{"id":1598,"date":"2020-04-24T15:27:51","date_gmt":"2020-04-24T13:27:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/?page_id=1598"},"modified":"2022-12-13T13:48:38","modified_gmt":"2022-12-13T12:48:38","slug":"willy-brandt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/index.php\/unser-haus\/glaspavillon-streiter-fuer-demokratie\/willy-brandt\/","title":{"rendered":"Willy Brandt"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:39% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"690\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-690x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1600 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-690x1024.jpg 690w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-768x1140.jpg 768w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-1034x1536.jpg 1034w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-1379x2048.jpg 1379w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-101x150.jpg 101w, https:\/\/www.haus-des-erinnerns-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/10-WillyBrandt-BA-B145Bild-F035420-0027-2-scaled.jpg 1724w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>geb. Herbert Ernst Frahm<br><br>18. Dezember 1913\u20138. Oktober 1992<br><br>erster sozialdemokratischer Bundeskanzler (1969\u20131974), Widerstandsk\u00e4mpfer gegen das NS-Regime und langj\u00e4hriger SPD-Vorsitzender<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto: Bundesarchiv<\/p>\n\n\n\n<p><br>Willy Brandt wurde am 18. Dezember 1913 als Herbert Ernst Karl Frahm in L\u00fcbeck geboren und verstarb am 8. Oktober 1992 mit 78 Jahren. Er war der <strong>erste Kanzler der Bundesrepublik<\/strong>, der von der SPD gestellt wurde und bekleidete dieses Amt als Regierungschef einer Koalition von SPD und FDP zwischen 1969 bis 1974.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon fr\u00fch hatte sich Brandt politisiert, war w\u00e4hrend der Weimarer Republik unter anderem Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ), trat mit 16 Jahren in die SPD ein und publizierte regelm\u00e4\u00dfig politische Texte. <strong>Angesichts der nationalsozialistischen \u201aMacht\u00fcbernahme\u2018 ging Brandt 1934 nach Norwegen, um von dort aus Widerstand gegen das NS-Regime zu organisieren. Hier nahm er den Namen Willy Brandt an.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der deutschen Nachkriegszeit war er von 1949 bis 1957 Abgeordneter des Bundestags, von 1957 bis 1966 Berlins regierender B\u00fcrgermeister und zwischen 1964 bis 1987 Vorsitzender der SPD. In der Zeit zwischen 1966 und 1969 war Brandt <strong>Au\u00dfenminister der Gro\u00dfen Koalition<\/strong> und im Jahr 1969 wurde Willy Brandt schlie\u00dflich <strong>Bundeskanzler der BRD<\/strong>. Er erhielt 1971 f\u00fcr seine Ostpolitik, die sich durch die sogenannten Ostvertr\u00e4ge und den damit einhergehenden Ausgleich mit der Sowjetunion und den osteurop\u00e4ischen Staaten wie Polen und der DDR auszeichnete, den Friedensnobelpreis. <strong>Willy Brandts Kanzlerschaft ist bis heute f\u00fcr viele dar\u00fcber hinaus mit der Ausweitung demokratischer B\u00fcrgerrechte und politischer Teilhabe verbunden.