{"id":1641,"date":"2020-04-24T15:54:06","date_gmt":"2020-04-24T13:54:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=1641"},"modified":"2022-05-05T12:09:58","modified_gmt":"2022-05-05T10:09:58","slug":"philipp-scheidemann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/unser-haus\/glaspavillon-streiter-fuer-demokratie\/philipp-scheidemann\/","title":{"rendered":"Philipp Scheidemann"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:41% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"547\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bundesarchiv_Bild_146-1970-051-17_Phillipp_Scheidemann.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1643 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bundesarchiv_Bild_146-1970-051-17_Phillipp_Scheidemann.jpg 547w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bundesarchiv_Bild_146-1970-051-17_Phillipp_Scheidemann-205x300.jpg 205w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bundesarchiv_Bild_146-1970-051-17_Phillipp_Scheidemann-103x150.jpg 103w\" sizes=\"auto, (max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>geb. Philipp Heinrich Scheidemann<br><br>26. Juli 1865\u201329. November 1939<br><br>sozialdemokratischer Politiker und Publizist, verk\u00fcndete am 9. November 1918 in Berlin die Republik<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto: Bundesarchiv \/ 146-1970-051-17 \/ Grohs, Alfred \/ \u00a9<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.de\">CC-BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><em>\u201eWir haben auf der ganzen Linie gesiegt, das Alte ist nicht mehr. Ebert ist zum Reichskanzler ernannt [\u2026]. Es gilt nunmehr, den errungenen Sieg zu festigen, daran kann uns nichts mehr hindern. Die Hohenzollern haben abgedankt. Sorgt daf\u00fcr, da\u00df dieser stolze Tag durch nichts beschmutzt werde. Er sei ein Ehrentag f\u00fcr immer in der Geschichte Deutschlands. Es lebe die deutsche Republik.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit diesen Worten rief Philipp Scheidemann am 9. November 1918 von einem Balkon des Reichstagsgeb\u00e4udes in Berlin die Republik aus.<\/strong> Er wurde am 26. Juli 1865 in Kassel geboren und entstammte einer Handwerkerfamilie. In Kassel besuchte er auch Volks-, B\u00fcrger- und Realschule, absolvierte im Anschluss eine Lehre zum Schriftsetzer und Buchdrucker. Bis zu seinem drei\u00dfigsten Lebensjahr arbeitete er in diesem Beruf. 1895 gab er diesen schlie\u00dflich auf und war f\u00fcr verschiedene sozialdemokratische Zeitungen t\u00e4tig. So arbeitete er zun\u00e4chst als Redakteur f\u00fcr die Mitteldeutsche Sonntagszeitung, dann f\u00fcr die Fr\u00e4nkische Tagespost in N\u00fcrnberg, das Offenbacher Abendblatt sowie das Casseler Volksblatt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits 1883 war Scheidemann als \u00fcberzeugter Sozialist in die durch Bismarcks \u201aSozialistengesetze\u2018 verbotene SPD eingetreten. Bei der Reichstagswahl 1903 zog er erstmals f\u00fcr den Wahlkreis D\u00fcsseldorf in den Reichstag des Kaiserreichs ein. In den Jahren 1907 und 1912 wurde er wiedergew\u00e4hlt. Scheidemann wurde als erster Sozialdemokrat 1912 zu einem der Vizepr\u00e4sidenten des Reichstages gew\u00e4hlt. Da er jedoch den Antrittsbesuch beim Kaiser verweigerte, konnte er dieses Amt nicht antreten. Nach dem Tod August Bebels 1913 \u00fcbernahm er gemeinsam mit Hugo Haase den Vorsitz der SPD-Fraktion. Bis 1918 behielt er diese Funktion inne. Erst von Juni bis Oktober 1918 \u00fcbte er dann tats\u00e4chlich das Amt des Vizepr\u00e4sidenten aus. <strong>Gerade durch seine rhetorischen F\u00e4higkeiten, sein b\u00fcrgerliches Auftreten und seinen Humor erlangte Scheidemann auch \u00fcber die eigenen Parteigrenzen hinweg gro\u00dfes Ansehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges vertrat Scheidemann eine Position zwischen dem linken und rechten Fl\u00fcgel seiner Partei und trat f\u00fcr einen Verst\u00e4ndigungsfrieden ein, in dem es zu keinen Annexionen und Kriegsentsch\u00e4digungen kommen sollte. <strong>Nach der Abspaltung der Unabh\u00e4ngigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) 1917 wurde Scheidemann neben Friedrich Ebert erneut in den Parteivorstand der SPD gew\u00e4hlt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Verk\u00fcndung der Abdankung Kaiser Wilhelms II. legte Scheidemann gemeinsam mit anderen sozialdemokratischen Regierungsmitgliedern sein Amt als Staatssekret\u00e4r nieder. <strong>Gegen 14 Uhr rief er von einem Balkon am Berliner Reichstag die \u201edeutsche Republik\u201c aus. Damit kam er Karl Liebknecht zuvor, der etwa zwei Stunden sp\u00e4ter vom Balkon des Berliner Schlosses die \u201efreie sozialistische Republik\u201c ausrief.