{"id":1676,"date":"2020-04-24T17:40:54","date_gmt":"2020-04-24T15:40:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=1676"},"modified":"2022-04-11T12:28:10","modified_gmt":"2022-04-11T10:28:10","slug":"christian-fuehrer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/unser-haus\/glaspavillon-streiter-fuer-demokratie\/christian-fuehrer\/","title":{"rendered":"Christian F\u00fchrer"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:47% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Pfarrer_Christian_Fuehrer-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1678 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Pfarrer_Christian_Fuehrer-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Pfarrer_Christian_Fuehrer-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Pfarrer_Christian_Fuehrer-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Pfarrer_Christian_Fuehrer-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Pfarrer_Christian_Fuehrer.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>geb. Christian Friedrich Ernst F\u00fchrer<br><br>5. M\u00e4rz 1943\u201330. Juni 2014<br><br>evangelischer Pfarrer der Nikolaikirche Leipzig, einer der Organisatoren der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto: Marco Schulze <a href=\"https:\/\/www.leipzig-seiten.de\">CR LeipzigSeiten<\/a> \u00a9<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\">CC-BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>\u201eWir geh\u00f6ren nicht zu denen, die zur\u00fcckweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Auszug aus dem Hebr\u00e4erbrief, war f\u00fcr den Pfarrer Christian F\u00fchrer, dem Organisator der Leipziger Friedensgebete, die ein zentraler Bestandteil der friedlichen Revolution 1989 in der DDR wurden, ein wichtiges Motto, das ihn zum Protest gegen das DDR-Regime inspirierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Friedrich Ernst F\u00fchrer wurde am 5. M\u00e4rz 1943 in Leipzig geboren und wuchs in Langenleuba-Oberhain, Sachsen, auf. Nach dem Vorbild seines Vaters, der auch Pfarrer war, studierte er von 1961 bis 1966 evangelische Theologie in Leipzig und wurde anschlie\u00dfend Pfarrer. 1968 heiratete er seine Frau Monika, mit der er vier Kinder bekam. Nachdem er zun\u00e4chst in Lastau und Colditz t\u00e4tig war, \u00fcbernahm er 1980 die Pfarrei der Leipziger Nikolaikirche. In diesem Jahr entstand auch eine gesamtdeutsche Zusammenarbeit der Landesjugendpfarrer und der Evangelischen Kirche in der DDR mit der Idee einer Friedensdekade. Ziel dieser Zusammenarbeit war eine Veranstaltung \u00fcber zehn Tage, die im Herbst 1980 unter dem Motto \u201eFrieden schaffen ohne Waffen\u201c zu Abr\u00fcstung und Frieden aufrufen sollte. Zu diesen Veranstaltungen organisierte F\u00fchrer ab 1981 die ersten Friedensgebete, die jeden Montag stattfanden und von gro\u00dfer Bedeutung werden sollten. Dabei entstand auch eine enge Kooperation mit oppositionellen Basisgruppen aus Leipzig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1986 lie\u00df F\u00fchrer ein Schild mit der Aufschrift \u201eNikolaikirche \u2013 offen f\u00fcr alle\u201c an seiner Kirche installieren. Ab 1987 wurde er noch politischer, als er gemeinsam mit Christoph Wonneberger einen Gespr\u00e4chskreis mit dem Titel \u201eHoffnung f\u00fcr Ausreisewillige\u201c organsierte. <\/strong>Zudem nahm er an friedlichen Demonstrationen wie dem Olof-Palme-Friedensmarsch teil. Dennoch distanzierte er sich 1988 auch von oppositionellen Gruppen, um keine staatlichen Repressionen bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Da der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) die Friedensgebete, die Christian F\u00fchrer kontinuierlich fortf\u00fchrte, missfielen, versuchte der Staat Druck gegen ihn aufzubauen. Beispielsweise besuchten Genossen seine Predigten und die Besucher*innen seiner Friedensgebete wurden polizeilich kontrolliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen H\u00f6hepunkt der Anspannung wurde am 9. Oktober 1989, nur etwa einen Monat vor dem Mauerfall, erreicht, als sich 600 Genossen bereits Stunden vor einem Friedensgebet in der Kirche versammelten. Unbeirrt hielt F\u00fchrer jedoch seine Predigt und lie\u00df einen Aufruf zur Gewaltlosigkeit verlesen. Anschlie\u00dfend an das Gebet fand eine Demonstration mit \u00fcber 70.000 Teilnehmer*innen statt, auf der friedlich gegen das DDR-Regime demonstriert wurde. Diese Montagsdemonstrationen, die im Jahr 1989 regelm\u00e4\u00dfig stattfanden, spielten aus heutiger Sicht eine wichtige Rolle im Prozess der friedlichen Revolution.