{"id":2372,"date":"2020-07-10T11:02:03","date_gmt":"2020-07-10T09:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=2372"},"modified":"2020-07-20T10:03:19","modified_gmt":"2020-07-20T08:03:19","slug":"reiner-engelmann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/projekte-ausstellungen\/projekte\/das-hde-im-gespraech-mit\/reiner-engelmann\/","title":{"rendered":"Im Gespr\u00e4ch mit &#8230; Reiner Engelmann"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Der Sozialp\u00e4dagoge und Lehrer Reiner Engelmann ist seit vielen Jahren als Jugendbuchautor t\u00e4tig; er hat seine B\u00fccher, von denen einige inzwischen zum Lekt\u00fcrekanon an Schulen geh\u00f6ren, vor tausenden junger Menschen vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Auch im Haus des Erinnerns \u2013 f\u00fcr Demokratie und Akzeptanz Mainz war er schon mehrfach zu Gast und hat zuletzt im Programm des 27. Januar 2020 sein neues Buch \u201e<em>Alodia, du bist jetzt Alice!\u201c Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus <\/em>vorgestellt, in dem er, wie in vielen seiner B\u00fccher, auf der Grundlage von Gespr\u00e4chen das Leben der Zeitzeugin aufgeschrieben hat. Mit ihm sprechen wir \u00fcber seine Arbeit sowie seine Werke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><br>Interview: Hans Berkessel | Juli 2020<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-background has-very-light-gray-background-color is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:37% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"229\" height=\"229\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Portr\u00e4t_Reiner_Engelmann.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2373\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Portr\u00e4t_Reiner_Engelmann.png 229w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Portr\u00e4t_Reiner_Engelmann-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><br><strong>Zur Person<\/strong><br>Reiner Engelmann wurde 1952 in V\u00f6lkenroth (Hunsr\u00fcck) geboren. Nach dem Studium der Sozialp\u00e4dagogik war er im Schuldienst t\u00e4tig, wo er sich besonders in den Bereichen der Lesef\u00f6rderung, der Gewaltpr\u00e4vention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. F\u00fcr Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelm\u00e4\u00dfig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und B\u00fccher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen. Seine B\u00fccher wurden in verschiedene Sprachen \u00fcbersetzt. F\u00fcr sein Buch <em>Der Fotograf von Auschwitz \u2013 das Leben des Wilhelm Brasse<\/em> wurde er unter anderem mit dem Preis \u201eDas Rote Tuch\u201c sowie dem Literaturpreis f\u00fcr \u201eToleranz, Respekt und Humanit\u00e4t\u201c des Freien Deutschen Autorenverbandes ausgezeichnet.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><br><br><strong><strong>Herr Engelmann, parallel zu Ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit als Sozialp\u00e4dagoge und Lehrer an einer F\u00f6rderschule in Rheinland-Pfalz schreiben Sie seit vielen Jahren Jugendb\u00fccher. Was war die Motivation daf\u00fcr und mit welchen Themen haben Sie sich dabei schwerpunktm\u00e4\u00dfig besch\u00e4ftigt?<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fccher haben mich schon immer interessiert. In sie konnte ich eintauchen, mir neue Welten erschlie\u00dfen. Deswegen war es f\u00fcr mich auch wichtig, an der F\u00f6rderschule, an der ich gearbeitet habe, eine Bibliothek einzurichten, damit gerade diesen Sch\u00fcler*innen auch ein Zugang zur Literatur erm\u00f6glicht wurde. Und es hat funktioniert. Gerade an der Schule gibt es, neben den herk\u00f6mmlichen Unterrichtsf\u00e4chern, immer wieder Themen, die f\u00fcr das Zusammenleben wichtig sind. \u201eGewalt\u201c ist ein Thema, \u201eSucht\u201c ein weiteres, \u201eJugendkriminalit\u00e4t\u201c, \u201eErste Liebe\u201c, die Liste der Themen k\u00f6nnte ich noch beliebig fortsetzen. Nicht immer war ich mit der Darstellung der Themen zufrieden, die ich in den B\u00fcchern fand. So kam es dazu, angeregt auch durch eine Autorin, selbst zu schreiben. Dann habe ich diese Themen aufgegriffen. Sp\u00e4ter kamen weitere Themen hinzu: Kinder- und Menschenrechte, Themen, f\u00fcr die ich mich schon viele Jahre au\u00dferhalb der Schule einsetzte. Nat\u00fcrlich hatte ich auch etwas Gl\u00fcck, besonders mit meinen ersten B\u00fcchern. Als sie auf den Markt kamen, waren die Themen gerade ganz aktuell.