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im weiteren Verlauf der Novemberrevolution wurde Scheidemann Mitglied des Rates der Volksbeauftragten, in dem er insbesondere f\u00fcr die Finanzpolitik zust\u00e4ndig war. Dieser Rat war bis zum 13. Februar 1919 die provisorische Regierung Deutschlands und gestaltete den \u00dcbergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. Im Januar 1919 wurde Scheidemann in die Weimarer Nationalversammlung gew\u00e4hlt. Bei der Wahl zum Reichspr\u00e4sidenten im Februar desselben Jahres, in der er gegen Friedrich Ebert kandidierte, unterlag er, wurde jedoch von Ebert mit der Regierungsbildung betraut und amtierte als Reichsministerpr\u00e4sident.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich Scheidemann gegen die Unterzeichnung des Versailler Vertrages aussprach, bef\u00fcrwortete die Mehrheit der SPD dessen Annahme. So sah sich Scheidemann zu einem R\u00fccktritt gezwungen. Bis 1933 blieb er Reichstagsabgeordneter und lange Jahre Fraktionsvorstand der SPD. <strong>Sp\u00e4ter&nbsp;trat er vor allem als Redner bei Veranstaltungen des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold auf und wurde zum Sprecher derjenigen, die mit den Regierungsvertretern unzufrieden waren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von 1920 bis 1925 war Scheidemann Oberb\u00fcrgermeister in seiner Heimatstadt Kassel. In dieser Zeit wurde er am 4. Juni 1922 Opfer eines Attentatsversuches. W\u00e4hrend eines Spaziergangs mit seiner Tochter spritzten ihm mehrere M\u00e4nner Blaus\u00e4ure ins Gesicht, konnten ihn jedoch nicht verletzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach der \u201aMacht\u00fcbernahme\u2018 der Nationalsozialisten musste Scheidemann emigrieren. Als einer der f\u00fchrenden sozialdemokratischen Politiker der Weimarer Republik geh\u00f6rte er in besonderem Ma\u00df zum Feindbild der Nationalsozialisten. Nur wenige Tage nach dem Reichstagsbrand floh er nach Salzburg.<\/strong> \u00dcber die Tschechoslowakei, die Schweiz, Frankreich und die USA gelangte Scheidemann 1935 nach D\u00e4nemark. Bereits 1933 wurde ihm die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit aberkannt. Trotz schwerer Krankheit beobachtete Scheidemann die Situation in Deutschland aufmerksam und ver\u00f6ffentliche seine Einsch\u00e4tzungen in der d\u00e4nischen Arbeiterpresse unter einem Pseudonym.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 29. November 1939 verstarb Philipp Scheidemann in Kopenhagen. <strong>Heute ist er vor allem als gl\u00e4nzender und bedeutender Redner sowie f\u00fcr die Ausrufung der Republik 1918 bekannt. Mit seinen Worten begann die Weimarer Republik, die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Die Weimarer Republik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Als Philipp Scheidemann am 9. November 1918 von einem Fenster des Reichstagsgeb\u00e4udes in Berlin die erste deutsche Republik ausrief, waren die Hoffnungen in die erste gesamtdeutsche Demokratie gro\u00df. Nach vier Jahren voller Entbehrung, Tod und Elend hofften die Deutschen, dass nun endlich bessere Zeiten folgen werden. Doch die zum Teil hohen Erwartungen konnten nicht erf\u00fcllt werden. Das lag auch daran, dass die Ausgangslage nicht ideal war. Zum einen belastete die Niederlage des Ersten Weltkrieges das Land schwer. Durch den Versailler Vertrag wurde das deutsche Heer auf 100.000 Mann reduziert, das Gebiet westlich des Rheins durch alliierte Truppen bis Ende der 1920er-Jahre besetzt, und Deutschland die alleinige Kriegsschuld gegeben, was gro\u00dfe Emp\u00f6rung innerhalb der Bev\u00f6lkerung ausl\u00f6ste. Zudem kamen hohe Reparationszahlungen, die die Weimarer Republik von Beginn an finanziell belasteten. Die Revision des Versailler Vertrages sollte bis zum Ende der Republik eines der Hauptthemen sein, welches extremen rechten Parteien Auftrieb gab. Au\u00dferdem kamen durch den Krieg 2,7 Millionen verwundete Soldaten wieder, die genauso wie die 600.000 Witwen und 1,2 Millionen Waisen staatliche Leistungen beziehen mussten.