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch nach der Wiedervereinigung engagierte sich F\u00fchrer politisch und stand mit seinen Friedensgebeten weiterhin f\u00fcr soziale und pazifistische Werte ein. F\u00fcr seine Taten wurde er schlie\u00dflich mit dem Augsburger Friedenspreis, der Goldenen Henne und dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet. 2008 verlie\u00df er die Nikolaikirche und ging im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand. Nach langer Krankheit verstarb Christian F\u00fchrer am 30. Juni 2014 in seiner Heimatstadt Leipzig. <strong>Seine Friedensgebete und die eng damit verbundenen friedlichen Demonstrationen sind aus heutiger Sicht ein zentraler Aspekt der friedlichen Revolution und dem daraus folgenden Umsturz der DDR.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h4 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Montagsdemonstrationen und die friedliche Revolution<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">\u201eWir sind das Volk!\u201c ist die wohl bekannteste der Parolen, mit denen Demonstrierende der DDR 1989 in der friedlichen Revolution es schafften, das SED-Regime in die Knie zu zwingen und gewaltlos ihre Freiheit zu erringen. Doch damit dies erreicht werden konnte, brauchte es zun\u00e4chst viele kleine Schritte in eine freiheitliche Zukunft. Mitte der 1970er-Jahre kam es zu den ersten liberalen Impulsen in der DDR. Mit der Schlussakte der Konferenz \u00fcber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) wurden in einem internationalen Abkommen den Menschen der DDR und dem gesamten Ostblock Grundfreiheiten und die Einhaltung der Menschenrechte versprochen. Aus Sicht der DDR war diese Schlussakte wichtig, um international anerkannt zu werden.<br><br>Da die zugesicherten Rechte in der DDR jedoch nicht eingehalten wurden, entstanden B\u00fcrgerbewegungen, die freiheitliche Forderungen stellten. Unbeeindruckt davon blieb das SED-Regime jedoch starr und erlies neue Gesetze, die die Verfolgung des politischen Widerstands vereinfachten und noch willk\u00fcrlicher machten.<br>Dennoch entwickelten sich in den 80er-Jahren weitere Friedens- und Umweltbewegungen, die oft von der Kirche unterst\u00fctzt wurden. Beispielsweise sind die Friedensdekaden zu nennen, die ab 1980 unter dem Motto \u201eFrieden schaffen ohne Waffen\u201c f\u00fcr Abr\u00fcstung und Frieden einstanden. Daraus entstanden auch die von Christian F\u00fchrer 1981 ins Leben gerufenen Friedensgebete, die jeden Montag in der Leipziger Nikolaikirche abgehalten wurden. In den 80er-Jahren wurde die Stimmung in der DDR und im gesamten Ostblock zunehmend angespannter. Immer mehr Menschen wollten die Flucht ergreifen. Im Sommer 1989 gingen etwa 120.000 Ausreiseantr\u00e4ge ein. Diese Zahl ist vor allem dann beeindruckend, wenn man sie in Relation zu der Gesamtbev\u00f6lkerung von ca. 16,4 Millionen B\u00fcrger*innen setzt.<br><br>Im selben Jahr spitzte sich die Lage schlie\u00dflich entscheidend zu. Im Mai 1989 hatte Ungarn als erstes Land die Grenzen zum Westen ge\u00f6ffnet und einigen DDR-B\u00fcrger*innen gelang so die Flucht. Zudem gelang es ab dem 30. September 1989 insgesamt ca. 17.000 B\u00fcrger*innen \u00fcber die westdeutsche Botschaft in Prag auszureisen. Im selben Monat wuchs auch die Bedeutung der Friedensgebete von Christian F\u00fchrer. Erstmals versammelten sich am 4. September ca. 1.000 Menschen nach dem Gebet vor der Leipziger Nikolaikirche, um f\u00fcr Reise- und Versammlungsfreiheit sowie das Ende des SED-Regimes im Allgemeinen zu demonstrieren. Diese \u201eMontagsdemonstrationen\u201c vervielfachten sich Woche f\u00fcr Woche, sodass am 2. Oktober bereits 20.000 Menschen vor Ort waren. Um nach au\u00dfen St\u00e4rke zu zeigen, feierte die SED am 6. Oktober trotz der Proteste, die von Leipzig ins ganze Land \u00fcbergegangen waren, den 40. Jahrestag der DDR. Aufhalten lie\u00df sich die Revolution jedoch nicht mehr. Am 9. Oktober waren in Leipzig bereits 70.000 und am 30. Oktober schlie\u00dflich sogar 300.000 Menschen versammelt. Obwohl die Mittel f\u00fcr eine gewaltsame Aufl\u00f6sung der Demonstrationen gegeben waren, griffen \u2013 anders als beim Volksaufstand 1953 \u2013 die sowjetischen Soldaten und die Nationale Volksarmee (NVA) nicht ein. Auch die Massenflucht nahm immer weiter zu, sodass die Regierung nun gezwungen war zu handeln.<br><br>Am 9. November 1989 reagierte die Regierung schlie\u00dflich, indem G\u00fcnter Schabowski ein neues Ausreisegesetz verk\u00fcndete. Nun sollten B\u00fcrger*innen \u201eschnell und unb\u00fcrokratisch\u201c von den Beh\u00f6rden Visa zur Ausreise ausgestellt werden. Daraufhin str\u00f6mten noch am Abend des 9. November Tausende Menschen an die Grenz\u00fcberg\u00e4nge, wo sie nach 28 Jahren der Berliner Mauer endlich die Grenze passieren und in den Westen gehen konnten.<br><br>Einige Monate sp\u00e4ter, am 18. M\u00e4rz 1990, fanden die ersten freien Wahlen in der DDR statt, in denen sich Lothar De Maizi\u00e8re (CDU) durchsetzen konnte und zum Ministerpr\u00e4sidenten der letzten DDR-Regierung gew\u00e4hlt wurde. Nach Verhandlungen zwischen den deutschen Staaten und den vier Besatzungsm\u00e4chten des Zweiten Weltkriegs (2 plus 4-Gespr\u00e4che) traten die f\u00fcnf Neuen L\u00e4nder dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei und Deutschland wurde am 3. Oktober 1990 wieder ein geeintes Land.