<\/strong> Neben seiner h\u00e4ufig zitierten Aussage \u201eMehr Demokratie wagen\u201c, die Brandt in seiner Regierungserkl\u00e4rung 1969 verwendete, ist besonders <strong>Brandts Kniefall vor dem Ehrenmal des Warschauer Ghettos 1970<\/strong> im kollektiven Ged\u00e4chtnis verankert. Kurz vor der Unterzeichnung des bilateralen Warschauer Vertrags, in dem unter anderem die Oder-Nei\u00dfe-Linie faktisch als Westgrenze Polens zugesichert wurde, kniete Brandt w\u00e4hrend der Kranziederlegung vor dem Denkmal nieder. In Deutschland blieb die Geste zun\u00e4chst umstritten. Laut einer Spiegelumfrage kurz nach dem Kniefall lehnten 48 Prozent der Befragten diesen ab, 41 Prozent bef\u00fcrworteten ihn. In der westlichen Presse gingen die Bilder des Kniefalls dennoch um die Welt, zeigten sie doch ein Bild eines \u201eneuen\u201c Deutschlands, dass sich um Auss\u00f6hnung und Gedenken bem\u00fchte. <strong>Diese symboltr\u00e4chtige Geste der Demut und Anerkennung kann als ein einschneidender Schritt hin zu einer transnationalen Erinnerungskultur gelten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><br><em>\u201eAm Abgrund der deutschen Geschichte und unter der Last der Millionen Ermordeten tat ich, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(Brandt, Willy: Erinnerungen., Propyl\u00e4en Verlag, Frankfurt a. M. 1989, S. 214).<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Die neue Ostpolitik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">In Zeiten einer bipolaren Welt und eines drohenden Atomkriegs, l\u00e4utete der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt mit seiner \u201eneuen Ostpolitik\u201c einen Paradigmenwechsel in der deutschen Au\u00dfenpolitik ein. Bereits in den 1950er-Jahren positionierte Brandt, der damals noch Abgeordneter im Bundestag (1949 \u2013 1957) bzw. B\u00fcrgermeister von West-Berlin (1957 &#8211; 1966) war, stehts f\u00fcr eine Entspannungspolitik zwischen der NATO, dem westlichen Verteidigungsb\u00fcndnis unter der F\u00fchrung der USA, und dem Warschauer Pakt, dem \u00f6stlichen Verteidigungsb\u00fcndnis unter der F\u00fchrung der Sowjetunion. Ihm war klar, dass es eine \u201efriedliche Koexistenz\u201c dieser beiden B\u00fcndnisse brauche, um kommunistische Herrschaften in Osteuropa langfristig zu \u00fcberwinden. Mit einer gewaltsamen L\u00f6sung hingegen w\u00fcrde die Drohung eines atomaren Zerst\u00f6rungskrieges wahr werden. Daher sollte man anstatt der nahezu bedingungslosen Westintegration auch Ostpolitik betreiben.<br>Doch w\u00e4hrend der 1950er-Jahre bestand in der Bundesrepublik noch die Hallsteindoktrin, die den diplomatischen Umgang mit den osteurop\u00e4ischen Staaten, besonders mit der DDR, untersagte. Zus\u00e4tzlich erhob die Bundesrepublik den alleinigen Anspruch der Rechtsnachfolge des Deutschen Reichs und somit die alleinige Vertretung der Interessen des deutschen Volkes zu vertreten. Mit der Berlinkrise und dem Mauerbau 1961 verfestigten sich die gegens\u00e4tzlichen Positionen der zwei Bl\u00f6cke Ost und West zus\u00e4tzlich.<br><br>Willy Brandt, der als B\u00fcrgermeister West-Berlins unmittelbar mit dem Mauerbau konfrontiert war, erkannte, dass man nun in der Deutschlandpolitik von der \u201eDeutschen Frage\u201c, also den Ziel der schnellen Wiedervereinigung, abr\u00fccken und vor allem West-Berlin sichern sowie die Grenze wieder \u00f6ffnen sollte. So brauchte es nun den \u201eWandel durch Ann\u00e4herung\u201c, wie es sein engster Berater Egon Bahr ausdr\u00fcckte. Also setzte Brandt zun\u00e4chst auf kleine Schritte, wie den ersten Verhandlungen mit der DDR-Regierung, aus denen das erste Passierscheinabkommen hervorkam, das es Hundertausenden West-Berliner*innen an Weihnachten erm\u00f6glichte, ihre Familien im Osten zu besuchen.<br><br>Als Brandt als Au\u00dfenminister unter Bundeskanzler Kiesinger ab 1966 auch seine Ann\u00e4herungspolitik auf der Bundesebene umsetzen konnte, scheiterten der Aufbau von diplomatischen Beziehungen zu allen Ostblockstaaten, au\u00dfer Rum\u00e4nien, da die Sowjetunion, Polen und die DDR den anderen Staaten den Kontakt untersagten.