<br><br>Zum anderen war die Parteienlandschaft eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die junge Republik. Klar demokratische Parteien waren die Arbeiterpartei SPD, die linksliberale DDP und das katholisch-konservative Zentrum. Sie bildeten die \u201eWeimarer Koalition\u201c, wie die erste Regierung genannt wurde. Die SPD war bis 1932 die st\u00e4rkste Kraft im Parlament und war in den meisten Regierungen vertreten. Zudem stellte sie mit Friedrich Ebert den ersten Reichspr\u00e4sidenten (1919\u20131925). Auch die DDP war an den meisten Regierungen beteiligt. Zu Beginn der Republik bildete die DDP mit 17,3% der Stimmen eine der gr\u00f6\u00dften Fraktionen, nahm aber bis 1933 stark ab und war schlie\u00dflich nur noch eine kleine Splitterpartei. Die Zentrumspartei war bis 1932 an allen Regierung beteiligt und stellte f\u00fcnf Kanzler. Als konservative Partei vertrat sie vor allem die Interessen der katholischen Bev\u00f6lkerung. Diese drei Parteien waren klare Verfechter des demokratischen Systems, doch im Laufe der Zeit wurden auch verfassungsfeindliche Parteien st\u00e4rker. Die KPD bildete am linken Rand eine kommunistische Partei, die Deutschland nach russischem Vorbild umbauen wollte. Am rechten Rand waren zun\u00e4chst die DNVP, die wieder zu einem monarchischen System zur\u00fcckkehren wollte und sp\u00e4ter die faschistische NSDAP angesiedelt. Bei den Wahlen 1932 herrschte im Reichstag eine \u201enegative Mehrheit\u201c, da die antidemokratischen Parteien \u00fcber 50% der Stimmen bekamen (KPD: 14%, NSDAP: 37%). Somit war das Parlament quasi handlungsunf\u00e4hig, da die extremen Parteien die parlamentarische Arbeit boykottierten. Zudem gab es keine Beschr\u00e4nkungsh\u00fcrde, so dass viele Kleinstparteien einziehen konnten, die das Parlament weiter polarisierten.<br><br>Zun\u00e4chst stabilisierend, dann aber eher destruktiv, war das Amt des Reichspr\u00e4sidenten. \u00c4hnlich wie der heutige Bundespr\u00e4sident, war er das Staatsoberhaupt. Zudem hatte er aber weitere umfassende Kompetenzen. Der Pr\u00e4sident konnte den Kanzler und die Regierung einsetzen. Daher brauchte sie nicht zwingend die Mehrheit im Parlament. In der \u00c4ra Eberts als Pr\u00e4sident l\u00f6ste das keine gr\u00f6\u00dferen Probleme aus, doch Paul von Hindenburg (1925\u20131934) setzte regelm\u00e4\u00dfig neue Regierungen ein. Daher spricht man ab 1930 auch von der Zeit der \u201ePr\u00e4sidialkabinette\u201c. Hindenburg war es auch, der 1933 Adolf Hitler zum Reichkanzler machte und somit das Ende der Weimarer Republik besiegelte. Insgesamt gab es in den 14 Jahren 16 Regierungen, was viele B\u00fcrger*innen \u201epolitikm\u00fcde\u201c machte und den demokratiefeindlichen Parteien einen immer h\u00f6heren Zuspruch brachte. Zudem konnte der Reichspr\u00e4sident den Reichstag aufl\u00f6sen und Neuwahlen erzwingen.<br><br>Neben der Kriegsniederlage und der polarisierten Parteienlandschaft gab es zahlreiche weitere Faktoren, die es der Weimarer Republik schwer machten. Beispielsweise gab es verschiedene Putschversuche (L\u00fcttwitz-Kapp-Putsch 1920, Hitlerputsch 1923) und Wirtschafts- und Finanzkrisen (Hyperinflation 1923, Weltwirtschaftskrise 1929). Diese verunsicherten die Bev\u00f6lkerung und lockten somit weitere W\u00e4hler*innen zu radikalen Parteien. Gerade die Weltwirtschaftskrise 1929 und die daraus resultierende Massenarbeitslosigkeit und Massenverelendung gelten als Faktoren f\u00fcr den Aufstieg der Nationalsozialisten und das Ende der Republik. <br><br>Dennoch gab es auch gerade Mitte der 1920er eine Phase der Stabilisation, in der sich eine Konsumgesellschaft herausbildete. Kulturell entwickelten sich viele neue Bewegungen und beispielsweise Rundfunkger\u00e4te und Theater- und Kinobesuche fanden ihren Weg in den Alltag der