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christian F\u00fchrer hat Leipzig ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt, Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, in: MDR Geschichte Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/deutsche-einheit\/mauerfall\/leipzig-nikolaikirche-pfarrer-christian-fuehrer-102.html\">https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/deutsche-einheit\/mauerfall\/leipzig-nikolaikirche-pfarrer-christian-fuehrer-102.html<\/a>> [aufgerufen am 14.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Christian F\u00fchrer (05.03.1943-30.06.2014), mit Friedensgebeten f\u00fcr den offenen Dialog, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/koepfe\/2183\">https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/koepfe\/2183<\/a>> [aufgerufen am 14.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Der die DDR aus den Angeln hob \u2013 zum Tod von Pfarrer Christian F\u00fchrer, in: Deutsche Welle, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/der-die-ddr-aus-den-angeln-hob-zum-tod-von-pfarrer-christian-f\u00fchrer\/a-17748850\">https:\/\/www.dw.com\/de\/der-die-ddr-aus-den-angeln-hob-zum-tod-von-pfarrer-christian-f\u00fchrer\/a-17748850<\/a>> [aufgerufen am 14.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Die friedliche Revolution in der DDR 1989\/90, in: Deutscher Bundestag Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/besuche\/ausstellungen\/verfassung\/tafel34\/tafel34-199820\">https:\/\/www.bundestag.de\/besuche\/ausstellungen\/verfassung\/tafel34\/tafel34-199820<\/a>> [aufgerufen am 15.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Grau, Andreas\/Haunhorst, Regina: Opposition und B\u00fcrgerbewegung, in: Lebendiges Museum Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-krisenmanagement\/niedergang-der-ddr\/opposition-und-buergerbewegung.html\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-krisenmanagement\/niedergang-der-ddr\/opposition-und-buergerbewegung.html<\/a>> [aufgerufen am 15.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Grau, Andreas: KSZE, in: Lebendiges Museum Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-krisenmanagement\/konfrontation-und-annaeherung\/ksze.html\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-krisenmanagement\/konfrontation-und-annaeherung\/ksze.html<\/a>> [aufgerufen am 15.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6temaker, Manfred: Zusammenbruch des SED-Regimes, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/deutsche-einheit\/deutsche-teilung-deutsche-einheit\/43716\/zusammenbruch-des-sed-regimes\/\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/deutsche-einheit\/deutsche-teilung-deutsche-einheit\/43716\/zusammenbruch-des-sed-regimes\/<\/a>> [aufgerufen am 15.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Schneider, Jens: Friedlicher Revolution\u00e4r, Zum Tod von Christian F\u00fchrer, in: S\u00fcddeutsche Zeitung, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/zum-tod-von-christian-fuehrer-friedlicher-revolutionaer-1.2024553\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/zum-tod-von-christian-fuehrer-friedlicher-revolutionaer-1.2024553<\/a>> [aufgerufen am 14.03.2022]. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrz, Markus: Deutsche Einheit, in: Lebendiges Museum Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/deutsche-einheit\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/deutsche-einheit<\/a>> [aufgerufen am 15.03.2022].<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geb. 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Juni 2014 evangelischer Pfarrer der Nikolaikirche Leipzig, einer der Organisatoren der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989 Foto: Marco Schulze CR LeipzigSeiten \u00a9CC-BY-SA 3.0 \u201eWir geh\u00f6ren nicht zu denen, die zur\u00fcckweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.\u201c Dieser Auszug&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/unser-haus\/glaspavillon-streiter-fuer-demokratie\/christian-fuehrer\/\"><span>Weiterlesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":1556,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","ngg_post_thumbnail":0,"_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":"","_tec_slr_enabled":"","_tec_slr_layout":""},"class_list":["post-1676","page","type-page","status-publish","hentry"],"ticketed":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1676"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1676\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5069,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1676\/revisions\/5069"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}