{"id":1662,"date":"2020-04-24T16:30:28","date_gmt":"2020-04-24T14:30:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=1662"},"modified":"2022-06-03T16:46:21","modified_gmt":"2022-06-03T14:46:21","slug":"gustav-heinemann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/unser-haus\/glaspavillon-streiter-fuer-demokratie\/gustav-heinemann\/","title":{"rendered":"Gustav Heinemann"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:42% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-760x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1663 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-760x1024.jpg 760w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-223x300.jpg 223w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-768x1034.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-1140x1536.jpg 1140w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-1520x2048.jpg 1520w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-111x150.jpg 111w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-Heinemann-BA-B145Bild-F028544-0006-2-scaled.jpg 1901w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>geb. Gustav Walter Heinemann<br><br>23. Juli 1899\u20137. Juli 1976<br><br>Jurist und Volkswirtschaftler, Mitglied der \u201eBekennenden Kirche\u201d in der NS-Zeit und erster sozialdemokratischer Bundespr\u00e4sident<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto: Bundesarchiv<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>\u201eMeine Damen, meine Herren, wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. [\u2026] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie \u2013 das ist die Forderung, das ist das gro\u00dfe Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben.\u201c<\/strong> Mit diesen Worten trat Gustav Heinemann am 1. Juli 1969 sein Amt als Bundespr\u00e4sident an.<\/p>\n\n\n\n<p>Gustav Walter Heinemann wurde am 23. Juli 1899 in Schwelm\/Westphalen geboren und wuchs in Essen als Sohn von Johanna und Otto Heinemann in einem liberalen Elternhaus auf. Nachdem er das Notabitur 1917 absolvierte, ging er zum Milit\u00e4r, wurde aber aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht an der Front eingesetzt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs studierte er Rechtswissenschaften, Volkswissenschaften und Geschichte in M\u00fcnster, Marburg, M\u00fcnchen, G\u00f6ttingen und Berlin. W\u00e4hrend seiner Studentenzeit schloss er sich der Studentengruppierung der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) an. 1926 heiratete Heinemann die angehende Theologin Hilda Ordemann, mit der er vier Kinder bekam. Durch seine Frau fand er zu seinem evangelischen Glauben, der seinen weiteren Werdegang stark pr\u00e4gen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Er erwarb zwei Doktortitel und bestand beide Staatsexamen mit der Note \u201egut\u201c. Nach seinem Studium \u00fcbte er den Beruf des Anwalts aus und arbeitete als Prokurist bei den Rheinischen Stahlwerken. W\u00e4hrend der nationalsozialistischen Herrschaft arbeitete Heinemann zudem als Dozent in K\u00f6ln und wurde aktives Mitglied der bekennenden Kirche, die Widerstand gegen die Kirchenpolitik der Nationalsozialisten leistete. Nach dem Krieg begann die politische Laufbahn Heinemanns. Zun\u00e4chst war er als Gr\u00fcndungsmitglied der CDU von 1946 bis 1949 Oberb\u00fcrgermeister Essens und 1947 bis 1950 Mitglied des Landtags Nordrhein-Westphalens. Au\u00dferdem baute er als erster NRW-Justizminister 1947\/48 dieses Ministerium auf und leitete es anschlie\u00dfend.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland nahm Konrad Adenauer Heinemann 1949 als Innenminister in sein erstes Kabinett auf. Auch hier pr\u00e4gte er das Ministerium als erster Amtstr\u00e4ger ma\u00dfgeblich, doch 1950 folgte sein R\u00fccktritt. Grund daf\u00fcr war Adenauers Versprechen an die Westalliierten, westdeutsche Streitkr\u00e4fte f\u00fcr den Koreakrieg bereitzustellen. Da diese Entscheidung aber nicht mit dem Kabinett abgestimmt war und Heinemann als Pazifist strikt gegen die Wiederbewaffnung und zudem gegen die Ann\u00e4herung an den Westen war, trat er schlie\u00dflich von seinem Amt zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine neue politische Heimat fand er zun\u00e4chst in der von ihm 1952 gegr\u00fcndeten Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP), die in den Wahlen jedoch nicht erfolgreich war. Nach der Aufl\u00f6sung der GVP 1957 fand Heinemann endg\u00fcltig einen neuen Platz in der SPD. F\u00fcr sie sa\u00df er