breiten Bev\u00f6lkerung. Auch politisch kehrte unter dem Reichskanzler bzw. Au\u00dfenminister Gustav Stresemann (1923\u20131929) etwas Ruhe ein, da er au\u00dfenpolitische Erfolge, wie die Senkungen der Reparationszahlungen oder die internationale Anerkennung als f\u00fchrende Macht, feiern konnte. Au\u00dferdem sind als ein gro\u00dfer Erfolg der Weimarer Republik nicht nur die ersten freien, gleichen und demokratischen Wahlen, sondern vor allem auch die ersten Wahlen, an denen Frauen aktiv und passiv teilnehmen durften zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Albrecht, Kai-Britt: Philipp Scheidemann 1865\u20131939, in: LeMo-Biografien, Lebendiges Museum Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/philipp-scheidemann\">https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/philipp-scheidemann<\/a>&gt; [aufgerufen am 28.05.2020].<\/p>\n\n\n\n<p>Deutscher Bundestag: Weimarer Republik (1919-1933), &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/geschichte\/parlamentarismus\/weimar\">https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/geschichte\/parlamentarismus\/weimar<\/a> &gt; [aufgerufen am 29.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Raithel, Thomas (2018): Krisenbedingungen der Weimarer Republik, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/erster-weltkrieg-weimar\/weimarer-republik\/276646\/krisenbedingungen-der-weimarer-republik\/\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/erster-weltkrieg-weimar\/weimarer-republik\/276646\/krisenbedingungen-der-weimarer-republik\/<\/a> &gt; [aufgerufen am 29.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Kittel, Manfred: Scheidemann, Philipp, in: Neue Deutsche Biographie (NDB), Band 22, Duncker &amp; Humblot, Berlin 2005, S. 630f, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/daten.digitale-sammlungen.de\/0001\/bsb00016410\/images\/index.html?seite=644\">https:\/\/daten.digitale-sammlungen.de\/0001\/bsb00016410\/images\/index.html?seite=644<\/a>> [aufgerufen am 28.05.2020]. <\/p>\n\n\n\n<p>Schumann, Dirk: Kriegsfolgen und Kriegserinnerungen \u2013 eine Nachkriegsgesellschaft, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/erster-weltkrieg-weimar\/weimarer-republik\/275866\/kriegsfolgen-und-kriegserinnerung-eine-nachkriegsgesellschaft\/\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/erster-weltkrieg-weimar\/weimarer-republik\/275866\/kriegsfolgen-und-kriegserinnerung-eine-nachkriegsgesellschaft\/<\/a> &gt; [aufgerufen am 29.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Scriba, Arnulf: Weimarer Republik: Kunst und Kultur, in: Lebendiges Museum Online, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\/kunst-und-kultur.html\">https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\/kunst-und-kultur.html<\/a>&gt; [aufgerufen am 29.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Scriba, Arnulf: Weimarer Republik: Die Weimarer Republik, in: Lebendiges Museum Online, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\">https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik<\/a> &gt; [aufgerufen am 29.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Vossische Zeitung, Nr. 575, Abendausgabe vom 9. November 1918, S. 1, URL: &lt;<a href=\"http:\/\/zefys.staatsbibliothek-berlin.de\/index.php?id=dfg-viewer&amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19181109-1-0-0-0.xml\">http:\/\/zefys.staatsbibliothek-berlin.de\/index.php?id=dfg-viewer&amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19181109-1-0-0-0.xml<\/a>> [aufgerufen am 28.05.2020].<\/p>\n\n\n\n<p>Weinland, Martina: Weimar und der kulturelle Aufbruch, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/erster-weltkrieg-weimar\/weimarer-republik\/275870\/weimar-und-der-kulturelle-aufbruch\/\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/erster-weltkrieg-weimar\/weimarer-republik\/275870\/weimar-und-der-kulturelle-aufbruch\/<\/a> &gt; [aufgerufen am 29.03.2022].<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geb. Philipp Heinrich Scheidemann 26. Juli 1865\u201329. November 1939 sozialdemokratischer Politiker und Publizist, verk\u00fcndete am 9. 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