{"id":591,"date":"2019-09-11T23:36:09","date_gmt":"2019-09-11T21:36:09","guid":{"rendered":"http:\/\/v2.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=591"},"modified":"2021-08-17T13:06:55","modified_gmt":"2021-08-17T11:06:55","slug":"workshops","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/bildungsangebote\/workshops\/","title":{"rendered":"Workshops"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Paedagogisches_Angebot_Flyer_workshop.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"490\" height=\"411\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Paedagogisches_Angebot_Flyer_workshop.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-797\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Paedagogisches_Angebot_Flyer_workshop.png 490w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Paedagogisches_Angebot_Flyer_workshop-300x252.png 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Paedagogisches_Angebot_Flyer_workshop-150x126.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><\/a><figcaption>Grafik: Petra Louis<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Politisch-gesellschaftliches Engagement im Spiegel von Plakaten:<\/strong><br>An mehreren Stationen lernen Sch\u00fcler*innen politische Plakate aus verschiedenen Epochen kennen. Was macht das Medium \u201ePlakat\u201c aus? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich \u00fcber die Zeit erkennen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum dieses Workshops. Sch\u00fcler*innen werden hier f\u00fcr sprachliche wie gestalterische Mittel sensibilisiert und erlangen so eine Methodenkompetenz zur Analyse von Plakaten. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wir machen Nachrichten:<\/strong> <br>Sch\u00fcler*innen schl\u00fcpfen in die Rolle von Journalist*innen und erstellen einen eigenen Nachrichtenbeitrag. Thema des Nachrichtenbeitrags sind gesellschaftlich kontrovers diskutierte Fragen wie \u201eGefl\u00fcchtete damals und heute\u201c, \u201eMigration damals und heute\u201c oder \u201eDiskriminierung damals und heute\u201c. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Menschenrechte<\/strong>: <br>Wir bieten vier verschiedene Workshops zum Thema \u201eMenschenrechte\u201d an. So erm\u00f6glichen wir unterschiedliche Zug\u00e4nge zu diesem komplexen Thema: von einer historischen Rechercheaufgabe, \u00fcber biografische Ann\u00e4herungen bis hin zu kreativen Aufgaben. Die Workshops eignen sich sowohl f\u00fcr die Sekundarstufe I als auch Sekundarstufe II. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<\/br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Workshops zu den vier Themenschwerpunkten unseres Hauses<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zu folgenden <strong>vier Themenschwerpunkten<\/strong> unseres Hauses bieten wir 90-min\u00fctige Workshops an. Die Workshops beinhalten alle einen problem- und handlungsorientierten Ansatz. Es geht darum, Sch\u00fcler*innen f\u00fcr die Themen zu sensibilisieren und in ein offenes Gespr\u00e4ch zu kommen, das weitere Denkprozesse anregt.<\/p>\n\n\n\n<ol><li><a href=\"#\u201eWir\u201c\">\u201eWir\u201c und \u201edie Anderen\u201c<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Ausgrenzung\">Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Widerstand\">Widerstand unter der NS-Diktatur und Zivilcourage heute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Demokratisches\">Demokratisches Zusammenleben in einer gerechten Gesellschaft<\/a><\/li><\/ol>\n\n\n\n<\/br>\n\n\n\n<h3 id=\"\u201eWir\u201c\"><\/h3><strong>\u201eWir\u201c und \u201edie Anderen\u201c<\/strong>\n\n\n\n<p>Im Zentrum dieses\nWorkshops stehen Erscheinungsformen der Ab- und Ausgrenzung (\u201eDer Jude\u201c, \u201eDer\nT\u00fcrke\u201c\/ \u201eDer Gastarbeiter\u201c, \u201eDer Fl\u00fcchtling\u201c u.a.m.) mit Blick in die\nGeschichte, aber auch in die Gegenwart. In einer Aufw\u00e4rmrunde wird zun\u00e4chst der\nFrage nachgegangen, wie ein \u201eWir\u201c und ein \u201edie Anderen\u201c entsteht, obwohl die\nUnterschiede oft nur sehr klein sind. In drei Gruppen arbeiten die\nSch\u00fcler*innen die gezeichneten Bilder \u201eder Anderen\u201c heraus: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gruppe 