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Welche Rolle haben dabei Ihre aktive Mitgliedschaft in der Menschenrechtsorganisation \u201eAmnesty International\u201c einerseits und Ihre Studienfahrten nach Auschwitz andererseits gespielt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als junger Mensch, ich war gerade 17 Jahre alt, bin ich Mitglied bei \u201eAmnesty International\u201c geworden. Ich hatte einen langen Zeitungsartikel \u00fcber weltweite Menschenrechtsverletzungen gelesen, in dem unter anderem auch von Konzentrationslagern die Rede war. Konzentrationslager \u2013 danach hatte ich als Sch\u00fcler in der Schule, aber auch im Familienkreis Fragen gestellt, die mir nicht beantwortet wurden. Die Zeit sei vorbei, wurde ich vertr\u00f6stet, ich solle nach vorne schauen. Doch offenbar war diese Zeit nicht vorbei, in unserer Zeitung stand etwas von Konzentrationslagern in verschiedenen L\u00e4ndern, zu denen auch die Bundesrepublik enge politische und wirtschaftliche Beziehungen unterhielt. Ich denke, dass mein jahrelanges Engagement mich sehr stark gepr\u00e4gt hat. Es war der Beginn eines langen Weges, der mich letztendlich auch nach Auschwitz f\u00fchrte. Auf der einen Seite war die Erkenntnis, dass wir zwar per Grundgesetz den Menschenrechten verpflichtet sind, auf der anderen Seite aber, wenn es darum ging und immer noch geht, diese Menschenrechte weltweit konsequent einzufordern, immer noch zu z\u00f6gerlich sind. Pl\u00f6tzlich spielen dann andere, zum Beispiel wirtschaftliche Interessen, eine viel gr\u00f6\u00dfere Rolle. Bedeutend ist aber auch die Nichtaufarbeitung der NS-Diktatur mit all ihren menschenverachtenden Ausw\u00fcchsen. Nat\u00fcrlich haben wir in der Schule gelernt, dass in Auschwitz mehr als eine Million Menschen ermordet wurden. Aber bitte, was ist das f\u00fcr eine Zahl \u2013 dahinter verschwindet der einzelne Mensch. Bei \u201eAmnesty International\u201c habe ich gelernt, das Schicksal einzelner Menschen zu betrachten, mich f\u00fcr ihre Rechte einzusetzen. Und genau das interessierte mich auch an Auschwitz \u2013 nicht die mehr als eine Million Ermordeten waren in meinem Fokus, sondern der einzelne Mensch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie3-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2386\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie3-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie3-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie3-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie3-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie3.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><strong>In Ihren B\u00fcchern spielen immer wieder die NS-Gewaltherrschaft und der Holocaust eine zentrale Rolle. Besonders beeindruckt haben mich neben den Zeitzeugenberichten <em>Wir haben das KZ \u00fcberlebt <\/em>die beiden biografischen B\u00fccher <em>Der Fotograf von Auschwitz <\/em>und <em>Der Buchhalter von Auschwitz<\/em>, in denen Sie sozusagen die Opfer- und die T\u00e4terseite vorstellen. Bei beiden bilden ja l\u00e4ngere Gespr\u00e4che die Grundlage; k\u00f6nnen Sie etwas zu der Bedeutung von Zeitzeugengespr\u00e4chen f\u00fcr Ihre Arbeit und zu Ihren Recherchen sagen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Auschwitz-\u00dcberlebende Elie Wiesel hat einmal gesagt: \u201eWer einmal einem Zeitzeugen zuh\u00f6rt, der wird selbst zum Zeitzeugen.\u201c Das konnte ich mir zun\u00e4chst nicht vorstellen, ich war ja schlie\u00dflich nicht in irgendeinem dieser Konzentrationslager, musste nicht das erleiden, was diese Menschen tagt\u00e4glich durchmachen mussten. Durch das Zuh\u00f6ren hat sich meine Einstellung ver\u00e4ndert. Ich bin nicht mit einem Katalog von Fragen zu diesen Menschen gekommen, sondern habe sie gebeten, mir ihre Geschichte zu erz\u00e4hlen. Und sie haben erz\u00e4hlt, sich erinnert, mal mit Tr\u00e4nen in den Augen, mal schmunzelnd, wenn sie einen SS-Mann ausgetrickst hatten, nie aber mit Hass. Das war es, was mich beeindruckt hat \u2013 keine und keiner, mit der und mit dem ich gesprochen habe, hat Hass empfunden, Hass auf DIE Deutschen. Nat\u00fcrlich haben sie die Schuldigen nicht freigesprochen \u2013 sie forderten Gerechtigkeit. Ganz deutlich wurde das bei dem Prozess gegen Oskar Gr\u00f6ning, den