{"id":1630,"date":"2020-04-24T15:39:08","date_gmt":"2020-04-24T13:39:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=1630"},"modified":"2024-01-03T12:43:23","modified_gmt":"2024-01-03T11:43:23","slug":"hedwig-dohm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/unser-haus\/glaspavillon-streiter-fuer-demokratie\/hedwig-dohm\/","title":{"rendered":"Hedwig Dohm"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:36% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"321\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/04-Hedwig_Dohm-wikipedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1631 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/04-Hedwig_Dohm-wikipedia.jpg 321w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/04-Hedwig_Dohm-wikipedia-193x300.jpg 193w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/04-Hedwig_Dohm-wikipedia-96x150.jpg 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>geb. Marianne Adelaide Hedwig Schlesinger<br><br>20. September 1831\u20131. Juni 1919<br><br>Publizistin, Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Mitgr\u00fcnderin des \u201eVereins Frauenbildung \u2013 Frauenstudium<\/strong>\u201d<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>\u201eIch bin des Glaubens, dass die eigentliche Geschichte der Menschheit erst beginnt, wenn der letzte Sklave befreit ist, wenn das Privilegium der M\u00e4nner auf Bildung und Erwerb abgeschafft, wenn die Frauen aufh\u00f6ren, eine unterworfene Menschenklasse zu sein.\u201c<\/strong> \u2013 Mit dieser Grundeinstellung, die Hedwig Dohm 1878 in ihrem Text \u201eIch bin des Glaubens\u201c niederschrieb, l\u00e4sst sich ihr Kampf f\u00fcr Gleichberechtigung erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Hedwig Dohm wurde am 20. September 1831 als Marianne Adelaide Hedwig J\u00fclich in Berlin geboren. Sie war das dritte von neun Kindern des Tabakfabrikanten Gustav Adolph Schlesinger und seiner Partnerin Wilhelmine Henriette J\u00fclich. Schon in fr\u00fchen Jahren wurde sie nach dem f\u00fcr das 19. Jahrhundert typischen Geschlechterbild erzogen. W\u00e4hrend ihre Br\u00fcder ihren Bildungsw\u00fcnschen nachgehen konnten, musste Hedwig Dohm nach dem Besuch der M\u00e4dchenschule schon im Alter von 15 Jahren die Schule beenden. Vermutlich entwickelte sie bereits hier die Motivation, sich f\u00fcr bessere Bildungschancen f\u00fcr Frauen einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>1853 heiratete Dohm ihren Mann Wilhelm Friedrich Ernst Dohm, einen Redakteur des Satiremagazins \u201eKladderadatsch\u201c, mit dem sie f\u00fcnf Kinder bekam. Durch ihren Mann bekam sie Zugang zu neuen intellektuellen Kreisen. So gingen in ihrem Salon bekannte Pers\u00f6nlichkeiten wie Ferdinand Lassalle, Alexander von Humboldt und Theodor Fontane, um nur einige aus einer langen Reihe zu nennen, ein und aus.<\/p>\n\n\n\n<p>1872, im Alter von 40 Jahren, begann Dohm schlie\u00dflich auch selbst zu schreiben. Ihre zwischen 1872 und 1879 ver\u00f6ffentlichten ersten vier Essayb\u00e4nde \u201eWas die Pastoren von den Frauen denken\u201c, \u201eDer Jesuitismus im Hausstande\u201c, \u201eDie wissenschaftliche Emanzipation der Frau\u201c und \u201eDer Frauen Natur und Recht\u201c gelangten schnell zu gro\u00dfer Bekanntheit. <strong>Die radikalen feministischen Ansichten polarisierten gesellschaftlich. Mit \u201eHumor und Scharfsinn\u201c kritisierte sie den Geschlechterdualismus und schrieb von ihrer Idee des gleichen \u201eGanzmenschen\u201c. Dohm stand f\u00fcr Themen wie die freie Berufswahl und \u00f6konomische Selbstst\u00e4ndigkeit der Frau, Stimmrecht f\u00fcr Frauen, selbstbestimmte Schwangerschaftsabbr\u00fcche und sexuelle Aufkl\u00e4rung von M\u00e4dchen ein.