \nGanz im Sinne der Reihe „Literatur 1947 in Rheinhessen“ lässt sich an diesem kulturpolitischen Beispiel zeigen\, wie die Ansätze eines demokratischen Aufbruchs in den ersten Nachkriegsjahren im beginnenden Ost-West-Konflikt schon bald von den restaurativen gesellschaftlichen Tendenzen verdrängt wurden. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter der Angabe der Kontaktdaten ist erforderlich. Die Durchführung der Veranstaltung hängt von den jeweils geltenden Vorschriften zu Covid 19 ab. \nMail zur Anmeldung und bei Fragen: cornelia.dold[at]haus-des-erinnerns-mainz.de; Tel.: 06131/617 74 47 \nVeranstaltende: Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz in Kooperation mit der Stiftung „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz“ sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz \nDiese Veranstaltung findet im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema „Literatur um 1947 in Rheinhessen“ statt.
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