auch ab 1958 im Bundestag. Hier k\u00e4mpfte er gegen Adenauers Politik an. In der Gro\u00dfen Koalition 1966 bis 1969 f\u00fchrte Heinemann mit dem Justizministerium erneut ein Bundesministerium. Hier setzte er sich f\u00fcr umfassende Rechtsreformen ein, wie die Abschaffung der Verj\u00e4hrung von Mord. Somit konnten nationalsozialistische Verbrechen auch noch 25 Jahre nach den Taten bestraft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der neuen Regierung Willy Brandts (SPD) 1969 schied Heinemann aus dem Kabinett aus und konnte sich im dritten Wahlgang knapp gegen seinen Konkurrenten Gerhard Schr\u00f6der (CDU) bei der Wahl zum Bundespr\u00e4sidenten durchsetzen. In diesem Amt verstand er sich als volksnahen \u201eB\u00fcrgerpr\u00e4sidenten\u201c, der hinter der Ostpolitik Willy Brandts stand. Durch zahlreiche Staatsbesuche von zum Teil im Zweiten Weltkrieg besetzten L\u00e4ndern leistete er seinen Beitrag f\u00fcr die Vers\u00f6hnung mit einigen europ\u00e4ischen Staaten. Zudem setzte er sich f\u00fcr das b\u00fcrgerliche Ehrenamt, Zivilcourage und Mitbestimmung der Bev\u00f6lkerung ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch f\u00fcr die deutsche Erinnerungskultur spielte er eine Rolle, da er die \u201eErinnerungsst\u00e4tte f\u00fcr die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte\u201c in Raststatt und den Geschichtswettbewerb des Bundespr\u00e4sidenten ins Leben rief. Schlie\u00dflich starb er zwei Jahre nach seiner Amtszeit als Bundespr\u00e4sident am 7. Juli 1976 in Essen. <strong>Er galt \u00fcberparteilich als \u201eunbequemer Demokrat\u201c, der hart f\u00fcr seine demokratischen \u00dcberzeugungen einstand und in verschiedenen Zeiten f\u00fcr eine bessere Welt k\u00e4mpfte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Wiederbewaffnungsdebatte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Anfang 1950 war es in der noch sehr jungen Bundesrepublik f\u00fcr viel B\u00fcrger*innen schwer vorstellbar, dass es bald wieder eine deutsche Armee geben werde. Doch mit dem Ausbruch des Koreakrieges am 25. Juni 1950 wandelten sich die Sicherheitswahrnehmungen der Westdeutschen dramatisch. So bef\u00fcrchteten nach dem Kriegsausbruch 53% der befragten B\u00fcrger*innen, dass ein neuer Weltkrieg ausbrechen k\u00f6nnte, w\u00e4hrend nur drei Monate zuvor 74% dies noch als unrealistisch einstuften. Aufgrund dieser neuen Gefahr wandelte sich auch die Ablehnung der Westm\u00e4chte gegen eine Wiederbewaffnung Deutschlands, da nun der Sicherheitsbeitrag Westdeutschlands entscheidend werden konnte. Sowohl auf Seiten der NATO als auch auf Seiten Deutschlands gab es bereits vor dem Krieg \u00dcberlegungen \u00fcber eine Wiederbewaffnung. Auch der Bundeskanzler Konrad Adenauer selbst war der Idee einer Armee gegen\u00fcber offen eingestellt. Allerdings wollte er einen Sicherheitsbeitrag nicht ohne Gegenleistung erbringen. Daher legte er bei der Au\u00dfenministerkonferenz der Westalliierten Anfang September 1950 zwei Memoranden vor. In diesen forderte er f\u00fcr den Milit\u00e4rbeitrag Souver\u00e4nit\u00e4t und Gleichberechtigung f\u00fcr das noch immer unter dem Besatzungsstatuts stehende Westdeutschland. Dieses Verhalten stimmte er allerdings nicht mit seinem Kabinett ab, weshalb der Innenminister Gustav Heinemann aus der Regierung zur\u00fccktrat.<br><br>Auch zwischen den westlichen Staaten gab es verschiedene Positionen zur Wiederbewaffnung. Zun\u00e4chst die USA, dann aber auch Gro\u00dfbritannien und weitere westeurop\u00e4ische Staaten sprachen sich f\u00fcr die Wiederbewaffnung der BRD aus, um ein Bollwerk gegen die Rote Armee zu schaffen. Frankreich hingegen lehnte die Wiederbewaffnung ab, da man aus historischer Sicht eine erstarkende deutsche Armee bef\u00fcrchtete. Klar war aber zu diesem Zeitpunkt f\u00fcr alle, dass es keine deutsche Armee, sondern deutsche Beteiligungen an NATO-Truppen, oder einer neugegr\u00fcndeten europ\u00e4ischen Armee geben solle. Somit wollte man auch Frankreich dazu bringen zuzustimmen. Die letztere Idee schien sich zun\u00e4chst durchzusetzen, scheiterte schlie\u00dflich jedoch am franz\u00f6sischen Parlament.