{"id":8100,"date":"2025-09-12T14:07:35","date_gmt":"2025-09-12T12:07:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=8100"},"modified":"2025-11-05T14:43:52","modified_gmt":"2025-11-05T13:43:52","slug":"juedisch-muslimische-perspektiven-gespraechsabend","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/veranstaltung\/juedisch-muslimische-perspektiven-gespraechsabend\/","title":{"rendered":"J\u00fcdisch-Muslimische Perspektiven | Gespr\u00e4chsabend"},"content":{"rendered":"<div dir=\"ltr\">In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, Polarisierungen und Zuschreibungen zunehmen, wollen Kiril Denisov und Furkan Y\u00fcksel den Raum \u00f6ffnen f\u00fcr ein ehrliches, gemeinsames Nachdenken: Was braucht es, um j\u00fcdisch-muslimische Allianzen nicht nur zu beschw\u00f6ren, sondern tats\u00e4chlich zu leben? Wie kann Dialog in der heutigen Zeit aussehen und was kann sie leisten? Welche Herausforderungen entstehen, wenn Religion, Herkunft oder Haltung zu Israel und Pal\u00e4stina zu Identit\u00e4tsfragen werden?<\/div>\n<div dir=\"ltr\">&nbsp;<\/div>\n<div>Anl\u00e4sslich des Internationalen Tages f\u00fcr Toleranz sprechen die beiden im Rahmen eines offenen Podiumsgespr\u00e4chs \u00fcber ihre Erfahrungen aus der praktischen Arbeit, \u00fcber Begegnungen, Br\u00fcche und Lernprozesse in der politischen Bildung. Es geht um j\u00fcdisch-muslimischen Dialog, um Rassismus und Antisemitismus, um das Spannungsfeld zwischen Solidarit\u00e4t und Abgrenzung und um die Frage, wie sich gemeinsames gesellschaftliches Handeln inmitten globaler Konflikte und postmigrantischen Gesellschaften gestalten l\u00e4sst.<\/div>\n<div dir=\"ltr\">&nbsp;<\/div>\n<div>Der Abend l\u00e4dt dazu ein, zuzuh\u00f6ren, mitzudenken und die Komplexit\u00e4t unserer Gegenwart nicht als Hindernis, sondern als Chance zu begreifen, neue Formen des Miteinanders zu entwickeln.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<div dir=\"ltr\">Kiril Denisov kam 2001 mit seiner Familie als j\u00fcdischer Kontingentgefl\u00fcchteter aus Lettland nach Deutschland und wuchs in der N\u00e4he von Mannheim auf.<\/div>\n<div>Im Juli 2025 absolvierte er seinen Master of Education in Politikwissenschaft und Russisch mit bildungswissenschaftlichen Anteilen an der Universit\u00e4t Heidelberg. Der akademische Schwerpunkt seines Studiums war die Thematisierung von Antisemitismus durch j\u00fcdische Autoren w\u00e4hrend des Russischen Reiches und der Sowjetunion.<\/div>\n<div>Im M\u00e4rz 2025 wurde er zum Vizepr\u00e4sidenten der J\u00fcdischen Studierendenunion Deutschland gew\u00e4hlt, wo er das interkulturelle Referat Gesharim (Br\u00fccken) leitet. Seit Juli 2025 arbeitet er als Bildungsreferent mit Schwerpunkt Rassismus und Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft bei der Bildungsst\u00e4tte Anne Frank.<\/div>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div dir=\"ltr\">Furkan Y\u00fcksel ist (historisch-)politischer Bildner. Er studierte Geschichtswissenschaften und Philosophie in T\u00fcbingen. Er war als freier Referent in der Jugend- und Erwachsenenbildung f\u00fcr u.a. Yad be Yad, WERTansich(t), der Bildungsinitiative Ferhat Unvar und Transaidency im Einsatz. In seiner Arbeit thematisierte er haupts\u00e4chlich Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Erinnerungskulturen. Seit 2021 versteht er sich als Botschafter f\u00fcr das Stuttgarter Projekt \u201eSchalom und Salam\u201c.<br \/>\nZurzeit ist er Bildungsreferent mit Schwerpunkt \u201eRassismus und Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft\u201c bei der Bildungsst\u00e4tte Anne Frank und ist dort auch Leiter des Projekts \u201eZwischen den Zeilen\u201d, bei dem er zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus arbeitet. Au\u00dferdem ist er Teil des CPPD-Netzwerks, das sich f\u00fcr ein multiperspektivisches Erinnern einsetzt.<\/div>\n<div dir=\"ltr\">&nbsp;<\/div>\n<div dir=\"ltr\">\n<p>Um Anmeldung per Mail an kontakt@hde-mainz.de wird gebeten.<\/p>\n<p>Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich B\u00f6ll Stiftung RLP e.V. statt. Sie wird unterst\u00fctzt vom Ortsbeirat Altstadt und von der Lottostiftung Rheinland-Pfalz.<\/p>\n<p>Foto: Furkan Y\u00fcksel und Kiril Leor Denisov \u00a9&nbsp;Fulbright Alumni e. V.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, Polarisierungen und Zuschreibungen zunehmen, wollen Kiril Denisov und Furkan Y\u00fcksel den Raum \u00f6ffnen f\u00fcr ein ehrliches, gemeinsames Nachdenken: Was braucht es, um j\u00fcdisch-muslimische Allianzen nicht nur zu beschw\u00f6ren, sondern tats\u00e4chlich zu leben? 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