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SUMMARY:Hass und Extremismus im Netz: Was macht sie so attraktiv? | Vortrag
DESCRIPTION:Extremistische Propaganda und menschenfeindliche Hetze\, Beleidigungen\, Verschwörungsdenken und Falschmeldungen finden sich online massenhaft. Ihre potenziellen Folgen reichen von der Radikalisierung einzelner Nutzer*innen bis zu gesellschaftlicher Polarisierung und einer Verrohung im – nicht nur digitalen – Miteinander. Warum aber „kommen“ solche Inhalte trotz ihrer Negativität und vieler Maßnahmen dagegen „an“\, finden große Reichweite und verbreiten sich rasant? \nDer Vortrag befasst sich mit aktuellen Erscheinungsformen von Hass\, Radikalisierung und Extremismus in Sozialen Medien und fragt nach ihren Grundlagen und ihrer Anziehungskraft. Wie werden – etwa über das Andocken an beliebte online-kulturelle Formen und Formate – demokratie- und menschenfeindliches Gedankengut eingeschleust oder individuelle Bedürfnisse bedient? Besprochen werden schließlich Grenzen\, aber auch Möglichkeiten des Dagegenwirkens. \nDr. Bernd Zywietz\, Filmwissenschaftler und Publizist (Studium in Mainz\, Promotion in Tübingen)\, leitet seit 2020 den Bereich Politischer Extremismus von jugendschutz.net. Nebenbei ist er als freier Medienwissenschaftler tätig und Herausgeber der Buchreihe Aktivismus- und Propagandaforschung (Springer VS). \nEine Kooperationsveranstaltung mit jugendschutz.net. \n \n 
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SUMMARY:KI als Antwort auf Einsamkeit?
DESCRIPTION:Chatbots wirken immer menschlicher – sie hören zu\, zeigen Empathie\, geben Ratschläge und passen sich uns an. Doch was passiert\, wenn man die KI zur besten Freundin oder sogar „Therapeutin“ macht und sich nur noch auf sie verlässt? \nIn diesem Workshop schauen wir gemeinsam auf die Chancen und Risiken der Personifizierung von KI. Von Chatbots und virtuellen Freundschaften über Pflege-Roboter bis hin zu „Liebe“ und Partnerschaft mit einem KI-System: Kann KI Einsamkeit lindern – oder sogar verstärken? Gemeinsam reflektieren wir die gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklungen. \nFlorian Süß hat seit 2019 die neu geschaffene Stabsstelle Medienpädagogik am Weiterbildungszentrum Ingelheim inne. Inhaltliche Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Bereiche Mediendidaktik für Multiplikator*innen\, Medienreflexion für Jugendliche und politische Medienbildung für Jugendliche\, Erwachsene und Multiplikator*innen der politischen Bildung. Zentraler Bestandteil ist dabei das weite Themenfeld der Künstlichen Intelligenz und deren Einflüsse auf die verschiedensten gesellschaftlichen Bereiche. \nFoto: © KI-generiert mit ChatGPT am 19.06.2026
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SUMMARY:„Ich wand’re durch Theresienstadt“  | Musikalische Lesung und Zeitzeugengespräch
DESCRIPTION:Die musikalische Lesung mit Roman Knižka und dem Bläserquintett Opus 45 erinnert an das unfassbare Leid\, die Hoffnungen und die künstlerische Selbstbehauptung der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen*Juden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Schicksalen damals junger Menschen. Roman Knižka liest aus Erinnerungen u.a. von Ruth Klüger\, Zvi Cohen\, Leo Strauss\, Jana Renée Friesová\, Helga Hošková-Weissová\, Hannelore Brenner-Wonschick und Gerty Spies. Gedichte und Texte von Kindern und Jugendlichen\, die in Theresienstadt inhaftiert waren\, kommen ebenso zu Gehör\, wie Lyrik der als Kinderkrankenschwester arbeitenden Schriftstellerin Ilse Weber. Das Bläserquintett OPUS 45 spielt Kompositionen u.a. von Pavel Haas\, Hans Krása\, Viktor Ullmann und Gideon Klein. In Theresienstadt inhaftiert und von den Nationalsozialisten ermordet\, geriet das Werk dieser bedeutenden Komponisten nach Ende des Zweiten Weltkriegs lange Zeit in Vergessenheit. \nErgänzt wird die musikalische Lesung um ein Zeitzeugengespräch mit Edith Erbrich. Sie wurde als Sechsjährige gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Vater in einem der letzten Transporte von Frankfurt am Main nach Theresienstadt deportiert. Sie wird an diesem Abend ihre Lebensgeschichte erzählen und mit den Anwesenden ins Gespräch kommen. \nEine Kooperationsveranstaltung mit dem Peter-Cornelius-Konservatorium und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.  \nFoto: Roman Knižka mit dem Bläserquintett Opus 45 und Edith Erbrich © Daniel Häker \n 
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