<\/strong> Au\u00dferdem stellte sie sich gegen die Mystifizierung der Mutterschaft und die Prostitution. In ihren Werken werden aber nicht nur Intellektuelle kritisiert, sondern auch Frauen, die selbst nichts an ihrer Situation \u00e4ndern wollen. Kritik bekam sie daf\u00fcr aber nicht nur aus konservativen Kreisen, sondern auch von anderen Feminist*innen, f\u00fcr die Dohms Ans\u00e4tze zu radikal waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Essayb\u00e4nden schrieb Dohm auch M\u00e4rchen, Lustspiele, Romane, Novellen, eine wissenschaftliche Arbeit \u00fcber Literatur, sowie viele Artikel und Beitr\u00e4ge f\u00fcr feministische, linke und liberale Zeitungen. Erst in den 1890er-Jahren fand sie Mitstreiter*innen, die mit Dohms radikalen Ansichten \u00fcbereinstimmten. Sie engagierte sich schlie\u00dflich in einigen Vereinen, die sich f\u00fcr Bildungs- und Sexualreformen einsetzten. Zudem war sie als Pazifistin w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges immer eine entschiedene Gegnerin des Krieges. Am 1. Juni 1919 starb Hedwig Dohm in Berlin, nur einige Monate nachdem Frauen zum ersten Mal in Deutschland w\u00e4hlen durften.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Frauenwahlrecht<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">F\u00fcr unser heutiges Demokratieverst\u00e4ndnis sind einige Grunds\u00e4tze, wie freie und geheime Wahlen, unabdingbar. Auch die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau scheinen f\u00fcr uns heute als selbstverst\u00e4ndlich, doch vor gut 100 Jahren noch, gab es \u00fcber das Frauenwahlrecht keinen gesellschaftlichen Konsens. Am 19. Januar 1919 fanden mit der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung erstmals deutschlandweit Wahlen statt, an denen sowohl M\u00e4nner als auch Frauen teilnehmen durften. Doch bis dahin war es ein langer Weg.<br><br>Wie viele unserer heutigen Werte stammt die Idee des Frauenwahlrechts aus der Franz\u00f6sischen Revolution, also aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Doch mit den Grundsetzen von \u201eFreiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit\u201c wurde zun\u00e4chst das Wahlrecht f\u00fcr M\u00e4nner gefordert. Vereinzelt gab es aber auch in dieser Zeit schon Rufe nach Frauenrechten wie von Olympe de Gouges (1748\u20131793), die f\u00fcr ihre Forderungen schlie\u00dflich hingerichtet wurde. In Deutschland begannen die Forderungen nach umfassenden Frauenrechten erst im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert. \u00adEine der bekanntesten K\u00e4mpferinnen ist wohl Hedwig Dohm, die 1873 dazu aufrief, das Stimmrecht f\u00fcr Frauen zu fordern, denn nur so w\u00fcrde ein \u201eWeg der Selbstst\u00e4ndigkeit und Ebenb\u00fcrtigkeit, zur Freiheit und zum Gl\u00fcck der Frau\u201c erm\u00f6glicht werden. <br><br>Generell gab es im Kaiserreich jedoch nur das Dreiklassenwahlrecht, das es auch nicht allen M\u00e4nnern erlaubte, den Reichstag zu w\u00e4hlen, sondern Wohlhabende bevorzugte und Mittellose ganz auslie\u00df. Als erste Partei nahm schlie\u00dflich die SPD 1891 die Forderung des Frauenwahlrechts in ihr Parteiprogramm auf und stellte 1895 den ersten Antrag dazu. Zu dieser Zeit hatten Frauen es im Allgemeinen sehr schwer, ihre politischen Interessen zu formulieren, da bis 1908 ein Verbot f\u00fcr Frauenvereine in Preu\u00dfen und weiten Teilen Deutschlands galt. Nach der Aufhebung des Verbotes organisierten sich viele Frauen in Parteien und Vereinen, und bauten beispielsweise durch Demonstrationen politischen Druck auf. Auf solch einer Demonstration am 19. M\u00e4rz 1911 fanden sich \u00fcber eine halbe Millionen Frauen in Berlin zusammen. 1916 fusionierten verschiedene Frauenstimmrechtsvereine unter dem Vorsitz von Maria Stritt, die zuvor den Bund Deutscher Frauenvereine leitete, zum Deutschen Reichsverband f\u00fcr Frauenstimmrecht. Nichtsdestotrotz brachte auch eine Antrag 1917 im Deutschen Reichstag keine Ver\u00e4nderungen.