<br><br>Auch innerhalb der Bundesrepublik wurde die Frage der Wiederbewaffnung kontrovers diskutiert. Obwohl man denken k\u00f6nnte, dass die Westdeutschen angesichts des Koreakrieges in dieser Frage nun deutlich hinter Adenauer standen, gab es auch gro\u00dfe Gegenbewegungen. Der Zweite Weltkrieg war erst einige Jahre vergangen und die Angst vor der noch klareren Trennung der beiden deutschen Staaten durch eine Armee wuchs. Auch die Opposition sprach sich gegen Adenauers Verhalten aus. Beispielsweise Erich Ollenhauer (SPD), der daf\u00fcr pl\u00e4dierte, zun\u00e4chst die Souver\u00e4nit\u00e4t zu verhandeln, bevor man sich auf Verhandlungen f\u00fcr den Verteidigungsbeitrag einlie\u00dfe. Daneben gab es auch au\u00dferparlamentarisch Proteste. Zum einen von der von Gustav Heinemann (zuvor CDU) und Helene Wessel (zuvor Zentrum) gef\u00fchrten pazifistischen Gruppe \u201eNotgemeinschaft f\u00fcr den Frieden Europas\u201c, welche 1952 in die \u201eGesamtdeutsche Volkspartei\u201c aufging, die aber nie gr\u00f6\u00dfere politische Erfolge erzielen konnte, und zum anderen von der Kirche. Von evangelischer Seite engagierte sich z.B. Martin Niem\u00f6ller stark gegen die Wiederbewaffnung. Er warf Adenauer \u201eVolksbetrug\u201c vor, da kein W\u00e4hler 1949 bei der Wahl Adenauers h\u00e4tte ahnen k\u00f6nnen, dass dieser das Land wiederbewaffnen wolle. Auch aus der Bev\u00f6lkerung heraus entstand die \u201eOhne mich\u201c-Gegenbewegung, welche breite Zustimmung fand. So waren Ende 1950 je nach Umfrage bis zu zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung gegen die Wiederbewaffnung.<br><br>Letztlich setzte sich Adenauer jedoch durch. In der Londoner Neun-M\u00e4chte-Konferenz wurde beschlossen, dass die BRD eine eigene Armee bekommt und den Milit\u00e4rb\u00fcndnissen NATO und Westeurop\u00e4ische Union (WEU) beitritt. Daf\u00fcr musste sie auf die Herstellung atomarer, chemischer und biologischer Waffen verzichten. Somit konnte sich auch die BRD an den Verteidigungsvorhaben des Westens beteiligen. F\u00fcr ihren Beitrag erhielt die BRD allerdings auch die Souver\u00e4nit\u00e4t. Diese Souver\u00e4nit\u00e4t wurde schlie\u00dflich durch die Pariser Vertr\u00e4ge, die 1955 in Kraft traten, definiert. Von nun an war das Besatzungsstatut beendet und die Bundesrepublik Deutschland unabh\u00e4ngig, mit Ausnahme der Zust\u00e4ndigkeiten der Westm\u00e4chte \u00fcber Westberlin und der gesamtdeutschen Fragen.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Blume, Dorlis; Z\u00fcndorf, Irmgard: Gustav Heinemann, in: LeMo-Biografien, Lebendiges Museum Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/biografie\/gustav-heinemann.html#jpto-top\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/biografie\/gustav-heinemann.html#jpto-top<\/a>&gt; [aufgerufen am 10.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Dann, Otto: Gustav Heinemann, in: Internetportal Rheinische Geschichte, URL: &lt;<a href=\"http:\/\/www.rheinische-geschichte.lvr.de\/Persoenlichkeiten\/gustav-heinemann\/DE-2086\/lido\/57c8298d0f00b5.84597363\">http:\/\/www.rheinische-geschichte.lvr.de\/Persoenlichkeiten\/gustav-heinemann\/DE-2086\/lido\/57c8298d0f00b5.84597363<\/a>&gt; [aufgerufen am 11.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Grau, Andereas\/ W\u00fcrz, Markus: Souver\u00e4nit\u00e4t, in: Lebendiges Museum Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-gruenderjahre\/weg-nach-westen\/souveraenitaet.html\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-gruenderjahre\/weg-nach-westen\/souveraenitaet.html<\/a>> [aufgerufen am 25.04.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Gustav Heinemann (1896\u20131986), URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/koepfe\/2417\">https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/koepfe\/2417<\/a>&gt; [aufgerufen am 11.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Heinemann, Gustav: Ansprache beim Amtsantritt als Bundespr\u00e4sident, 245. Sitzung des Bundestages, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/486422\/13face838cee1c3e1029e84adb3f8e9d\/05-Gemeinsame-Sitzung-von-Bundestag-und-Bundesrat-am-1-Juli-1969-data.pdf\">https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/486422\/13face838cee1c3e1029e84adb3f8e9d\/05-Gemeinsame-Sitzung-von-Bundestag-und-Bundesrat-am-1-Juli-1969-data.pdf<\/a> > [aufgerufen am 06.04.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinert, Hubert: Das geteilte Deutschland. Die Geschichte 1945\u20131990, Wiesbaden 2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geb. Gustav Walter Heinemann 23. Juli 1899\u20137. Juli 1976 Jurist und Volkswirtschaftler, Mitglied der \u201eBekennenden Kirche\u201d in der NS-Zeit und erster sozialdemokratischer Bundespr\u00e4sident Foto: Bundesarchiv \u201eMeine Damen, meine Herren, wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. 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