Buchhalter von Auschwitz. Sie hatten darauf gehofft, dass er vor Gericht Reue zeigen, nicht nur seine moralische Schuld, sondern auch seine juristische Schuld eingestehen w\u00fcrde. Doch Gr\u00f6ning verfiel vor Gericht oft in einen kaum ertr\u00e4glichen SS-Jargon. Dass man ihn f\u00fcr die Beihilfe zu dreihunderttausendfachem Mord nur vier Jahre ins Gef\u00e4ngnis stecken wollte, war f\u00fcr die \u00dcberlebenden, die als Nebenkl\u00e4ger aufgetreten waren, zweitrangig. Einzelne sagten sogar, man h\u00e4tte ihn auch freisprechen k\u00f6nnen, er sei ein alter Mann. Was aber wichtig war, das war der Richterspruch. Auschwitz, wurde im Urteil festgestellt, Auschwitz sei insgesamt eine Mordmaschinerie gewesen und jeder, der dort seinen Dienst verrichtete, egal in welcher Position, habe sich schuldig gemacht. Ja, die Zeitzeug*innen, die heute noch leben, m\u00fcssen befragt werden, sie sind die letzten, die noch Auskunft geben k\u00f6nnen. Manchmal werde ich gefragt, ob es f\u00fcr mich nicht zu belastend sei, mir diese Geschichten anzuh\u00f6ren. Doch, es ist belastend, aber wenn ich diesen Menschen gegen\u00fcbersitze, ihnen zuh\u00f6re, sie anschaue, merke, wie wichtig es nicht nur f\u00fcr sie, sondern f\u00fcr die Zukunft gerade der jungen Generation ist, sich mit deren Leben auseinanderzusetzen. Dann sp\u00fcre ich auch die Kraft, die in ihnen steckt und wie ich von dieser Kraft profitiere.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Die beiden genannten B\u00fccher geh\u00f6rten sicherlich zu Ihren erfolgreichsten Publikationen; beim <em>Fotografen <\/em>gibt es \u00dcberlegungen zu einem Filmprojekt, <em>Der Buchhalter <\/em>ist jetzt als Taschenbuch \u00fcber die Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung in gro\u00dfer Auflage verbreitet worden. Worin besteht f\u00fcr Sie der Reiz gerade dieser beiden B\u00fccher?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, der Regisseur Detlev Buck wollte mein Buch <em>Der Fotograf von Auschwitz<\/em> f\u00fcr das ZDF verfilmen; viele Vorschl\u00e4ge wurden mit der zust\u00e4ndigen Redaktion diskutiert \u2013 letztendlich hat das ZDF einen R\u00fcckzieher gemacht. Der Fotograf von Auschwitz, Wilhelm Brasse, war ein Mann, der wie kaum ein anderer einen Einblick in das System Auschwitz hatte. Von August 1940 bis Januar 1945 war er als H\u00e4ftling dort, musste als Fotograf nicht nur Gefangene fotografieren, auch SS-M\u00e4nner kamen zu ihm, lie\u00dfen sich Passbilder machen, lie\u00dfen diese Passbilder vergr\u00f6\u00dfern auf Postkartengr\u00f6\u00dfe und schickten sie als Gru\u00dfkarten nach Hause an die Familie (\u201eSch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe aus Auschwitz\u201c). Er hat viele der Verantwortlichen kennengelernt, wusste, wie er mit ihnen umgehen musste, um nicht selbst in Gefahr zu geraten. Er hat unmittelbar erlebt, wie sein SS-Vorgesetzter Bernhard Walter sich der SS-F\u00fchrung in Auschwitz angedient hat, Filmabende f\u00fcr sie organisierte, in denen es in erster Linie darum ging, die erfolgreiche Arbeit der SS in Auschwitz darzustellen; Brasse musste auch Bilder entwickeln, die Walter gemacht hatte, z. B. die vom Ungarn-Transport im Mai 1944. Es war eine Fotoserie von der Ankunft der Menschen auf der Rampe in Auschwitz bis hin zu den Gaskammern. Brasse wusste so Vieles \u2013 es lohnte sich, ihm zuzuh\u00f6ren. <br>Wo es Opfer gibt, da gibt es auch T\u00e4ter. Diese simple Erkenntnis brachte mich dazu, das Buch \u00fcber Oskar Gr\u00f6ning zu schreiben. Was bringt einen Menschen dazu, nicht nur in die SS einzutreten, sondern diesen Weg konsequent zu beschreiten und zun\u00e4chst in Buchenwald und sp\u00e4ter in Auschwitz zu arbeiten. Klar wurde Oskar Gr\u00f6ning als Kind in diese Richtung erzogen, in der Familie, in der Stahlhelm-Jugend und sp\u00e4ter in der Hitler-Jugend. Doch irgendwann war er erwachsen, hat eigenst\u00e4ndige Entscheidungen getroffen und sich entschieden, in die Waffen-SS einzutreten. Das war der erste Schritt. In Auschwitz hat er sehr schnell erfahren, dass die meisten H\u00e4ftlinge bereits kurz nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet werden, andere m\u00fcssen bis zur Entkr\u00e4ftung arbeiten. Oskar Gr\u00f6ning hatte sich mit dem System Auschwitz arrangiert \u2013 die Alternative w\u00e4re die Front gewesen. Er wollte in Auschwitz bleiben, hier hatte er einen