<br><br>Den wirklichen Umbruch gab es erst nach Ende des Krieges und dem damit einhergehenden Systemwechsel zu dem neuen \u201eRat der Volksbeauftragten\u201c. Dieser verk\u00fcndete in seinem Regierungsprogramm vom 12. November 1918 das gleiche, geheime, direkte und allgemeine Wahlrecht f\u00fcr alle B\u00fcrger*innen von mindestens 20 Jahren. Bei den ersten Wahlen vom 19. Januar 1919 schafften schlie\u00dflich auch 37 Frauen den Einzug in den Reichstag, was allerdings nur einen Anteil von 8,7% ausmachte. In der ersten Rede einer Abgeordneten im Reichstag vom 19. Februar 1919 sagte Marie Juchasz (SPD): \u201eSie [die Regierung] hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.\u201c<br>Die Zahl der Abgeordneten in der Weimarer Republik ging jedoch weiter zur\u00fcck und auch in der neuen Bundesrepublik gab es zun\u00e4chst nur wenige Frauen im Parlament. Allerdings war nun ein parlamentarisches Miteinander der Geschlechter selbstverst\u00e4ndlich geworden. Doch zun\u00e4chst waren Frauen meist vor allem auf Themen wie Sozialpolitik spezialisiert, was sich mit dem Einzug der Gr\u00fcnen in den 1980er-Jahren in den Bundestag jedoch \u00e4nderte. Sie waren es auch, die mehr und mehr Frauen in den Bundestag brachten. Innerhalb der Parteienlandschaft gibt es jedoch gro\u00dfe Unterschiede, was den Frauenanteil betrifft.<br><br>Im europaweiten Vergleich war Finnland 1906 das erste Land, in dem Frauen w\u00e4hlen durften. Im Vergleich zu einigen weiteren gro\u00dfen europ\u00e4ischen Staaten wie Norwegen (1913), dem Vereinigten K\u00f6nigreich (1928), Spanien (1933), Frankreich (1945) oder Italien (1946), z\u00e4hlt Deutschland zwar nicht zu den ersten Staaten mit Frauenwahlrecht, ist jedoch auch eindeutig kein \u201eNachz\u00fcgler\u201c.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>FrauenMediaTurm, bearbeitet von Dr. Jessica Bock: Hedwig Dohm, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de\/akteurinnen\/hedwig-dohm#actor-quotations\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de\/akteurinnen\/hedwig-dohm#actor-quotations<\/a>&gt; [aufgerufen am 16.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Internetredaktion LpB BW: Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.lpb-bw.de\/12-november\">https:\/\/www.lpb-bw.de\/12-november<\/a>&gt; [aufgerufen am 23.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Lenz, Kristin: Vor 100 Jahren: Reichswahlgesetz f\u00fchrt das Frauenwahlrecht ein, Deutscher Bundestag, Online-Dienste, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2018\/kw48-kalenderblatt-frauenwahlrecht-580156\">https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2018\/kw48-kalenderblatt-frauenwahlrecht-580156<\/a>&gt; [aufgerufen am 23.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Lypp, Lucas (2019): Der lange Weg zu Frauenwahlrecht, Deutscher Bundestag, Online-Dienste, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2019\/kw47-frauenwahlrecht-669048\">https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2019\/kw47-frauenwahlrecht-669048<\/a>&gt; [aufgerufen am 23.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcller, Nikola; Rohner, Isabel: Biographie Hedwig Dohm, URL: &lt;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.hedwigdohm.de\/biografie-hedwig-dohm\/ > [aufgerufen am 16.03.2022].&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;>http:\/\/www.hedwigdohm.de\/biografie-hedwig-dohm\/<\/a>&gt; [aufgerufen am 16.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Frauen sich ihr Wahlrecht erk\u00e4mpft haben, in NDR-Online, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/geschichte\/chronologie\/Frauenwahlrecht-in-Deutschland-Die-Geburtsstunde-1918,frauenwahlrecht110.html\">https:\/\/www.ndr.de\/geschichte\/chronologie\/Frauenwahlrecht-in-Deutschland-Die-Geburtsstunde-1918,frauenwahlrecht110.html<\/a>&gt; [aufgerufen am 23.03.2022].<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geb. 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