1: J\u00fcdische Menschen im \u201aDritten Reich\u2018<\/li><li>Gruppe 2: Gastarbeiter*innen im Deutschland der 60er Jahre und der folgenden Zeit <\/li><li>Gruppe 3: Gefl\u00fcchtete heute<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In diesem Workshop geht es darum, ein Bewusstsein f\u00fcr wiederkehrende Abgrenzungsprozesse von \u201eWir\u201c zu \u201eden Anderen\u201c zu schaffen, indem man erkennt, dass diese Prozesse immer wieder stattfinden. <\/p>\n\n\n\n<\/br>\n\n\n\n<h3 id=\"Ausgrenzung\"><\/h3><strong>Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus<\/strong>\n\n\n\n<p>Seit dem Mittelalter waren j\u00fcdische Menschen immer\nwieder Verfolgungen und antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Nach der\nMacht\u00fcbernahme durch die Nationalsozialisten setzte auch in Mainz eine offene\nAusgrenzung und Hetze gegen j\u00fcdische Mitb\u00fcrger*innen ein, die in deren\nVertreibung, der Deportation von \u00fcber 1.000 Menschen 1942 und ihrer Ermordung\ngipfelte. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Grundlage verschiedener Interviews mit Zeitzeug*innen, die aus Mainz stammen und nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten emigrierten, erarbeiten die Sch\u00fcler*innen Mechanismen der Ausgrenzung. Wie nahmen Zeitzeug*innen die Anf\u00e4nge der Ausgrenzung und Verfolgung wahr? Wie schafften sie es, der Ermordung durch die Nationalsozialisten zu entgehen und wie gehen sie mit ihrer Familiengeschichte um, in der Themen wie Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung fest verankert sind? <\/p>\n\n\n\n<\/br>\n\n\n\n<h3 id=\"Widerstand\"><\/h3><strong>Widerstand unter der NS-Diktatur und Zivilcourage heute<\/strong>\n\n\n\n<p>Dieser Workshop widmet sich mithilfe der Methode des Stationenlernens dem Thema Widerstand gegen das NS-Regime. An vier Stationen lernen die Sch\u00fcler*innen unterschiedliche Gruppierungen und unterschiedliche Formen des Widerstands kennen. Dabei liegt der Fokus auf Akteur*innen im rheinhessischen Gebiet. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Widerstand gegen das NS-Regime \u2013 die Diskussion um einen schwierigen Begriff<\/li><li>Sozialdemokratischer Widerstand <\/li><li>Der 20. Juli 1944 \u2013 Das Vertrauensleutenetz in Rheinhessen<\/li><li>Kommunistischer Widerstand<\/li><\/ul>\n\n\n\n<\/br>\n\n\n\n<h3 id=\"Demokratisches\"><\/h3><strong>Demokratisches Zusammenleben in einer gerechten Gesellschaft<\/strong>\n\n\n\n<p>In zwei Planspielen lernen die Teilnehmer*innen Ausgrenzungsmechanismen kennen und hinterfragen, wie demokratisches Zusammenleben gelingen kann. Der erste Teil des Planspiels besch\u00e4ftigt sich mit gesellschaftlicher und sozialer Ausgrenzung in einer Alltagssituation. Im zweiten vertiefenden Teil werden Ausgrenzungsmechanismen auf staatlicher, politischer und \u00f6ffentlicher Ebene verdeutlicht. Grundlage des Rollenspiels bildet das fiktive Land Narubien, in dem es nach einer langen Bl\u00fctezeit zu einer wirtschaftlichen Krise kam. Dadurch, dass die Unzufriedenheit innerhalb der Bev\u00f6lkerung wuchs, kommt es vermehrt zu Ausgrenzungsmechanismen in der narubischen Gesellschaft. Im Planspiel schl\u00fcpfen den Teilnehmer*innen in unterschiedliche Rollen und widmen sich so aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage: Wie geht man mit Ausgrenzung um und wie kann ein demokratisches Zusammenleben gestaltet werden?  <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zielgruppe: Schulklassen ab Jahrgangsstufe 9<\/li><li>Zeitansatz: circa vier Stunden, plus Mittagspause; in einem 90-min\u00fctigen Workshop kann nur Teil 1 des Planspiels ber\u00fccksichtigt werden (Ausgrenzung im Alltag)<\/li><li>Gruppengr\u00f6\u00dfe: bis zu 35 Personen<\/li><\/ul>\n\n\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politisch-gesellschaftliches Engagement im Spiegel von Plakaten:An mehreren Stationen lernen Sch\u00fcler*innen politische Plakate aus verschiedenen Epochen kennen. Was macht das Medium \u201ePlakat\u201c aus? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich \u00fcber die Zeit erkennen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum dieses Workshops. 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