Dienstbeginn, hier gab es einen Feierabend mit viel Alkohol und immer ausreichend viel Verpflegung. Mich hat an der Person Oskar Gr\u00f6ning interessiert, dass er jahrelang nicht \u00fcber Auschwitz reden wollte \u2013 erst sehr sp\u00e4t, als er angefangen hat, dar\u00fcber zu sprechen, sagte er immer, er habe sich moralisch schuldig gemacht. F\u00fcr mich steckte aber noch ein anderer Aspekt dahinter: Oskar Gr\u00f6ning hat immer und bei allen Gelegenheiten versucht, seine Arbeit in Auschwitz zu rechtfertigen und erwartete daf\u00fcr Verst\u00e4ndnis. Nein, Verst\u00e4ndnis wurde ihm nicht entgegengebracht, erst recht nicht vom Gericht, von dem er es bis zuletzt hoffte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie2-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2387\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie2-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie2-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie2-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie2-1-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie2-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><strong>In Ihrem Buch <em>Anschlag von Rechts <\/em>rekonstruieren Sie die Geschichte der beiden Jugendlichen Robert und Matthias, die ins rechtsextremistische Milieu gelangen, sich zunehmend radikalisieren und schlie\u00dflich einen Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft ver\u00fcben. Wie kam es zu diesem Buch und was ist seine Botschaft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als 2015 aus vielen L\u00e4ndern der Welt immer mehr Menschen nach Europa und damit auch nach Deutschland fl\u00fcchteten, gab es auf der einen Seite zwar eine gro\u00dfe Willkommenskultur, auf der anderen Seite rotteten sich Menschen zusammen, die versteckt oder offen gegen die Gefl\u00fcchteten vorgingen. In dieser Zeit kam es zu einer Reihe von Brandanschl\u00e4gen auf Einrichtungen, in denen Gefl\u00fcchtete lebten.<br>Die Frage \u201eWas sind das f\u00fcr Menschen, die das tun, welche Motive haben sie?\u201c ging mir nicht aus dem Kopf. So habe ich einen konkreten Brandanschlag recherchiert. Zun\u00e4chst bin ich in die Stadt gefahren, in der er ver\u00fcbt wurde, habe dort mit Menschen des \u00f6ffentlichen Lebens gesprochen und alle haben mir versichert, es gebe weder in der Stadt noch in der Region eine \u201erechte Szene\u201c. Das hat mich stutzig gemacht, denn schon kurze Zeit nach der Verhaftung der drei T\u00e4ter wurde deutlich, dass sie gerade dieser Szene angeh\u00f6rten.<br>Die jungen T\u00e4ter waren nach au\u00dfen hin eher unauff\u00e4llig, niemand wusste oder niemand wollte wissen, mit welchen Fragen sie sich in ihrer Freizeit besch\u00e4ftigten. Sie waren in keiner Gruppe oder Partei organisiert, hatten aber Kontakte und vor allem hatten sie das Gedankengut rechter Parteien verinnerlicht, \u00fcber das sie auch in einem vertrauten Bekanntenkreis kommunizierten. Das Buch beschreibt nicht nur die drei T\u00e4ter mit ihrem Gedankengut und der Tat, ich habe auch einige Gefl\u00fcchtete getroffen, die in dem Haus lebten, auf das der Anschlag ver\u00fcbt wurde. Auch ihre Geschichten habe ich erz\u00e4hlt. Ich denke, dass es wichtig ist, die Gefl\u00fcchteten nicht einfach pauschal als eine Gefahr zu verurteilen, sondern ihnen zuzuh\u00f6ren, warum sie ihre Heimat verlassen haben. Diese Menschen sind die Zeitzeugen von heute.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Ihre B\u00fccher und ver\u00f6ffentlichten Statements besch\u00e4ftigen sich also mit einer schwierigen und h\u00e4ufig immer noch kontroversen Thematik. Hatten Sie mit pers\u00f6nlichen Anfeindungen und Diffamierungen z. B. im Internet zu k\u00e4mpfen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gab einige wenige Zuschriften, vornehmlich von \u00e4lteren M\u00e4nnern, die mich aufforderten, nicht immer nur die \u201eschlimmen Seiten\u201c der Deutschen darzustellen, sondern auch mal die Verbrechen zu schildern, die an den Deutschen ver\u00fcbt wurden. Zu einer wirklichen Diskussion kam es leider nie, weil von der Gegenseite die deutschen Verbrechen stets relativiert wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Sie stellen Ihre B\u00fccher ja auch h\u00e4ufig vor Schulklassen vor; welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht? Gibt es Unterschiede zwischen Schularten und Schulstufen, zwischen ost- und