{"id":4032,"date":"2021-08-17T10:37:38","date_gmt":"2021-08-17T08:37:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=4032"},"modified":"2022-06-01T12:29:46","modified_gmt":"2022-06-01T10:29:46","slug":"aharon-ran-vernikovsky","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/projekte-ausstellungen\/projekte\/1700-jahre\/aharon-ran-vernikovsky\/","title":{"rendered":"Aharon Ran Vernikovsky"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Anfang 2015 amtierte Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky in der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz. Zum 1. September verl\u00e4sst er nun Mainz und kehrt in die J\u00fcdische Gemeinde in D\u00fcsseldorf zur\u00fcck. Wir sprachen mit ihm \u00fcber seine Zeit als Rabbiner in Mainz und die dortige Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Interview: Dr. Cornelia Dold | Mai 2021<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-background\" style=\"background-color:#acb4bf\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1009\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Homepage_Foto-2-1024x1009.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4040 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Homepage_Foto-2-1024x1009.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Homepage_Foto-2-300x296.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Homepage_Foto-2-768x757.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Homepage_Foto-2-150x148.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Homepage_Foto-2.jpg 1461w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-white-color has-text-color\">Aharon Ran Vernikovsky wurde 1972 in Israel bei Tel Aviv geboren und wuchs in Berlin auf. Er studierte Literaturwissenschaften, Politologie, Journalistik und Psychologie an der FU Berlin und an der Hebrew University Jerusalem. Dar\u00fcber hinaus studierte er Judaistik und talmudische Studien an verschiedenen Jeshivot (Talmud-Hochschulen) in Israel. <br>Aharon Ran Vernikovsky war Rabbiner der J\u00fcdischen Gemeinden Wuppertal, D\u00fcsseldorf und Mainz. 2021 kehrt er in die J\u00fcdische Gemeinde D\u00fcsseldorf zur\u00fcck. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Jahr 2021 wurde als Festjahr ausgerufen: \u201e1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c. Wie stehen Sie pers\u00f6nlich zu diesem Jahr, f\u00fcr das eigens ein Verein gegr\u00fcndet wurde, um unter der Schirmherrschaft des Bundespr\u00e4sidenten mit einer Vielzahl an Veranstaltungen j\u00fcdisches Leben sichtbarer zu machen und zugleich ein Zeichen gegen erstarkenden Antisemitismus zu setzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe doch sehr, dass der Grund f\u00fcr dieses Jubil\u00e4um nicht eine Zeichensetzung gegen erstarkenden Antisemitismus ist. Denn das w\u00fcrde ja bedeuten, dass die F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur in Deutschland ein Teilbereich der Gedenkkultur sein soll. Genau das w\u00fcrde ich mir f\u00fcr das Judentum in Deutschland nicht w\u00fcnschen wollen. 1700 Jahre j\u00fcdisches Leben bedeutet f\u00fcr mich exakt das, was diese Zahl ausdr\u00fcckt, n\u00e4mlich, dass das Judentum ein fester Bestandteil deutsch-europ\u00e4ischer Geschichte ist. Das Judentum hat Deutschland von der Sp\u00e4tantike bis in die Moderne begleitet, mitgepr\u00e4gt und wurde ebenso von der deutschen Geschichte gepr\u00e4gt. Das Judentum ist ein Glied im K\u00f6rper der Geschichte Deutschlands und Europas.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr die SchUM-St\u00e4dte Speyer, Worms und Mainz k\u00f6nnte das Festjahr 2021 ein besonderes Jahr werden. Denn \u00fcber den UNESCO-Weltkulturerbe-Antrag der SchUM-St\u00e4dte soll noch in diesem Jahr entschieden werden. Welche Bedeutung h\u00e4tte eine Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe aus Ihrer Sicht f\u00fcr die J\u00fcdische Gemeinde Mainz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Welterbe-Antrag wurde von Anfang an von der J\u00fcdischen Gemeinde mitgetragen. Er steht im Zeichen eines Bekenntnisses zur j\u00fcdischen Geschichte als Kulturerbe. Die mittelalterlichen Monumente stellen die unglaubliche Historizit\u00e4t des SchUM-Judentums dar. F\u00fcr die J\u00fcdischen Gemeinden bedeutet das: Hier findet eine Aufwertung einer j\u00fcdischen Epoche statt, hier findet eine Aufwertung des kulturellen und theologischen Einflusses des Judentums in Deutschland statt.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Die J\u00fcdische Gemeinde Mainz ist gerade seit den 1990er-Jahren immer gr\u00f6\u00dfer geworden \u2013 insbesondere durch die Einwanderung von J\u00fcdinnen*Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Wie sehen Sie Ihre Rolle als Rabbiner in dieser pluralistischen Gemeinde?