Projekt- und Studientage

In Kooperation mit der Fridtjof-Nansen-Akademie in Ingelheim bieten wir folgende Studientage im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz in der Flachsmarktstraße 36 in Mainz an:


  • Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
    In wechselnden Workshop- und Plenumsphasen lernen die Jugendlichen im Laufe des Studientages zum einen verschiedene Aspekte und Erscheinungsformen der rechtsextremen Ideologie kennen und erhalten aktuelle Informationen zur Situation in Rheinland-Pfalz. Zum anderen arbeiten sie mit Informationen und Positionen zum Thema Vorurteile und Diskriminierung und entwerfen ihr Wunschbild einer Gesellschaft, die für alle eintritt. Der Studientag richtet sich an Schüler*innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe.
  • Asyl und Flucht
    Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Im Rahmen des Studientages wird über Fluchtursachen gesprochen, und es werden Fluchtbewegungen in ihrer globalen Dimension beleuchtet. Im Gespräch mit einem oder einer Geflüchteten besteht zudem Gelegenheit, am Beispiel eines konkreten Schicksals Gründe für Flucht zu verstehen, Hoffnungen nachzuempfinden und in einen Austausch über Lebensbedingungen von Geflüchteten hier in Deutschland einzutreten. Der Studientag richtet sich an Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe oder an entsprechende Altersgruppe

In Kooperation mit dem Landesdemokratiezentrum und dem Programm „Demokratie leben!“ in Mainz bieten wir das Jugendplanspiel Antisemitismus in unserer Einrichtung an:

Im Jugendplanspiel Antisemitismus geht es darum, junge Menschen insbesondere für modernen Antisemitismus zu sensibilisieren. Das Jugendplanspiel beschäftigt sich damit, wie jüdisches Leben heute in Deutschland aussehen kann, vor allem aber mit den verschiedenen Formen heutiger Feindlichkeit gegenüber Jüdinnen und Juden. Mit den Teilnehmenden werden eigene Strategien zum Umgang damit entwickelt. Es geht darum, die Aktualität von Antisemitismus auch für junge Menschen aufzuzeigen, erlebbar zu machen und sich mit entsprechenden Vorurteilen zu beschäftigen. Es geht nicht um „Religionsunterricht“, sondern darum, sich mit gesellschaftlicher Diskriminierung und Antisemitismus als Problem der Mehrheitsgesellschaft auseinanderzusetzen, um sich dann mit dementsprechender Adressierung kritisch mit den Phänomenen zu beschäftigen.

Dauer der Gesamtveranstaltung: 6–7 Stunden;
Teilnehmerzahl: 13–30
Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren, Junge Erwachsene und Verbände.

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