westdeutschen Bundesl\u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinen Schullesungen mache ich durchweg positive Erfahrungen. Sch\u00fcler*innen h\u00f6ren gebannt zu, haben hinterher viele Fragen und es kommt zu erfreulich offenen Diskussionen. Manchmal sind sie etwas skeptisch, wenn ich ihnen zu Beginn sage, dass es um den Holocaust geht. \u201eWieder dieses Thema\u201c, \u201eHatten wir doch alles schon gehabt\u201c, das sind S\u00e4tze, die ich dann zu h\u00f6ren bekommen. Nach den Lesungen haben sich die Meinungen ge\u00e4ndert. Eine Sch\u00fclerin sagte einmal: \u201eZum ersten Mal habe ich begriffen, was im Holocaust wirklich passiert ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie1-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2388\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie1-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie1-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie1-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie1-1-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Folie1-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><strong>Zu vielen Ihrer Jugendb\u00fccher gibt es inzwischen von Fachleuten erarbeitete begleitende Unterrichtsmaterialien. Wie werden diese von den Lehrkr\u00e4ften angenommen? Geh\u00f6ren einige Ihrer B\u00fccher inzwischen zum Kanon der Schullekt\u00fcre?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seitdem meine B\u00fccher auch als Taschenbuchausgabe erschienen sind, werden sie auch als Schullekt\u00fcre eingesetzt. Gerade die begleitenden Unterrichtsmaterialien sind eine gute Erg\u00e4nzung, sich mit dem jeweiligen Thema des Buches auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>In Zeiten der Corona-Pandemie mit ihren Einschr\u00e4nkungen von Veranstaltungen sind Sie als Autor von Jugendb\u00fcchern, der seine B\u00fccher immer wieder vor seinem Publikum vorstellt, betroffen. Wie erleben Sie diese Zeit und welchen Einfluss haben die Ver\u00e4nderungen auf Ihr Leben und Schreiben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In zweierlei Hinsicht ist es ein Problem, dass derzeit keine Lesungen stattfinden k\u00f6nnen. Eine Seite ist der finanzielle Aspekt. Durch die ausfallenden Lesungen ist eine wichtige Einnahmequelle versiegt. Der zweite Aspekt ist f\u00fcr mich aber wichtiger. Als Autor lege ich immer gro\u00dfen Wert auf die R\u00fcckmeldungen der Leser*innen. Die habe ich nat\u00fcrlich bei der unmittelbaren Begegnung bei den Lesungen. Die Fragen, die gestellt werden, die Anregungen, die ich erhalte, die Diskussionen, die stattfinden, sind wichtiger Bestandteil in meinem Beruf als Autor.<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auswahlbibliografie der B\u00fccher und Unterrichtsmaterialien:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"223\" class=\"wp-image-2376\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/der_fotograf_250pxl.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/der_fotograf_250pxl.jpg 250w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/der_fotograf_250pxl-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/der_fotograf_250pxl-101x150.jpg 101w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br>\u201eDer Fotograf von Auschwitz \u2013 Das Leben des Wilhelm Brasse\u201c; Verlag cbj, M\u00fcnchen 2015. <br>\u201eDer Fotograf von Auschwitz \u2013 Das Leben des Wilhelm Brasse\u201c; (Taschenbuchausgabe), Verlag cbt, M\u00fcnchen 2018.<br><strong>Unterrichtsmaterialien: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbj_engelmann_fotograf_auschwitz_80861.pdf\">https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbj_engelmann_fotograf_auschwitz_80861.pdf<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p><br><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"223\" class=\"wp-image-2379\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/wir_haben_250pxl.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/wir_haben_250pxl.jpg 250w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/wir_haben_250pxl-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/wir_haben_250pxl-101x150.jpg 101w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br>\u201eWir haben das KZ \u00fcberlebt \u2013 Zeitzeugen berichten\u201c; Verlag cbj, M\u00fcnchen 2015.<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"227\" class=\"wp-image-2380\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/gr\u00f6ning-cover.