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Judentum ist per Definition eine pluralistische Religion. Und das ist auch gut so. Die Rolle eines Rabbiners in einer vielf\u00e4ltigen J\u00fcdischen Gemeinde besteht vor allem auch darin, Anpassungsf\u00e4higkeit, Flexibilit\u00e4t und ein mehrdimensionales kulturelles Verst\u00e4ndis f\u00fcr die j\u00fcdischen und seelischen Belange der verschiedenen Gemeindemitglieder aufzuweisen. Je vielf\u00e4ltiger die Gemeinde ist, umso vielschichtiger muss ihr Rabbiner sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4170\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln3-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wie schaffen Sie es, als Rabbiner eine Br\u00fccke zwischen den religi\u00f6sen und sozialen Herausforderungen in der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz zu schlagen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Indem ich darin keinen nat\u00fcrlichen Widerspruch sehe: Einem Mensch religi\u00f6s zu helfen, bedeutet f\u00fcr mich, ihn erst einmal als soziales Wesen wahrzunehmen. Und umgekehrt: Jede soziale Hilfe, jede soziale Geste einem Mitmenschen gegen\u00fcber ist zugleich ein religi\u00f6ses Gebot. <\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Sie werden die J\u00fcdische Gemeinde Mainz noch im Jahr 2021 verlassen und wieder nach D\u00fcsseldorf zur\u00fcckkehren. Wie sehen Sie die Zukunft j\u00fcdischer Gemeinden \u2013 im Besonderen der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz \u2013 und was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr die Zukunft j\u00fcdischen Lebens?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zukunft der J\u00fcdischen Gemeinden hat mit der Entwicklung der j\u00fcdischen Identit\u00e4tsfrage zu tun. Sofern J\u00fcdinnen und Juden bereit sind, eine lebendige j\u00fcdische Identit\u00e4t f\u00fcr sich zu beanspruchen, wird das Judentum in Deutschland eine gute Zukunft haben.<br>Die j\u00fcdische Identit\u00e4t besteht im Wesentlichen aus zwei Aspekten: Das Judentum als historisches Ph\u00e4nomen, als Schicksalsgemeinschaft, die es geschafft hat, weiterzubestehen, zu begreifen. Und das Judentum als Religion, als Glaubensgemeinschaft mit eigenen religi\u00f6sen Riten, Glaubenss\u00e4tzen und Traditionen zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>2020 sollte eigentlich in einer gro\u00dfen Veranstaltung das zehnj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Neuen Synagoge in Mainz gefeiert werden \u2013 leider war dies aufgrund der Pandemie nicht m\u00f6glich.<br>Welche Rolle spielt die symboltr\u00e4chtige Neue Synagoge f\u00fcr die J\u00fcdische Gemeinde Mainz und f\u00fcr die nicht-j\u00fcdische Stadtgesellschaft in Mainz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Synagogenzentrum ist nach au\u00dfen hin ein \u00e4sthetisches Vorzeigeobjekt, um die j\u00fcdische Community nach au\u00dfen darzustellen. Ob diese symboltr\u00e4chtige Architektur dem gerecht wird, soll im Auge des Betrachters liegen. Ich pers\u00f6nlich neige zu einer Architektur der Bescheidenheit. Sakralbauten sind in der Regel von einer gewissen \u00dcberdimensionierung gepr\u00e4gt: Das Kultische muss gro\u00df sein, emporragen und dominant sein. Dieser Architektur liegt ein hierarchisches Verst\u00e4ndnis von Glaube und Kultus zugrunde. <br>Ganz ehrlich: Ich empfinde die Architektur des Synagogenzentrums als \u00fcberdimensioniert, denn ich bin der Meinung, dass die J\u00fcdische Gemeinde Mainz keine \u00fcberdimensionierte Gemeinschaft ist. Wir sind in Wahrheit eine Gemeinde einfacher Menschen \u2013 mit teilweise schweren Schicksalsgeschichten.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Worin bestehen in Ihren Augen die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen als Rabbiner der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz, gerade um auch k\u00fcnftig ein aktives j\u00fcdisches Leben in Mainz zu st\u00e4rken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausforderung eines Rabbiners besteht darin, j\u00fcdische Werte und Lehren an den Mann \u2013 oder an die Frau \u2013 zu bringen. Dabei sollte ein Rabbiner zwei F\u00e4higkeiten mitbringen: Die Technik, andere zu begeistern, also Kommunikationsskills. Die andere \u2013 und nicht weniger wichtige F\u00e4higkeit: Realismus! Also die F\u00e4higkeit, immer auch zu verstehen, wie schwer das ist, was er da will.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4169\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vernikovsky_Foto_Text_Zitattafeln4-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wir vom Haus des Erinnerns \u2013 f\u00fcr Demokratie und Akzeptanz beteiligen uns mit unseren Angeboten an der aktiven Mainzer Erinnerungskultur, in der das Gedenken an die Shoah eine gro\u00dfe Rolle spielt. Wie blicken Sie auf die Erinnerungskultur in der Stadt Mainz und welche Erwartungen haben Sie an sie? Welche Bedeutung haben dabei in Ihrer Wahrnehmung die J\u00fcdischen Kulturtage Mainz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe zum Thema Erinnerungskultur, wenn ich mal ganz ehrlich sein darf, ein sehr zwiesp\u00e4ltiges Verh\u00e4ltnis: Auf der einen Seite kann Deutschland ohne Gedenkkultur politisch-moralisch gar nicht bestehen. Die Gesellschaft braucht das Gedenken, um ihre Demokratief\u00e4higkeit immer wieder zu trainieren. V\u00f6llig verst\u00e4ndlich! Auf der anderen Seite findet gerade dadurch eine Art Zweckentfremdung des Judentums statt. J\u00fcdinnen und Juden wollen nicht zu lebenden Gedenkkerzen reduziert werden. Sie sind mehr als Objekte des Gedenkens und der Erinnerung.