<br><br>Mit der Wahl zum Bundeskanzler 1969 konnte seine Ideen schlie\u00dflich entscheidend umsetzen. So trat er als erster deutscher Bundeskanzler 1970 eine Reise in die DDR an. Zwar wurde in diesem Besuch politisch nichts erreicht, doch war es ein Zeichen f\u00fcr eine neue Ostpolitik. Diese Politik war vor allem gepr\u00e4gt vom Gewaltverzicht, der Anerkennung der Grenzen in Europa, dem Abbau von Spannungen, der Friedenssicherung und der block\u00fcbergreifenden Kooperation. Zudem wurden Vertr\u00e4ge mit Moskau, Polen, der DDR, der Tschechoslowakei sowie das Vier-M\u00e4chte-Abkommen geschlossen und Brandt erkannte die Oder-Nei\u00dfe-Grenze als Westgrenze Polens an. Somit beendete er auch die westdeutschen Anspr\u00fcche auf die ehemals deutschen Gebiete in Polen. Seine wohl bekannteste Geste ist der Kniefall am Denkmal f\u00fcr die Toten des Warschauer Ghettos, mit dem er sich zu der deutschen Schuld und Verantwortung bekannte und um Vergebung bat.<br><br>Durch die neuen Beziehungen zur DDR wurde das Leben Millionen Deutscher gepr\u00e4gt, da es nun geregelte Reise- und Besuchsgesetze zwischen den deutschen Staaten gab. Nichtsdestotrotz erkannte die Bundesrepublik unter Brandt die DDR v\u00f6lkerrechtlich nicht an, da die Wiedervereinigung weiterhin ein Ziel der Bundesregierung blieb. Nach Brandts Amtszeit, die 1974 mit seinem R\u00fccktritt endete, erreichten die Ostpolitik und der Kalte Krieg mit der Abschlussakte der KSZE, die gegenseitige innenpolitische Souver\u00e4nit\u00e4t und Wahrung von Menschen- und Freiheitsrechten garantierte, 1975 einen H\u00f6hepunkt der Entspannung. Nach dieser Phase der Entspannung nahm jedoch die Aufr\u00fcstung wieder zu mit dem Afghanistan Krieg und der Polenkrise wurde die Eskalation des Kalten Krieges wieder konkreter.<br><br>Mit dem Fall der Berliner Mauer und der darauffolgenden Wiedervereinigung erf\u00fcllte sich schlie\u00dflich Brandts gro\u00dfes Ziel eines freien vereinten Deutschlands, f\u00fcr das er den Grundbaustein gelegt hatte.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bellers, J\u00fcrgen: Brandts Ostpolitik, Scildemante Verlag Siegen, Siegen 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Grau, Andreas: Neue Ostpolitik, in: Lebendiges Museum Online, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-modernisierung\/neue-ostpolitik.html\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-modernisierung\/neue-ostpolitik.html<\/a> &nbsp;&gt; [aufgerufen am 17.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Grau, Andreas: Moskau, Warschau, Prag, in: Lebendiges Museum Online, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-modernisierung\/neue-ostpolitik\/moskau-warschau-prag.html\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/geteiltes-deutschland-modernisierung\/neue-ostpolitik\/moskau-warschau-prag.html<\/a> &gt; [aufgerufen am 17.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<p>Willy Brandt online Biografie: Frieden sichern und Mauern \u00fcberwinden \u2013 Ost- und Deutschlandpolitik 1955\u20131989, Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung, URL: <a href=\"https:\/\/www.willy-brandt-biografie.de\/politik\/ost-und-deutschlandpolitik\/\">https:\/\/www.willy-brandt-biografie.de\/politik\/ost-und-deutschlandpolitik\/<\/a> &nbsp;&gt; [aufgerufen am 17.03.2022].<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geb. 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