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/gr\u00f6ning-cover.jpg 350w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/gr\u00f6ning-cover-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/gr\u00f6ning-cover-99x150.jpg 99w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br>\u201eDer Buchhalter von Auschwitz \u2013 Die Schuld des Oskar Gr\u00f6ning\u201c; Verlag cbj, M\u00fcnchen 2018.<br>\u201eDer Buchhalter von Auschwitz \u2013 Die Schuld des Oskar Gr\u00f6ning\u201c (Taschenbuchausgabe), Verlag cbt, M\u00fcnchen 2019.<br><strong>Unterrichtsmaterialien: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbj_engelmann_buchhalter_v_auschwitz_arbeitsblaetter_80860.pdf\">https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbj_engelmann_buchhalter_v_auschwitz_arbeitsblaetter_80860.pdf<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p><br><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"227\" class=\"wp-image-2381\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anschlag-von-rechts-cover.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anschlag-von-rechts-cover.jpg 350w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anschlag-von-rechts-cover-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anschlag-von-rechts-cover-99x150.jpg 99w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br>\u201eAnschlag von rechts \u2013 nach einer wahren Begebenheit\u201c; Verlag cbj, M\u00fcnchen 2017.<br>\u201eAnschlag von rechts \u2013 nach einer wahren Begebenheit\u201c; (Taschenbuchausgabe), Verlag cbt, M\u00fcnchen 2018.<br><strong>Unterrichtsmaterialien:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbj_engelmann_anschlagvonrechts_arbeitsblaetter_66886.pdf\">https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbj_engelmann_anschlagvonrechts_arbeitsblaetter_66886.pdf<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p><br><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"238\" class=\"wp-image-2382\" style=\"width: 150px;\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1.jpg 1394w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1-189x300.jpg 189w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1-646x1024.jpg 646w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1-768x1217.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1-969x1536.jpg 969w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1-1292x2048.jpg 1292w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/978-3-570-31268-1-95x150.jpg 95w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br>&nbsp;\u201eAlodia, du bist jetzt Alice! Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus\u201c; Verlag cbt, M\u00fcnchen 2019.<br><strong>Unterrichtsmaterialien:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbt_alodia_unterrichtsmaterial_80046.pdf\">https:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/landingpages\/cbt_alodia_unterrichtsmaterial_80046.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><br>Weitere Informationen zu Autor und Werk unter: <a href=\"https:\/\/www.reiner-engelmann.de\">https:\/\/www.reiner-engelmann.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sozialp\u00e4dagoge und Lehrer Reiner Engelmann ist seit vielen Jahren als Jugendbuchautor t\u00e4tig; er hat seine B\u00fccher, von denen einige inzwischen zum Lekt\u00fcrekanon an Schulen geh\u00f6ren, vor tausenden junger Menschen vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Auch im Haus des Erinnerns \u2013 f\u00fcr Demokratie und Akzeptanz Mainz war er schon mehrfach&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/projekte-ausstellungen\/projekte\/das-hde-im-gespraech-mit\/reiner-engelmann\/\"><span>Weiterlesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":1840,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","ngg_post_thumbnail":0,"_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":"","_tec_slr_enabled":"","_tec_slr_layout":""},"class_list":["post-2372","page","type-page","status-publish","hentry"],"ticketed":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2372"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2372\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2470,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2372\/revisions\/2470"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}