<br>Eine andere Sache, die mich st\u00f6rt: Die Gedenkkultur glaubt, dem Judentum einen Gefallen zu erweisen, wenn sie sich mit dem toten Judentum identit\u00e4tspolitisch befasst. Dabei vergisst es, dass das lebende Judentum in Form eines lebendigen j\u00fcdischen Staates namens Israel mindestens die gleiche Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung verdient. Der Staat Israel wurde erschaffen, damit ein Mechanismus da ist, der das, was in der Schoah geschehen ist, nie wieder zul\u00e4sst. Israel ist die j\u00fcdische Lehre aus der Schoah. W\u00e4re es also nicht sinnvoller, Zeit und Arbeit in die St\u00e4rkung Israels zu investieren, wenn man sich doch so sehr mit der Frage besch\u00e4ftigt: Was k\u00f6nnen wir aus der Schoah lernen?<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Seit 2015 waren Sie Rabbiner der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz, nun kehren Sie nach D\u00fcsseldorf zur\u00fcck. Mit welchen Gef\u00fchlen blicken Sie auf Ihre Zeit in der Landeshauptstadt Mainz und zugleich auf Ihre Zukunft in D\u00fcsseldorf, einer Gemeinde, die Sie ja bereits kennen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin in Berlin aufgewachsen: Das ist ein regionaler Defekt f\u00fcr&#8217;s Leben. Denn au\u00dferhalb von Berlin erscheinen die deutschen St\u00e4dte alle sehr \u00e4hnlich. Mainz ist eine sympathische Stadt am Rhein, und D\u00fcsseldorf ist auch eine sympathische Stadt am Rhein. Um die Frage dennoch zu beantworten: Mit Mainz verbinde ich eine gewisse Behaglichkeit, Gastfreundschaft und Transparenz. Mainz ist ja nicht wirklich sch\u00f6n. Aber Mainz hat eine sch\u00f6ne Transparenz. D\u00fcsseldorf ist die Stadt der Sch\u00f6nen und Reichen. Und da ich weder sch\u00f6n noch reich bin, werde ich mich dort bestimmt beliebt machen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#acb4bf\">Auf offiziellen <strong><a href=\"https:\/\/www.jgmainz.de\/\">Homepage<\/a><\/strong> der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz finden sich weitere Informationen zur Gemeinde sowie aktuellen Terminen und Veranstaltungen.<br>Auf Regionalgeschichte.net finden sich zahlreiche Beitr\u00e4ge zur j\u00fcdischen Geschichte der Landeshauptstadt Mainz. Ein \u00dcberblicksartikel von Hedwig Br\u00fcchert \u00fcber die vielf\u00e4ltige j\u00fcdische Geschichte der Stadt findet sich <strong><a href=\"https:\/\/www.regionalgeschichte.net\/rheinhessen\/mainz\/einzelaspekte\/magenza-die-geschichte-des-juedischen-mainz.html\">hier<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"989\" height=\"192\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Logo_1700_Jahre_Entwurf1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4033\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Logo_1700_Jahre_Entwurf1.jpg 989w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Logo_1700_Jahre_Entwurf1-300x58.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Logo_1700_Jahre_Entwurf1-768x149.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Logo_1700_Jahre_Entwurf1-150x29.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 989px) 100vw, 989px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp; Seit Anfang 2015 amtierte Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky in der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz. Zum 1. September verl\u00e4sst er nun Mainz und kehrt in die J\u00fcdische Gemeinde in D\u00fcsseldorf zur\u00fcck. Wir sprachen mit ihm \u00fcber seine Zeit als Rabbiner in Mainz und die dortige Gemeinde. &nbsp; Interview: Dr. Cornelia Dold&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/projekte-ausstellungen\/projekte\/1700-jahre\/aharon-ran-vernikovsky\/\"><span>Weiterlesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":3970,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","ngg_post_thumbnail":0,"_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":"","_tec_slr_enabled":"","_tec_slr_layout":""},"class_list":["post-4032","page","type-page","status-publish","hentry"],"ticketed":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4032"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4032\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5233,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4032\/revisions\/5233"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}